Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Wirtschafts-Woche / dpa

Laut einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion werden Beschägtigungsverhältnisse immer kürzer. Nach dem Stichtag Ende 2017 bestanden Arbeitsverhältnisse im Durchschnitt 51,2 Monate. Im Jahr 2005 waren es noch 58,3 Monate. Laut der Linke-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann lägen die Ursachen vor allem in Projektstellen, Befristungen, Entlassungen sowie Eigenkündigungen aufgrund unpassender Arbeitsbedingungen. Einen erhöhten Drang der jüngeren Generation den Job häufiger zu wechseln, sehe Sie dagegen nicht.

Erstellt: 09.12.2018
Quelle: Die Welt (Autor: Carsten Dierig)

Das Karriereportal Glassdoor hat in einer aktuellen Umfrage die 25 besten Arbeitgeber auf Basis der Mitarbeiterzufriedenheit ermittelt. Den ersten Platz konnte sich das Unternehmen SAP sichern. Auf dem zweiten hat sich Infineon Technologies platziert.

Erstellt: 05.12.2018
Quelle: Orizon GmbH

Viel wird geschrieben über die Situation von Zeitarbeitnehmern in Deutschland, ihre wachsende Zahl und ihre vermeintlich oft prekäre Arbeitssituation. Doch wie bewerten eigentlich Personalverantwortliche und diejenigen, die Zeitarbeitnehmer in ihren Unternehmen einsetzen, die Branche? Das Personalunternehmen Orizon fragte im Oktober 2018 über 1.000 Mitarbeitende und Verantwortliche in Personalabteilungen nach ihrer Sichtweise – und die fördert durchweg Positives zutage: Personalverantwortliche bewerten Zeitarbeit als bedeutendes Rekrutierungsinstrument und schätzen die Berufserfahrung und Arbeitsmotivation der Zeitarbeitnehmer.

Erstellt: 28.11.2018
Quelle: pflegen-online.de

Eine neue digitale Plattform namens GigWork soll Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte zusammenführen. Aufgrund des Mangels an Pflegekräften greifen viele Einrichtungen in der Pflegebranche vermehrt auf Zeitarbeit zurück. Die Kosten eines Zeitarbeitnehmers liegen aber mittlerweile deutlich über dem eines Stamm-Mitarbeiters. GigWork kümmert sich ausschließlich um die Vermittlung und kann sich dadurch als kostengünstige Alternative zur Zeitarbeit präsentieren.

Erstellt: 27.11.2018
Quelle: Computerwoche (Autor: Hans Königes)

Der neu gegründete Münchner Personaldienstleister „wu personal GmbH“ setzt auf mehr Transparenz in der Zusammenarbeit zwischen Entleiher, Kundenunternehmen und Zeitarbeitnehmer. Ihr hierzu entwickeltes neues Preismodell sieht vor, die Berechnung und Parameter des Verrechnungssatzes über einen Online-Preiskalkulator für alle einsehbar und zugänglich zu machen. Die beiden Gründer Reiner Pientka und Ludwig Hank halten mehr Transparenz besonders in der Zeitarbeit für unabdingbar, um einer zunehmenden Prekarisierung auf dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken.

Erstellt: 22.11.2018
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

Am 22. November 2018 fand der Deutsche Arbeitgebertag, der bedeutendste wirtschafts- und sozialpolitische Kongress der deutschen Wirtschaft, im Estrel in Berlin statt. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin und erwähnte in Ihrem Vortrag als einzige Branche die Zeitarbeit und zeigte in diesem Zusammenhang die positive Bedeutung der Zeitarbeit für die Arbeitswelt in Deuschland auf. Bei dem Arbeitgebertag sprachen auch Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, SPD-Chefin Andrea Nahles und weitere Spitzenpolitiker.

Erstellt: 22.11.2018
Quelle: Handelsblatt (Autorin: Sheera Plawner)

Die in Berlin ansässige junge Zeitarbeitsfirma Zenjobs hat eine neue Finanzspritze in Höhe von 15 Mio. Euro erhalten. Zenjob vermittelt per App Studenten an Auftraggeber. Der größte Teil des Geldes stammt vom französischen Versicherungskonzern AXA, der nach eigenen Angaben mit dieser Investition dem starken On-Demand-Arbeitstrend Rechnung tragen möchte.

