Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Handelsblatt / dpa

Zur geplanten Umstellung der Pflegefinanzierung ab 01. Januar 2020 will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einen Änderungantrag einbringen, der dafür sorgt, das Zusatzkosten für Zeitarbeitskräfte nicht mehr Teil des von den Krankenkassen übernommenen Pflegebudgets sind. Damit soll erreicht werden, dass Zeitarbeit in der Pflege die Ausnahme bleibt und mehr Pflegekräfte wieder fest angestellt werden.

Erstellt: 23.09.2019
Quelle: Haeusliche-Pflege.de

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat ein Impulspapier zu "Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege" veröffentlicht und fordert bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte. Zudem präsentiert er in dem Papier Lösungen, wie die Zeitarbeit in der Pflege reduziert werden könne.

Erstellt: 20.09.2019
Quelle: PwC Deutschland

Die Konjunktur in Deutschland kühlt ab und das bekommt auch die Zeitarbeitsbranche zu spüren: Die Zahl der Zeitarbeitnehmer ist in der zweiten Jahreshälfte 2018 um fast 10 Prozent eingebrochen. Für 2019 rechnet die Branche mit einem zusätzlichen Rückgang des Marktvolumens um drei Prozent. Erst ab 2020 könnte sich die Anzahl der Zeitarbeiter wieder stabilisieren, wobei sie aber nicht mehr an das Niveau von 2017 anknüpfen wird, als über eine Million Menschen in Deutschland als Zeitarbeitnehmer beschäftigt waren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Erstellt: 20.09.2019
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V

Die Konjunktur schwächelt, die Zeitarbeitszahlen sind bereits seit Monaten rückläufig – im Juni 2019 gab es ein Minus von mehr als 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Christian Baumann, iGZ-Bundesvorsitzender, beschreibt im Interview mit dem iGZ die Lage der Zeitarbeitsunternehmen.

Erstellt: 20.09.2019
Quelle: Der Spiegel / dpa

In ihrem Konjunkturausblick sieht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)  schwierige Zeiten auf die weltweite Wirtschaft zukommen. Aufgrund der Handelskonflikte und des drohenden Brexit sänke das Vertrauen und die Investitionsbereitschaft. Die OECD erwarte daher nur noch ein Wachstum der Weltwitschaft von 2,9 Prozent. Als exportorientierte Volkswirtschaft werde Deutschland voraussichtlich besonders betroffen sein.

Erstellt: 19.09.2019
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung / dpa

Laut Prognose des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) werde aufgrund der abgeschwächten Konjunktur kein weiterer Rückgang bei der Arbeitslosigkeit erfolgen. Die Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen in den kommenden Monaten ansteigen wird. Danach werde man jedoch, aufgrund des Mangels an Arbeitskräften, wieder einen weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit verzeichnen können.

Erstellt: 19.09.2019
Quelle: IG Metall

Am Dienstag starteten die Tarifverhandlungen der DGB-Gewerkschaften mit den Zeitarbeitgeberverbänden iGZ und BAP in Berlin. Die DGB-Gewerkschaften fordern 8,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten – sowie weitere Verbesserungen bei Urlaub, Weihnachts- und Urlaubsgeld und bei den Zulagen. Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen als „überzogen“ und „zu teuer“ zurück und begründeten dies mit einer schwächelnden Konjunktur und einem Rückgang der Zeitarbeit. Sie forderten, dies in den Tarifverhandlungen stärker zu berücksichtigen. Bezogen auf die anderen Forderungen der Gewerkschaften signalisierten die Arbeitgeber vage Verhandlungsbereitschaft, machten aber kein Angebot für eine Entgelterhöhung. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 29. Oktober angesetzt.

Erstellt: 18.09.2019
Quelle: Märkische Allgemeine (Autor: Rasmus Buchsteiner/RND)

Laut einer Analyse des  Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ist der bisher zu verzeichnende Rückgang von Zeitarbeitnehmern nicht nur mit der konjunkturellen Abschwächung zu erklären. Eine weitere Ursache sei die vermehrte Übernahme von Zeitarbeitnehmern in eine Festanstellung. 

