Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Christian Baumann, iGZ-Bundesvorsitzender und Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, haben sich mit einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gewandt. Sie fordern sowohl die Höchstüberlassungsdauer als auch das Schriftformerfordernis auszusetzen, zumindest befristet und in systemkritischen Bereichen.

Erstellt: 06.05.2020
Quelle: Tagesspiegel (Autor: Ingo Bach)

Zu Beginn der Coronakrise hatten sich viele Zeitarbeitsfirmen auf einen enorme Nachfrage an Zeitarbeitskräften im Gesundheits- und Pflegebereich eingestellt. Doch der erwartete Boom blieb überraschenderweise aus. Stattdessen vermelden einige Zeitarbeitsfirmen eine so stark sinkende Nachfrage, dass sie bereits Kurzarbeit anmelden mussten.

Erstellt: 05.05.2020
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autorin: Britta Beeger)

Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit kräftig angestiegen - von 308.000 auf 2,65 Millionen. Zudem sind inzwischen 10,1 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit. Vorstandschef Detlef Scheele relativiert jedoch die hohen Zahlen. Diese seien zu einem Großteil nicht durch Entlassungen entstanden.

Erstellt: 04.05.2020
Quelle: Lünendonk

Bei den 25 führenden Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland ist im Jahr 2019 der Umsatz im Durchschnitt um -8,2 Prozent gegenüber 2018 gesunken. Die zehn führenden Unternehmen im Markt verzeichnen mit durchschnittlich -12,2 Prozent einen noch größeren Umsatzrückgang als alle Unternehmen der Lünendonk®-Liste. Das Geschäftsjahr 2019 wurde wesentlich beeinflusst von verschärfter Regulierung und einer beginnenden Konjunkturschwäche in der Industrie. Neben der Höchstüberlassungsdauer als wesentlichem regulatorischem Einfluss spüren die Zeitarbeitsunternehmen vor allem den Fachkräfte- und Personalmangel. „Im Hinblick auf die Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise belastet den Zeitarbeitsmarkt bereits ein sehr schwieriges Geschäftsjahr 2019“, sagt Thomas Ball, Partner beim Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim.

Erstellt: 28.04.2020
Quelle: Franfurter Rundschau (Autor: Florian Leclerc)

Nach dem Urteil des OLG Frankfurt im Januar gemäß dem Leiharbeiter, die bei privaten Unternehmen angestellt, sind, keine hoheitlichen Aufgaben des Staates wie u.a Verkehrskontrollen übernehmen dürfen, hatte die Stadt Frankfurt umgehend den Einsatz von Zeitarbeitnehmern zu Zwecken der Verkehrskontrolle gestoppt. Laut eines Berichts der Stadt waren die Zeitarbeitnehmer für 85 Prozent der Einnahmen durch Buß- und Verwarngeld verantwortlich. Durch den Wegfall rechne man in diesem Jahr mit nur 10,9 Millionen Einnahmen im Vergleich zu 14 Millionen aus dem letzten Jahr.

Erstellt: 26.04.2020
Quelle: ÄrzteZeitung

Der Berliner Senat sieht vor allem die Privilegierung von Zeitarbeitskräften als schädlich für die Pflege. Er teile nicht die Sorge, dass sich der Fachkräftemangel in der Pflege durch eine Eindämmung der Zeitarbeit verschlimmern könnte. Die Senatsverwaltung sähe allerdings auch die Notwendigkeit einer besseren Vergütung: „Allerdings sollen diese Verbesserungen allen Pflegekräften zugutekommen. Die Bevorzugung einer Gruppe von Pflegekräften wird abgelehnt.“

Erstellt: 22.04.2020
Quelle: deutsche-startups.de (Autor: Alexander Hüsing)

Der junge Personaldienstleister Studitemps ist in den letzten Jahrern stetig gewachsen und hat mittlerweile 400 interne Mitarbeiter an 23 Standorten in Deutschland.  Aber auch in der Coronakrise kann sich das Unternehmen behaupten. Laut Benjamin Roos, Gründer von Studitemps, sei die Nachfrage nach studentischen Hilfskräften insgesamt 78 Prozent höher als im Vorjahr, obwohl teilweise Aufträge aus bestimmten Bereichen wie Mode und Technik komplett weggebrochen seien. Gleichzeitig bewerben sich 7000 Studenten pro Woche bei studitemps mit steigender Tendenz.

