Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: PZ-news.de (Autor: Sven Bernhagen)

Der Ausbruch des Coronavirus vor sech Wochen im Fleischbetrieb Müller Fleisch in Birkenfeld mit 399 Infizierten ist inzwischen unter Kontrolle. Laut Landamtsrat sind 382 wieder genesen. Am Montag hatte sich daher Peter Hauk (CDU), Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, einen Eindruck der Lage vor Ort gemacht. In der Pressekonferenz betonte Hauk, dass die Fleischverarbeitung auf jeden Fall systemrelevant sei. Zudem kritisierte er das im Berliner Regierungsbeschluss festgelegte Verbot von Werkverträgen. Er könne nicht nachvollziehen, warum das Verbot nur einseitig für die Fleischindustrie gelten solle.

Erstellt: 25.05.2020
Quelle: Salzburger Nachrichten / APA

Nach Bekanntwerden der starken Verbreitung des Coronavirus in Postverteilzentren Niederösterreichs und Wiens wehrt sich die Zeitarbeitsbranche gegen den pauschalen Eindruck, der Einsatz von Arbeitsnehmerüberlassung berge grundsätzlich ein höheres Ansteckungsrisiko. So betonte Randstad-Österreich-Chef Michel Verdoold, dass neben den Sicherungsmaßnahmen der Kundenbetriebe, auch Randstad selbst eigene Schutzmaßnahmen für die vermittelten Mitarbeiter träfe.

Erstellt: 24.05.2020
Quelle: Welt (Autor: Kristian Frigelj)

Im Interview mit der Zeitung "Welt" äußert sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann u.a. zu dem Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie. Aus seiner Sicht habe die Fleischindustrie zuwenig getan um vorhandene Mißstände zu beseitigen. Nun habe die Politik mit diesem Verbot einen wichtigen Schritt gemacht.

Erstellt: 22.05.2020
Quelle: Saarbrücker Zeitung

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im Saarland kritisiert im von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgelegten Eckpunktepapier für strengere Regeln in der Fleischindustrie die fehlende Trennung zwischen Werkverträgen und Zeitarbeit. Laut NGG-Saar-Geschäftsführer Mark Baumeister sei die Zeitarbeit in der Fleischwirtschaft nicht das Problem, da diese der Mitbestimmung durch Betriebsräte und dem Auftraggeber unterlägen und zudem komplett in die Betriebsorganisation eingebunden seien. Das sei bei Werkverträgen anders.

Erstellt: 21.05.2020
Quelle: topagrar online (Autorin: Stefanie Awater-Esper)

Der Aufschub der Entscheidung über Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft auf Mittwoch sorgt befeuert die Diskussionen über die beste Vorgehensweise zwischen den unterschiedlichen Parteien. Zudem reiste die rumänische Arbeitsministerin Violeta Alexandru nach Deutschland um sich vor Ort ein Bild von der Situation ihrer Landsleute zu machen.

Erstellt: 19.05.2020
Quelle: Tagesschau

Nachdem sich die Koalition während der Beratungen über Konsequenzen der jüngsten Corona-Fälle in Schlachtbetrieben nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnte, wurden die Gespräche auf Mittwoch vertagt. Arbeitsminister Heil von der SPD fordert ein Verbot von Werkverträgen in Schlachbetrieben. Der Koalitionspartner CDU will dagegen die Bußgelder bei Verstößen gegen die Arbeitszeit erhöhen.

Erstellt: 18.05.2020
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Der iGZ lehnt das von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geplante Verbot von Zeitarbeit in Schlachthöfen als politischen Irrweg ab. Nach einem Beschlussvorschlag des Arbeitsministeriums für das so genannte “Corona-Bundeskabinett” am kommenden Montag solle künftig das Schlachten und die Verarbeitung von Fleisch in Betrieben der Fleischwirtschaft “nur noch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern des eigenen Betriebes zulässig sein”. Damit seien Werkvertragsgestaltungen und Arbeitnehmerüberlassungen nicht mehr möglich, heißt es in dem Begründungstext des BMAS.