Erstellt: 17.09.2019
Quelle: Orizon GmbH

Automatisierte Bewerberauswahl und Robo-Recruiting scheinen derzeit die Personalabteilungen von Unternehmen zu revolutionieren. Schneller, besser, effektiver – so lauten die erhofften Resultate für Stellenbesetzungen. Doch fragt man die Arbeitnehmer*innen selbst, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Zwar suchen sie ihren neuen Job bevorzugt online, wenn es aber um den anschließenden Bewerbungsprozess geht, dann gilt: „Face-to-Face first“. Das belegen die Resultate der Orizon Arbeitsmarktbefragung 2019. Für die bevölkerungsrepräsentative Studie befragte das unabhängige Marktforschungsinstitut Lünendonk im Auftrag von Orizon insgesamt 2.012 Menschen.

Erstellt: 17.09.2019
Quelle: Westfalen-Blatt (Autor: Paul Edgar Fels)

Einer Herbstkonjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) zufolge erwarten Unternehmen im Bereich Handel und Dienstleistungen eine weitere Verschlechterung der Wirtschaftslage. Dies gilt besonders für die Zeitarbeitsbranche. Laut Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK, sei der IHK-Konjunkturklimaindex für die ostwestfälische Wirtschaft innerhalb eines Jahres von 132 auf 104 Punkte gefallen.

Erstellt: 17.09.2019
Quelle: VSM – Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V.

„Die Beschäftigtenzahlen auf deutschen Werften sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dies spiegelt die erfolgreiche Strategie des deutschen Schiffbaus wieder, sich durch innovative Technologien und Prozesse in den High-End Märkten als gefragte Hersteller zu etablieren. Wir wissen, dass dieser Erfolg wesentlich auf exzellent ausgebildeten Fachkräften beruht und sind deshalb in der Aus- und Fortbildung stark engagiert. Der Wettbewerb um Fachkräfte und talentierten Nachwuchs hat sich in Deutschland deutlich verstärkt. Es ist deshalb besonders wichtig, dass der Schiffbau positiv positioniert wird. Darum bemühen sich die Industrie und auch der VSM nach Kräften. Die Kritik der IG Metall ist insofern wenig konstruktiv und im Sinne einer positiven öffentlichen Wahrnehmung sogar kontraproduktiv.

Erstellt: 13.09.2019
Quelle: Hamburger Abendblatt (Autor: Martin Kopp)

In seinem Artikel berichtet der Autor Martin Kopp vom Hamburger Abendblatt von der steigenden Anzahl an Beschäftigten im deutschen Schiffbau. Die IG Metall Küste prognostiziert für 2020 eine weiterhin positive Entwicklung und ein Wachstum von 3 Prozent. Meinhard Geiken, der Bezirksleiter der IG Metall Küste, stellt mit Besorgnis fest, dass vereinzelte Unternehmen teils mehr als 60 Prozent der Anstellungen über Werkverträge abwickelt. Zudem fordert Geiken eine Bildungsoffensive für mehr Auszubildende in der Branche.

Erstellt: 13.09.2019
Quelle: Haufe Online Redaktion

Steigende Mindestlöhne sorgen dafür, dass Minijobber weniger Stunden arbeiten können, da ansonsten die 450-Euro-Grenze überschritten wird. Anträge oder Gesetzentwürfe zur Erhöhung der Verdienstgrenze bzw. dessen Kopplung an den Mindestlohn sind jedoch gescheitert. Auch im neuen Bürokratieentlastungsgesetz (BEG) III ist der geplante Punkt zur Anhebung und Dynamisierung der Minijob-Grenze nicht mehr enthalten. Die Haufe Online Redaktion bezweifelt daher, dass eine Erhöhung der Verdienstgrenze in naher Zukunft erfolgen wird.

Erstellt: 12.09.2019
Quelle: Lünendonk®

Das Marktforschungsunternehmen Lünendonk meldet, dass  2019 die Zeitarbeitsbranche stärker von der schwächelnden Konjunktur betroffen ist. Die von den drei führenden Zeitarbeitsunternehmen Randstad, Adecco und Manpower gemeldeten Zahlen zum zweiten Quartal fallen stark ab. Manpower hat hier mit -30 Prozent gegenüber Q2 2018 den größten Verlust zu vermelden. Adecco verliert 18 Prozent, Marktführer Randstad 15 Prozent.

Erstellt: 11.09.2019
Quelle: F.A.Z – Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Im Zuge des Bürokratieabbaus mit Hilfe des geplanten Bürokratieentlastungsgesetz III will die Bundesregierung unter anderem die Krankmeldungen in Schriftform abschaffen. Stattdessen stellen die Krankenkassen den "Gelben Schein" in elektronischer Form zur Verfügung, den sich Arbeitgeber bei Bedarf abrufen können.