Erstellt: 22.04.2020
Quelle: nordbayern.de

Seit Dezember hatte ein 42-jähriger Epresser mehrere Drohbriefe deutschlandweit an große Zeitarbeitsfirmen versendet mit dem Ziel Millionenbeträge abzukassieren. Dank intensiver Ermittlungsarbeit konnte der Täter inzwischen ausfindig gemacht werden und sitzt nun in Untersuchungshaft. Dort hat er die Tat aufgrund der Beweislast mittlerweile gestanden. Ihm drohen 15 Jahre Haft.

Erstellt: 21.04.2020
Quelle: n-tv / bdk/dpa

Nach massivem Protesten von Seiten der Gesundheitspolitiker, Ärzteverbände, Gewerkschaften und Verbraucherschützer über die am 17.04.2020 zurückgenommene Sonderegelung der telefonischen Krankmeldung will der Gemeinsame Bundesausschusses im Gesundheitswesen (G-BA) erneut beraten und mit "hoher Wahrscheinlichkeit" die Sonderegelung weiter zulassen. Bis zur endgültigen Entscheidung könne weiterhin die telefonische Krankmeldung genutzt werden.

Erstellt: 20.04.2020
Quelle: Wirtschaftswoche (Autor: Harald Schumacher)

Im Interview mit der Wirtschaftswoche spricht Ingrid Hofmann, Geschäftsführerin und Inhaberin des fünftgrößten Zeitarbeitsunternehmens I.K. Hofmann, über die Folgen der Coronakrise für die Branche und welche Perspektiven sie für die Zeit danach sieht.

Erstellt: 16.04.2020
Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat dazu heute gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Stefan Hussy, den Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt. Dieser formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.

Erstellt: 16.04.2020
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Zeitarbeitsunternehmen leiden aktuell besonders unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Zeitarbeit ist klassischerweise die erste Branche, die von Wirtschaftseinbrüchen betroffen ist. Laut einer Umfrage des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) unter seinen Mitgliedsunternehmen sind 88 Prozent der Unternehmen von coronabedingten Personal-Abmeldungen durch die Einsatz-Unternehmen betroffen. Knapp 70 Prozent davon konnten keine neuen Aufträge akquirieren. Ein Drittel der Unternehmen (35 Prozent) schätzt die Corona-Krise sogar „existenzgefährdend“ ein.

Erstellt: 15.04.2020
Quelle: Die Welt (Autor: Birger Nicolai)

Durch die Coronakrise erlebt die  Kreutfahrtindustrie eine sehr starken Einbruch. Das führt auch die Meyer Werft in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Das Stammpersonal fürchtet nun in der Krise durch ausländische Zeitarbeitnehmer ersetzt zu werden. Zwischen dem Betriebsrat und der Führung der Meyer Werft ist ein Streit ausgebrochen, der nun auch vor Gericht geht. Der Betriebsrat fordert zur Jobsicherung der Stammbelegschaft u.a. die Einführung von Kurzarbeit. Die Geschäftsleitung will in Schichtarbeit voll weiterarbeiten. Man vermutet als einen Grund für diese Entscheidung, dass ausländische Zeitarbeitnehmer keinen Anspruch auf Kurzarbeit haben und dann der Werft nicht mehr zur Verfügung stehen würden.

Erstellt: 15.04.2020
Quelle: M+E Gesamtmetall

Eine repräsentative Blitzumfrage des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall unter den Mitgliedsunternehmen der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie verdeutlicht das wirtschaftliche Ausmaß der Krise: 83 Prozent aller befragten Unternehmen melden Einschränkungen der Produktion, fast ein Drittel (30,9 Prozent) sogar sehr starke oder starke Einschränkungen. Als Gründe nennen 57 Prozent die fehlende Nachfrage, 36 Prozent fehlende Arbeitskräfte etwa durch Krankheit und fehlende Kinderbetreuung und 32 Prozent fehlende Teile oder Material. In der Folge nutzen heute bereits 42,7 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit. "Die Ergebnisse der Umfrage belegen, wie ernst die Lage ist", betont Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger. Umso wichtiger sei es weiterhin, die Liquidität der Unternehmen zu sichern.

Erstellt: 13.04.2020
Quelle: WirtschaftsWoche (Autor: Philipp Frohn)

Der Personaldienstleister studitemps vermittelt Studenten an Unternehmen und profitiert in der der Coronakrise von einem deutlichen Anstieg der Bewerbungen und des Bedarfs an flexiblen Arbeitskräften. Im März konnte Studitemps 57.000 Jobeinsätze an Studierende vermitteln. Überlicherweise lägen die Zahlen bei durchschnittlich 32.000 Vermittlungen. In einigen Bereichen verzeichne man sogar ein Plus von über 450 Prozent bei den Vermittlungszahlen. Besonders gebraucht würden aktuell Warenverräumer, Verkaufshilfen, Auslieferungsfahrer und Logistikhelfer.