Erstellt: 17.05.2020
Quelle: SWR

Auch Zeitarbeitnehmer in der Region Ulm trifft die Corona-Krise als erstes. Viele Firmen trennen sich in diesen Zeiten zuerst von Zeitarbeitnehmern, die Übernahmequote sinkt und teilweise dürfen Zeitarbeitnehmer aufgrund von Schutzmaßnahmen nicht das Betriebsgelände betreten, da sie nicht direkt dem Betrieb angehören. Laut Petra Wassermann vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Ulm sind Leiharbeiter "sozusagen die wirtschaftliche 'Risikogruppe' der Corona-Pandemie."

Erstellt: 13.05.2020
Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

Nachdem sich in einigen Schlachthöfen Corona-Fälle häuften, will die Bundesregierung strengere Regeln für die Fleischwirtschaft aufsetzen.  So gebe es erhebliche Mängel bei der Unterbringung. Arbeitsminister Heil sieht in diesem Zusammenhang auch das System aus Subunternehmern und Werkverträgen kritisch. Am Montag will sich das Kabinett mit dem Thema befassen.

Erstellt: 13.05.2020
Quelle: ifo Institut

Die Coronakrise wird in vielen Branchen Jobs kosten. Beschäftigte zu entlassen oder befristete Verträge nicht zu verlängern, beschlossen im April bereits 58 Prozent der Betriebe in der Gastronomie, 50 Prozent in Hotels und 43 Prozent der Reisebüros. Das ergibt sich aus der Konjunkturumfrage des ifo Instituts. In der Autobranche sind es 39 Prozent der Betriebe. „Von nun an schlägt die Krise auf den deutschen Arbeitsmarkt durch“, sagt dazu der Leiter der ifo-Befragungen, Klaus Wohlrabe. 

Erstellt: 11.05.2020
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Christian Baumann, iGZ-Bundesvorsitzender und Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, haben sich mit einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt. Sie fordern sowohl die Höchstüberlassungsdauer als auch das Schriftformerfordernis auszusetzen, zumindest befristet und in systemkritischen Bereichen.

Erstellt: 06.05.2020
Quelle: Tagesspiegel (Autor: Ingo Bach)

Zu Beginn der Coronakrise hatten sich viele Zeitarbeitsfirmen auf einen enorme Nachfrage an Zeitarbeitskräften im Gesundheits- und Pflegebereich eingestellt. Doch der erwartete Boom blieb überraschenderweise aus. Stattdessen vermelden einige Zeitarbeitsfirmen eine so stark sinkende Nachfrage, dass sie bereits Kurzarbeit anmelden mussten.

Erstellt: 05.05.2020
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autorin: Britta Beeger)

Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit kräftig angestiegen - von 308.000 auf 2,65 Millionen. Zudem sind inzwischen 10,1 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Vorstandschef Detlef Scheele relativiert jedoch die hohen Zahlen. Diese seien zu einem Großteil nicht durch Entlassungen entstanden.

Erstellt: 04.05.2020
Quelle: Lünendonk

Bei den 25 führenden Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland ist im Jahr 2019 der Umsatz im Durchschnitt um -8,2 Prozent gegenüber 2018 gesunken. Die zehn führenden Unternehmen im Markt verzeichnen mit durchschnittlich -12,2 Prozent einen noch größeren Umsatzrückgang als alle Unternehmen der Lünendonk®-Liste. Das Geschäftsjahr 2019 wurde wesentlich beeinflusst von verschärfter Regulierung und einer beginnenden Konjunkturschwäche in der Industrie. Neben der Höchstüberlassungsdauer als wesentlichem regulatorischem Einfluss spüren die Zeitarbeitsunternehmen vor allem den Fachkräfte- und Personalmangel. „Im Hinblick auf die Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise belastet den Zeitarbeitsmarkt bereits ein sehr schwieriges Geschäftsjahr 2019“, sagt Thomas Ball, Partner beim Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim.

