Die SPÖ hat eine Änderung des Arbeitskräfteüberlassungsgesetzes in Österreich beantragt. Sie fordert darin eine Zwangsübernahme von Zeitarbeitnehmer nach 18 Monaten. Zudem soll der Anteil von Zeitarbeitskräften an der Belegschaft auf 10 Prozent gedeckelt werden. Markus Archan, Präsident von Österreichs Personaldienstleistern, sieht diesen Vorstoß kritisch. Aus seiner Sicht sorge eine weitere Beschränkung der Zeitarbeit dafür, dass der Standort Österreich für Unternehmen mit hohem Personalbedarf unattraktiv wird und diese ins Ausland abwandern. Letzten Endes schade das der Wirtschaft und auch den Arbeitnehmern.

Quelle: boerse-express.com