Erstellt: 20.11.2018
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Jutta Krellmann geht hervor, dass es für Geflüchtete aus Afghanistan, Irak und Syrien schwieriger als für deutsche Staatsangehörige ist, dauerhafte Beschäftigung zu finden. Konkret hatte Krellmann von der Bundesregierung Daten zu Schutzsuchenden aus den genannten Ländern sowie nicht-deutscher Staatsangehöriger, deren Zeitarbeitsverhältnis endete, erfragt. Dazu erklärt Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP): „Jutta Krellmann hat die von ihr offenbar erwünschten Ergebnisse bekommen. Nicht ganz überraschend fällt es Schutzsuchenden deutlich schwerer, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen als anderen nicht-deutschen und erst recht als deutschen Staatsangehörigen. Daraus zu schließen, dass Zeitarbeit kein Integrationsmotor ist, greift viel zu kurz."

Erstellt: 19.11.2018
Quelle: Leipziger Internet Zeitung

Laut einer Antwort der sächsischen Staatsregierung auf eine kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen, welche Rolle Zeitarbeit im Freistaat Sachsen und in zugehörigen Institutionen oder Unternehmen spiele, ist bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) jeder fünfte Mitarbeiter ein Zeitarbeitnehmer mit einer Verweildauer von im Schnitt 35,5 Monaten. Landtagsabgeordnete Petra Zais von Bündnis 90/Die Grünen sieht hierin einen von der sächsischen Staatsregierung geduldeten Missbrauch von Zeitarbeit. Die Staatsregierung Sachsens fördere dadurch die Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse.

Erstellt: 17.11.2018
Quelle: Pressebox / Verhandlungsgemeinschaft VGZ

Die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) hat in Frankfurt/Main ihre konstituierende Sitzung abgehalten. Sven Kramer wurde zum neuen Vorsitzenden der VGZ gewählt, der somit VGZ-Verhandlungsführer in den Tarifverhandlungen mit den DGB-Gewerkschaften ist. „Damit haben wir wieder eine solide Grundlage für eine gemeinsame Zusammenarbeit im Wirken um gute Tarifabschlüsse geschaffen“, freute sich Kramer über die Entscheidung.

Erstellt: 16.11.2018
Quelle: RP Online (Autor: Gregor Mayntz)

Laut einer aktuellen Statistik der Bundesregierung ist nicht erkenbar, dass Flüchtlinge durch Zeitarbeit den Einstieg in reguläre Jobs schaffen. Im letzten Jahr konnten von 9742 in der Zeitarbeit beschäftigten Flüchtlingen demnach nur 2191 Zeitarbeitnehmer in ein festes Arbeitsverhältnis vermittelt werden. 

Erstellt: 16.11.2018
Quelle: Finanz und Wirtschaft

Nachdem Adecco im letzten Quartal die Führung unter den besten Personaldienstleister an Randstad abgeben musste, sieht Adecco-CEO Alain Dehaze in diesem Interview sein Unternehmen weiterhin auf Erfolgskurs. Das Spar- und Wachstumsprogramms »GrowTogether« zeige positive Auswirkungen und auch der Start ins 4. Quartal mit 1% Wachstum sei erfolgreich verlaufen.

Erstellt: 06.11.2018
Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Im Daimlerwerk Düsseldorf werden bis Ende dieses Jahres 1000 Zeitarbeitnehmer entlassen. Bis Ende 2019 sollen noch etwa 350 folgen. Laut Geschäftleitung kommt dieser Schritt nicht überraschend, sondern entspricht der anfänglichen Planung. Die Aufstockung der Belegschaft um Zeitarbeitnehmer im Jahr 2014 diente der Vorbereitung des Anlaufs der dritten Sprinter-Generation. Diese Phase des hohen Personalbedarfs sei nun abgeschlossen.

Erstellt: 30.10.2018
Quelle: Weser Kurier (Autor: Peter Hanuschke)

Die anfangs von der Daimler Geschäftsleitung geplante Streichung von 560 Zeitarbeitsstellen ist jetzt nach Verhandlungen mit dem Betriebsrat auf 240 reduziert worden. Damit verlieren etwas mehr als ein Viertel der 800 im Bremer Mercedeswerk beschäftigten Zeitarbeitnehmer ihre Stelle. Als Grund für den Stellenabbau gibt die Geschäftsleitung eine Drosselung der Produktion aufgrund sinkender Absatzzahlen an.

