Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: F.A.Z. - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Ralph Bollmann)

Personalmangel macht immer mehr Dienstleister zu schaffen. Gute Gründe liegen vor, denn nicht nur die Pandemie hat die Situation verändert.

Erstellt: 28.01.2022
Quelle: SWR (Südwestrundfunk) - Autorin: Siri Warrlich

Ein Pfleger berichtet, das die Anstellung als Zeitarbeitnehmer für manches Krankenpflegepersonal ein Ausweg aus schlechter Bezahlung, Überstunden und Wochenendarbeit ist. Seit dem er nicht mehr in einem Krankenhaus fest angestellt ist arbeitet er weniger, verdient aber trotzdem mehr als vorher.

Erstellt: 27.01.2022
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung - F.A.Z.

Die IG Metall hat einen Mitgliederrückgang von 2,1 Prozent verzeichnet und steht somit bei 2,17 Millionen Mitglieder. Der Vorsitzende Jörg Hofmann begründet den Tiefstand mit der Corona-Pandemie. Aufgrund der Bedingungen sei es schwer mit den Betrieben in Kontakt zu treten und neue Mitglieder zu gewinnen.

Erstellt: 27.01.2022
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Das BMAS hat einen Entwurf zum Mindestlohnerhöhungsgesetz – MiLoEG – vorgelegt. Danach soll der gesetzliche Mindestlohn zum 1.10.2022 einmalig auf einen Bruttostundenlohn von zwölf Euro erhöht werden. Die zum 1. Juli durch die Mindestlohnkommission vorgesehene Anpassung auf 10,45 Euro wird zuvor ebenfalls noch umgesetzt. Dazu erklärt der Vorsitzende der Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit, Sven Kramer: „Der Entwurf greift in erheblicher Weise in die Arbeit der Mindestlohnkommission und in die Tarifautonomie ein. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die neue Regierung durch eine politisch festgesetzte Vorgabe die Arbeit der Mindestlohnkommission konterkariert und die Tarifautonomie geringschätzt. Insbesondere in der Zeitarbeitsbranche haben wir zusammen mit den Einzelgewerkschaften beim DGB gezeigt, dass die Lohnfindung über fair austarierte Tarifverträge gut funktioniert. Die auch verfassungsrechtlich garantierte Tarifautonomie ist eine tragende Säule in unserer Sozialen Marktwirtschaft und darf nicht leichtfertig durch gesetzgeberische Eingriffe unterlaufen werden."

Erstellt: 25.01.2022
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung - F.A.Z.

Der Arbeitsminister Hubertus Heil hat einen Gesetzesentwurf bezüglich der Anhebung des Mindestlohns auf 12 € vorgelegt. In diesem Entwurf findet sich kein Passus bezüglich der zeitgleichen Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs von 450 €. Sollte der Mindestlohn ohne Kopplung der Verdienstgrenze angehoben werden, würden Minijobber keine finanziellen Vorteile daraus gewinnen, da sie weniger Stunden arbeiten müssten, um nicht die Grenze von 450 € zu überschreiten.

Erstellt: 25.01.2022
Quelle: DHZ – Deutsche Handwerker Zeitung (Autoren: Max Frehner, Eileen Wesolowski)

Laut einem Referentenentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) soll der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland zum 1. Oktober auf zwölf Euro steigen. Während die Gewerkschaften die Erhöhung begrüßen kommt von äußern Arbeitgeber massive Kritik, insbesondere Branchen wie das Friseur-, Bäcker- und Textilreinigunger-Handwerk. Einige Arbeitgeber erwägen sogar eine Klage, da der neue Mindestlohn die Tarifautonomie verletzte.

Erstellt: 24.01.2022
Quelle: Zeit online / dpa

Da Pflegekräfte in der Zeitarbeit besser vedienen, reduzieren diese ihre Arbeitszeit in ihren angestammten Kliniken oder kündigen ganz um anderswo als Zeitarbeitnehmer tätig zu sein. Für die Kliniken ibedeutet dies, dass sieeine Vollzeitkräfte mehr finden, durch teure Honorarkräfte höhere Kosten und gleichzeitig Qualitätsverluste durch wechselnde Teams haben. "Das ist für das System mehrfach kritisch", sagt der Ärztliche Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums, Prof. Jürgen Graf.