Erstellt: 28.04.2020
Quelle: Franfurter Rundschau (Autor: Florian Leclerc)

Nach dem Urteil des OLG Frankfurt im Januar gemäß dem Leiharbeiter, die bei privaten Unternehmen angestellt, sind, keine hoheitlichen Aufgaben des Staates wie u.a Verkehrskontrollen übernehmen dürfen, hatte die Stadt Frankfurt umgehend den Einsatz von Zeitarbeitnehmern zu Zwecken der Verkehrskontrolle gestoppt. Laut eines Berichts der Stadt waren die Zeitarbeitnehmer für 85 Prozent der Einnahmen durch Buß- und Verwarngeld verantwortlich. Durch den Wegfall rechne man in diesem Jahr mit nur 10,9 Millionen Einnahmen im Vergleich zu 14 Millionen aus dem letzten Jahr.

Erstellt: 26.04.2020
Quelle: ÄrzteZeitung

Der Berliner Senat sieht vor allem die Privilegierung von Zeitarbeitskräften als schädlich für die Pflege. Er teile nicht die Sorge, dass sich der Fachkräftemangel in der Pflege durch eine Eindämmung der Zeitarbeit verschlimmern könnte. Die Senatsverwaltung sähe allerdings auch die Notwendigkeit einer besseren Vergütung: „Allerdings sollen diese Verbesserungen allen Pflegekräften zugutekommen. Die Bevorzugung einer Gruppe von Pflegekräften wird abgelehnt.“

Erstellt: 22.04.2020
Quelle: deutsche-startups.de (Autor: Alexander Hüsing)

Der junge Personaldienstleister Studitemps ist in den letzten Jahrern stetig gewachsen und hat mittlerweile 400 interne Mitarbeiter an 23 Standorten in Deutschland.  Aber auch in der Coronakrise kann sich das Unternehmen behaupten. Laut Benjamin Roos, Gründer von Studitemps, sei die Nachfrage nach studentischen Hilfskräften insgesamt 78 Prozent höher als im Vorjahr, obwohl teilweise Aufträge aus bestimmten Bereichen wie Mode und Technik komplett weggebrochen seien. Gleichzeitig bewerben sich 7000 Studenten pro Woche bei studitemps mit steigender Tendenz.

Erstellt: 22.04.2020
Quelle: nordbayern.de

Seit Dezember hatte ein 42-jähriger Epresser mehrere Drohbriefe deutschlandweit an große Zeitarbeitsfirmen versendet mit dem Ziel Millionenbeträge abzukassieren. Dank intensiver Ermittlungsarbeit konnte der Täter inzwischen ausfindig gemacht werden und sitzt nun in Untersuchungshaft. Dort hat er die Tat aufgrund der Beweislast mittlerweile gestanden. Ihm drohen 15 Jahre Haft.

Erstellt: 21.04.2020
Quelle: n-tv / bdk/dpa

Nach massivem Protesten von Seiten der Gesundheitspolitiker, Ärzteverbände, Gewerkschaften und Verbraucherschützer über die am 17.04.2020 zurückgenommene Sonderegelung der telefonischen Krankmeldung will der Gemeinsame Bundesausschusses im Gesundheitswesen (G-BA) erneut beraten und mit "hoher Wahrscheinlichkeit" die Sonderegelung weiter zulassen. Bis zur endgültigen Entscheidung könne weiterhin die telefonische Krankmeldung genutzt werden.

Erstellt: 20.04.2020
Quelle: Wirtschaftswoche (Autor: Harald Schumacher)

Im Interview mit der Wirtschaftswoche spricht Ingrid Hofmann, Geschäftsführerin und Inhaberin des fünftgrößten Zeitarbeitsunternehmens I.K. Hofmann, über die Folgen der Coronakrise für die Branche und welche Perspektiven sie für die Zeit danach sieht.

Erstellt: 16.04.2020
Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat dazu heute gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Stefan Hussy, den Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt. Dieser formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.

Erstellt: 16.04.2020