Erstellt: 26.10.2018
Quelle: Westfälische Rundschau / dpa

Nach einer Auskunft des Bundesarbeitsministers auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken haben die beiden von Ryanair beauftragten in Dublin ansässigen Zeitarbeitsfirmen Crewlink Ireland Ltd. sowie Workforce International Contractors Ltd. kein gültige Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis der deutschen Behörden. Die Fluggesellschaft weißt die Vorwürfe zurück und betont strikt nach EU-Recht zu handeln.

Erstellt: 25.10.2018
Quelle: Zeit Online (Autorinnen: Stella Hombach, Luisa Jacobs )

Lange Zeit hatten Rotkreuzschwestern in der Arbeitswelt eine Sonderstellung, denn Sie galten als Vereinsmitglieder und nicht Arbeitnehmer, auch bei einer Überlassung an ein Krankenhaus durch den Dachverband der Schwesternschaften, das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Gewerkschaften haben diesen Zustand  jahrelang kritisiert, da die Schwestern so nicht von Arbeitnehmerrechten profitieren konnten. Seit dem Urteil des EuGH im Februar 2017 gelten überlassene DRK-Schwestern als Arbeitnehmer im Sinne des AÜG. Im Vergleich zu anderen Personaldienstleistern gilt für das DRK als Ausnahmeregelung jedoch nicht die Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten.

Erstellt: 25.10.2018
Quelle: Amadeus FiRe AG

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 erreichte die Amadeus FiRe Gruppe einen konsolidierten Umsatz von EUR 152,4 Millionen (Vorjahr: EUR 136,5 Millionen), ein Plus von 11,6 Prozent. Alle Dienstleistungsbereiche haben zu der Steigerung beigetragen und hierbei insbesondere die hochmargige Dienstleistung Personalvermittlung.

Erstellt: 25.10.2018
 Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autoren: Marcus Jung / Tillmann Neuscheler)

Für das Abwerben von Mtarbeitern und die Kontaktaufnahme eines Headhunters auf dem Diensttelefon des anvisierten Mitarbeiters gelten strenge Regeln. Diese wurden jetzt vom Oberlandesgericht Frankfurt auf private Handys ausgedehnt. Ab sofort ist nur noch eine einzelne Kontaktaufnahme am Arbeitsplatz zur Terminvereinbarung erlaubt. Damit wird es für Headhunter schwieriger Mitarbeiter abzuwerden.

Erstellt: 17.10.2018
 Quelle: news aktuell / ManpowerGroup Deutschland GmbH

Im vergangenen Jahr wurde das Gesetz zur Leiharbeit reformiert. Das neue AÜG beinhaltet vor allem Änderungen zur gleichen Bezahlung von Festangestellten und Leiharbeitern ("Equal Pay") sowie eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten beim selben Arbeitgeber. Nach Ablauf dieser Frist müssen sie bei einem anderen Entleiher eingesetzt werden. Für rund 1.800 von der ManpowerGroup entsandte Mitarbeiterendeten diese 18 Monate zum ersten Mal nach der Gesetzesreform am 1. Oktober. Zeit für eines der großen deutschen Zeitarbeitsunternehmen, die Frankfurter ManpowerGroup, Bilanz zu ziehen und die Neuregelung in der Praxis zu betrachten.

Erstellt: 16.10.2018
 Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Insbesondere dem Mittelstand fällt es immer schwerer, Fachkräfte zu finden, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Situation verschärft sich deutschlandweit – vor allem Fachkräfte mit Berufsausbildung sind Mangelware. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise mehr Ausbildungsplätze in Engpassberufen anbieten.

Erstellt: 15.10.2018
 Quelle: Pressebox / Franz & Wach Personalservice GmbH

Seit Monatsbeginn greift die Überlassungshöchstdauer in der Zeitarbeit. Alle Einsätze, die durchgängig 18 Monate bestanden, mussten zu diesem Datum beendet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Mitarbeiter vom Einsatzbetrieb übernommen werden oder nicht. Die Bundesregierung wollte mit der Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für mehr Übernahmen sorgen. Jetzt zeigt sich, dass sich die Unternehmen nicht zwingen lassen, ihre Personalpolitik an den Wünschen der Politik auszurichten und die betrieblichen Interessen hintenan zu stellen.

Erstellt: 10.10.2018