

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, wie die Anzahl der Arbeitslosen in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Dies kann nun zum Problem werden.
Die Zahl an Zeitarbeitnehmern ist im Saalekreis um ca. ein Fünftel in der Zeit von Juni 2017 bis Juni 2018 zurückgegangen. Laut Anke Kanyár, Geschäftsführerin des Personaldienstleisters TVS in Leuna, ist die Ursache die Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes aus 2017.
In diesem Artikel der Deutschen Verkehrs-Zeitung wird über eine zurückgewiesene Klage bezüglich Mindestlohn berichtet. Das Gericht weist die Klage einer polnischen Spedition, deren Angestellter in Deutschland arbeitet, zurück.
Der Ende März 2017 ausgelaufene Mindestlohn für die Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und den Winterdienst soll wiederbelebt werden. Die Verhandlungen zwischen privaten und kommunalen Arbeitgebern sowie der Gewerkschaft Verdi zu einem neuen Branchenmindestlohn haben "einen Zwischenstand erreicht", so die Sprachregelung der Tarifvertragsparteien. Nun müssen die Gremien entscheiden.
Zu den Unterzeichnern des Briefs zählen so namhafte Konzerne wie BASF, BMW, Daimler, Henkel oder die Deutsche Telekom: Mitte Juli vergangenen Jahres hatten sich 15 Unternehmen an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gewandt und vor neuen Hürden beim Aufbruch in die digitale Zukunft gewarnt. Ihre Sorge: Die in der vergangenen Legislaturperiode beschlossene stärkere Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen erschwert den Einsatz selbstständiger IT-Experten in den Betrieben. So sehr, dass erste Unternehmen wie ein börsennotierter Finanzdienstleister nun darauf verzichten. Für die Wirtschaft seien Digitalisierungsexperten "existenziell", heißt es in dem Brief, der dem Handelsblatt vorliegt. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, müssten die Unternehmen zunehmend auf hochqualifizierte externe IT-Experten zurückgreifen, die projekt- und aufgabenbezogen arbeiten. "Doch während die digitale Transformation voranschreitet, berücksichtigt das Arbeits- und Sozialrecht diesen Wandel nicht hinreichend", warnen die Unterzeichner.
Der auf IT und Engineering spezialisierte Personaldienstleister Allgeier Experts soll voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 eine eigene Börsennotierung erhalten. Das hat der Vorstand der Allgeier SE entschieden. Das Personaldienstleistungsgeschäft der Allgeier Gruppe soll damit unabhängiger werden von der Muttergesellschaft und direkteren Zugang zu Finanzmitteln erhalten.
Anfang Januar will die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorlegen, der eine Höchstquote von 2,5 % für sachgrundlos befristete Arbeitsverhältnisse in der Privatwirtschaft einführt, um Missbrauch vorzubeugen. Der öffentliche Dienst soll von diesem Gesetz nicht betroffen sein. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hält diese Höchstquote für verfassungswidrig. Zudem sehe er den Missbrauch befristeter Arbeitsverträge hauptsächlich im öffentlichen Dienst.
Es ist eigentlich eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Nach langem Ringen kommt endlich ein Einwanderungsgesetz, das bereits vom Kabinett verabschiedet wurde und demnächst zur ersten Lesung in den Bundestag geht. Das Gesetz sieht vor, dass künftig nicht nur Akademiker aus Drittstaaten außerhalb der EU angeworben werden dürfen, sondern auch Menschen mit einer klassischen Berufsausbildung. Doch einer einzigen Branche bleibt diese wichtige Möglichkeit verwehrt: der Zeitarbeit.
Mit dem Einwanderungsgesetz erhält die Wirtschaft die Möglichkeit nicht nur Akademiker, sondern auch Arbeitnehmer klassischer Berufe aus dem Ausland anzuwerben. Aufgrund des § 40 des Aufenthaltsgesetztes, der auch teil des Einwanderungsgesetzes ist, bleibt diese Möglichkeit, ausländische Fachkräfte anzuwerben, der Zeitarbeit verwehrt. Die Branche kritisiert diese Einschränkung vehement und verweist auf ihre umfangreichen Erfahrungen mit der Integration von ausländischen Arbeitskräften in den deutschen Arbeitsmarkt.
BA: Zeitarbeitsbedingte Lohndifferenz deutlich geringer | Die Bundesagentur für Arbeit hat eine umfassende Analyse zu Lohnabständen zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammangestellten erstellt, die deutlich differenzierter ausfällt als bisherige Berichte. Die Bundesagentur weist darauf hin, dass der pauschale Vergleich der Medianentgelte von Zeitarbeit und Nicht-Zeitarbeit kaum Aussagekraft besitzt: „Dieser einfache Vergleich der Entgeltstrukturen von Leiharbeitnehmern und Nichtleiharbeitnehmern ist jedoch nicht sehr aussagekräftig, auch wenn er häufig vorgenommen wird. Denn Leiharbeitnehmer und Nichtleiharbeitnehmer unterscheiden sich in ihren Strukturen deutlich.“
iGZ-Mitglied Technicon Design berichtet über Vorbereitungen: „Ich mache im Moment sehr viele Überstunden und bin viel in Deutschland unterwegs“, berichtet Dagmar Miller, Recruitment Director des iGZ-Mitglieds Technicon Design Ltd mit Hauptsitz in Luton, England. Der Brexit bringt eine harte Zeit für Unternehmen mit engen Geschäftskontakten nach Deutschland. Ein harter Brexit wäre für kleine und mittlere Betriebe eine große Herausforderung.