Erstellt: 09.04.2020
Quelle: Die Welt (Auto: Michael Gassmann)

Die Krise sorgt für Wirbel auf dem Arbeitsmarkt und sorgt in bestimmten Branchen wie der Gastronomie oder im Messebreich für einen Einbruch des Arbeitskräftebedarfs. Andere Bereiche der Wirtschaft suchen dringend benötigtes Personal, weil die Nachfrage enorm ansteigt. Wie Vertreter von iGZ und BAP betonen, kann die Zeitarbeit als Personalvermittler hier ihre Stärken ausspielen. Zudem biete sich die Chance den oftmals schlechten Ruf der Zeitarbeit zu verbessern. Besonders studentische Kräfte sind aktuell sehr gefragt, berichtet der Plattformbetreiber studitemps, auch wenn die Nachfrage nun in anderen Wirschaftszeigen angesiedelt ist als üblicherweise.

Erstellt: 03.04.2020
Quelle: Lünendonk

Die Business-to-Business-Dienstleistungsunternehmen (B2B) befinden sich im Krisenmodus. Nach einer aktuellen Online-Befragung des Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim, gaben 96 Prozent der Teilnehmer an, komplett (65 %) oder teilweise (31 %) einen Krisenplan umgesetzt zu haben. Hauptgründe für die Maßnahmen sind die zu erwartenden Umsatzverluste durch COVID-19, aber auch Prozessanpassungen aufgrund von Home-Office-Regelungen, Ausfall von Kundenmeetings und Events sowie Verschiebung von Projekten und Budgets. 89 Prozent der Studienteilnehmer rechnen im Geschäftsjahr 2020 mit negativen Abweichungen vom geplanten Jahresumsatz – hier erwartet jeder Zweite einen Rückgang um mehr als 10 Prozent. Am stärksten betroffen sind Anbieter von Zeitarbeit und Personaldienstleistung sowie Consultants. Neben diesen Branchen wurden auch Wirtschaftsprüfer, IT-Berater sowie Facility-Management- (FM) und Instandhaltungs-Unternehmen in die Analyse einbezogen.

Erstellt: 03.04.2020
Quelle: Wirtschaftswoche (Autor: Harald Schumacher)

Die Coronakrise trifft die Verleiher schwer. Viele Unternehmen aus der Branche versuchen ihr Personal aufgrund der deutlichen Rückgänge durch Kurzarbeit zu halten, damit nach der Krise wieder durchgestartet werden kann.

Erstellt: 02.04.2020
Quelle: Handeslblatt (Autor: Frank Specht)

Die Zeitarbeitbranche leidet unter den Auswirkungen der Coronakrise. Zwar hat die Bundesregierung innerhalb der Krisenzeit für Zeitarbeitnehmer das Kurzarbeitergeld möglich gemacht, gleichzeitig aber auch Unternehmen ohne AÜG-Erlaubnis das Überlassen von Personal an andere Firmen erlaubt. Dadurch triftt die Krise die Zeitarbeitsbranche gleich doppelt: Auf der einen Seite brechen wichtige Einsatzfelder wie im Event- und Messebereich oder in der Gastronomie weg, auf der anderen Seite müssen sich Zeitarbeitsunternehmen nun gegen eine wachsende Zahl an gesetzlich unregulierten Mitbewerbern behaupten.

Erstellt: 02.04.2020
Quelle: ifo Institut

Die Kurzarbeit in der deutschen Industrie wird bald drastisch steigen. 25,6 Prozent aller Firmen erwarten in den kommenden drei Monaten Kurzarbeit. Das ist der höchste Stand seit 2010. Vor drei Monaten waren es erst 15,3 Prozent. Das geht aus der neuesten Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor. Überdurchschnittlich betroffen sind die Schlüsselbranchen Automobile (41 Prozent), Maschinenbau (33 Prozent) und Elektro (32 Prozent).

Erstellt: 30.03.2020
Quelle: IAB – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März gegenüber dem Vormonat um 1,5 Punkte auf 100,4 Punkte gefallen. Das ist der stärkste Rückgang in einem Monat seit Bestehen des Frühindikators des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dabei fand die dem IAB-Arbeitsmarktbarometer zugrundeliegende Befragung der Arbeitsagenturen noch überwiegend vor den einschneidenden Corona-Eindämmungsmaßnahmen statt.

Erstellt: 26.03.2020