Erstellt: 10.09.2019
Quelle: DGB – Deutscher Gewerkschaftsbund

8,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten in der Leiharbeit und Verbesserungen in den Manteltarifverträgen, etwa beim Urlaub und Jahressonderzahlungen – diese Forderungen hat die DGB-Tarifgemeinschaft Leiharbeit heute an die Arbeitgeber übermittelt. Die Tarifverhandlungen mit dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) sowie dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) starten am 17. September dieses Jahres.

Erstellt: 05.09.2019
Quelle: Glassdoor

Jobsuchende bewerben sich häufig bei mehreren Unternehmen gleichzeitig. Umso wichtiger, dass die Bewerbungsverfahren reibungslos verlaufen. Ob sich Bewerber*innen ernst genommen fühlen und den gesamten Prozess positiv erleben, entscheidet darüber, welches Angebot sie letztlich annehmen. Die Job- und Recruitingplattform Glassdoor hat das zum Anlass genommen, die Bewertungen von Vorstellungsgesprächen auf der eigenen Plattform zu analysieren. Entstanden ist dabei eine Rangliste mit 15 Unternehmen, die Kandidat*innen ausgezeichnete Bewerbungsverfahren bieten.

Erstellt: 05.09.2019
Quelle: altenpflege-online.net

Viele Personalverantwortliche aus Pflegeeinrichtungen sind mit der Leistung der Pflegekräfte aus der Zeitarbeit nicht zufrieden. Andreas Atzlrt, Leiter des Alten- und Pflegeheims "Haus Marienburg" in Oberhausen bemängelt unter anderem, dass aufgrund der zeitlichen Begrenzung oft ohne Verantwortung gearbeitet wird, da keine Konsequenzen zu erwarten sind. Da über es keine direkte Weisungsbefugnis gibt, muss sich an das Zeitarbeitsunternehmen gewandt werden. Häufig übernehmen diese aber keinerlei Verantwortung.

Erstellt: 30.08.2019
Quelle: Tagesschau

Die Bundesagentur für Arbeit ändert in Ihrer Online-Jobbörse die Suchfunktion. Private Arbeitsvermittler fürchten nun um Existenz, da die Stellenanzeigen nur noch dann angezeigt werden, wenn der Arbeitssuchende ein Häckchen in das entsprechende Feld setzt. Die BA begründet diese Entscheidung damit, dass dies ein häufiger Wunsch der Bewerber sei.

Erstellt: 30.08.2019
Quelle: kma Online (Autor: Jens Kohrs)

Personal-Leasing in Krankenhäusern soll strenger reguliert werden. Bei der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern will eine große Mehrheit der Berliner Krankenhäuser künftig einheitliche Regelungen in ihre Verträge mit den Verleihern übernehmen. Die Kontrakte sollen neben einer Preisbindung unter anderem vorschreiben, dass Zeitarbeiter alle drei Schichten abzudecken haben und dass die Anbieter Unterweisungen und Fortbildungen nachweisen müssen.

Erstellt: 30.08.2019
Quelle: Welt.de (Autor: Christine Haas)

Die Personalabteilungen in deutschen Unternehmen schreiben dem Ifo-Institut zufolge immer weniger neue Stellen aus. Im bislang robusten Dienstleistungssektor brach das Barometer sogar so stark ein wie zuletzt im Dezember 2007. „Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird leicht steigen“, sagt Sabine Klinger, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs Prognosen und Gesamtwirtschaftliche Analysen beim IAB. „Erste Zuckungen hatten wir schon in den vergangenen Monaten, aber nun zeichnen sich deutlichere Bremsspuren ab.“ Besonders stark betroffen ist der Bereich Zeitarbeit, synonym auch Leiharbeit genannt, wo sogar Personal abgebaut werde. Erwerbstätige in diesem Bereich dienten als „Pufferbelegschaft“, sagt Klinger, „die mit der Konjunktur schwankt“. Das heißt: Verzeichnen die Unternehmen viele Aufträge, kann die Zahl kurzfristig hochgefahren werden. Gibt es aber – wie aktuell – einen Abschwung, kann man sich auch schnell wieder von den Zeitarbeitern trennen.

Erstellt: 30.08.2019