iGZ-Hauptgeschäftsführer kritisiert Papier des Seeheimer Kreises | „Es ist sehr bedauerlich, dass der Seeheimer Kreis der SPD Wesen und Sinn der Zeitarbeit noch nicht einmal im Ansatz verstanden hat“, reagierte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz jetzt auf das Seeheimer-Positionspapier „Mut zu mehr“ zur Reform des Sozialstaates. iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz: "Wesen und Sinn der Zeitarbeit noch nicht einmal im Ansatz verstanden." Unter anderem heißt es darin, „Die Leih- und Zeitarbeit in ihrer jetzigen Form gehört abgeschafft. Der damals angedachte Zwischenschritt für Arbeitssuchende, über Leih- und Zeitarbeit einer regulären Arbeit nachzugehen, gelingt kaum.“ Zeitarbeit, so Stolz, sei genauso regulär wie jede andere Arbeit auch. Zeitarbeitnehmer seien fest angestellte Mitarbeiter des Zeitarbeitsunternehmens.
Zu den Äußerungen der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linke-Landtagsfraktion in Thüringen, Ina Leukefeld, zur Zeitarbeit und Zeitarbeitnehmern, erklärt Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP): „Wir sind es gewohnt, dass vor allem die arbeitnehmerfreundliche Linke Zeitarbeitende lieber als Opfer behandelt, statt ihre Anliegen ernst zu nehmen. Jedoch offenbaren die Aussagen der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linke-Landtagsfraktion in Thüringen, Ina Leukefeld, noch eine ganz andere Geisteshaltung. Dass die Wirtschaft endlich lernen müsse, dass diese auf Dauer keine guten Leute über die Leiharbeit bekommt, so Frau Leukefeld, ist neu und ein heftiger Schlag ins Gesicht der Betroffenen. So geht man nicht mit Arbeitnehmern, die wertvolle Arbeit leisten, um!“
Laut der Antwort des Thüringer Arbeitsministerium auf eine Kleine Anfrage des fraktionslosen Landtagsabgeordneten Siegfried Gentele steigt die Zeitarbeit in Thüringen. Im Vergleich zu 2013 stieg 2017 die Zahl der aktiven Zeitarbeitsfirmen um knapp 100 auf über 1200. Die Anzahl beschäftigter Zeitarbeitnehmer nahm im selben Zeitraum um rund 5000 zu und stieg damit auf ca. 35.000.
Im Interview mit dem Tageblatt äußert sich Kai Arndt, ehemaliger Chef des Stader Airbus-Werkes und mittlerweise Finanzvorstand bei der Augsburger Airbus-Tochter Premium Aerotec, zu der Problematik der Zeitarbeitnehmer seit Einführung der AÜG-Reform. Für Ihn ist es unverständlich Zeitarbeitnehmer entlassen zu müssen, nur weil die neue Gesetzgebung eine Weiterbeschäftigung nicht mehr zulässt.
Im Interview mit der Wirtschafts-Woche kritisiert die Randstad Betriebsratchefin Damienne Cellier Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und fordert Sie auf die Neuregelungen der AÜG-Reform zu überdenken. Die Reform habe den meisten Zeitarbeitnehmern niedrigere Löhne und unsichere Lebensverhältnisse beschert.
Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e. V. (BAP), erklärt zum heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz: „Es kann und darf nicht sein, dass im geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz die Zeitarbeitsbranche wieder einmal ausgeschlossen und damit benachteiligt werden soll. Das Verbot für die Zeitarbeit, Arbeitnehmer im Nicht-EU-Ausland zu rekrutieren, ist diskriminierend und angesichts von Fachkräftemangel und digitalem Wandel nicht förderlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
In dem Verfahren um einen Arbeitnehmer, der per Werkvertrag über einen Subunternehmer bei der Meyer Werft beschäftigt war und von diesem 11.000 Euro Nachzahlung für geleistete aber nicht abgerechnete Überstunden einklagen wollte, hat nun das Arbeitsgericht Lingen ein Urteil gesprochen und die Klage abgewiesen. Aus Sicht des Gerichtes konnte der Arbeitnehmer die angeblich zusätzlich geleisteten Arbeitsstunden nicht nachweisen.
Der 4. Next Economy Award des Deutschen Nachhaltigkeitspreises geht in diesem Jahr an Social Bee. Das Münchener Startup unterstützt Geflüchtete bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt und bei der Artbeitssuche.
Im Nutzfahrzeug-Motorenwerk Mannheim der Daimler AG haben 239 Zeitarbeitnehmer feste Arbeitsverträge erhalten. Aufgrund der guten Auftragslage konnten neue Arbeitsplätze im Montagebereich, in der Zerspanung und der Gießerei des Motorenwerks geschaffen werden, teilte ein Sprecher des Automobilkonzerns mit.
"It's a people's business" - dieser Ausspruch galt in HR-Abteilungen und Personalunternehmen lange Zeit als unumstößlich. Blickt man auf die Resultate der neuen Orizon Befragung unter Personalverantwortlichen, wird das Recruiting auch weiterhin vor allem eines bleiben: menschlich. Für die Studie gab das Personalunternehmen Orizon im Oktober 2018 über 1.000 Mitarbeitenden und Verantwortlichen in Personalabteilungen Gelegenheit, ihre Sichtweise zu äußern. Durchgeführt wurde die Umfrage vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Lünendonk.
Akademie der Zeitarbeit
Berater der Zeitarbeit
ES-Klassentreffen