Erstellt: 24.01.2022
Quelle: Presseportal / Page Group

Zeitarbeitskräfte als gering qualifizierte und schlecht bezahlte Produktionsgehilfen zu betrachten, die von Unternehmen primär zum Ausgleich von Lastspitzen eingesetzt werden, ist nicht mehr zeitgemäß. Das zeigen die Ergebnisse der Zeitarbeitsstudie der Personalberatung Page Personnel. Sie kommen heute in nahezu allen Unternehmensbereichen zum Einsatz: von IT über das Finanz- und Rechnungswesen bis hin zu Engineering, HR und Sales. Oft sind sie dabei in kaufmännischen Positionen mit einem anspruchsvollen Anforderungsprofil tätig.

Erstellt: 24.01.2022
Quelle: HNA.de (Autor: Sven Kühling)

In der Fabrik in Baunatal zeichnete sich bereits seit dem Jahresende die schwierige Situation ab. Aufgrund des aktuellen Chip-Mangels hatte das Werk bereits immer wieder mal Stillstand, sodass deswegen jetzt knapp 600 Zeitarbeitnehmer das Werk verlassen müssen. VW verlängert die Verträge der Mitarbeiter, welche über die VW-Tochter Autovision angestellt sind, nicht mehr.

Erstellt: 23.01.2022
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung - F.A.Z. (Autor: Alexander Wulfers)

Das aktuelle Programm unserer neuen Bundesregierung droht zu scheitern. Hintergrund ist der anhaltende Nachwuchsmangel in den Handwerksberufen. Die Nachwuchsfachkräfte fehlen an allen Ecken und Kanten. Viele Unternehmen rechnen damit, dass sie aus diesem Grund Aufträge ablehnen müssen.

Erstellt: 16.01.2022
Quelle: BR24 (Bayerischer Rundfunk) - Autoren: Uli Scherr, Sebastian Grosser und Alexander Brutscher

Egon Greipl, ehemaliger Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, hat im langwierigen Rechtstreit gegen den Freistaat Bayern verloren und muss nun rund 730.000 € Schadensersatz zahlen. In dem Rechtsstreit ging es um Sozialbeiträge freier Mitarbeiter der Denkmalbehörde. Greipl soll für die Denkmalpflege über einen längeren Zeitraum externe Mitarbeiter über sogenannte Scheinwerkverträge beschäftigt haben.

Erstellt: 14.01.2022
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung / dpa

Der Europäische Gerichtshof hat in seinem Urteil am 13.01.2022 entschieden, dass genommener bezahlter Jahresurlaub bei der Kalkulation von Mehrarbeitszuschlägen berücksichtigt werden muss. Tarifverträge mit anders lautenden Regelungen wie u.a. auch der Manteltarifvertrag für die Zeitarbeit gehen daher nicht mehr konform mit aktuellem EU-Recht.

Erstellt: 13.01.2022
Quelle: Die Glocke (Autor: Kai von Stockum)

Werkverträge in der Fleischindustrie sind nun seit einem Jahr verboten. Marktführer Tönnies zeigt sich mit den Maßnahme-Ergebnissen, welche die Verbesserung der Arbeits- und Wohnbedingungen der Belegschaft zum Ziel hat, zufrieden. Man habe in den zurückliegenden 15 Monaten bundesweit 8500 Menschen in direkte und eigene Beschäftigungsverhältnisse übernommen.

Erstellt: 12.01.2022
Quelle: SWR.de (Sandra Kolnik)

Der Geschäftsführer einer Waiblinger Zeitarbeitsfirma wurde am Montag vom Landgericht Stuttgart zu einer Haftstrafe von mehr als viereinhalb Jahren verurteilt. Dem Unternehmer konnte nachgewiesen werden, dass er in der Zeit von März bis Juli 2020 bzu Unrecht Kurzarbeitergeld in Höhe von 1,66 Millionen Euro bezogen hat. Zu der Liste der Vorwürfe zählten zudem Betrug, Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, Steuerhinterziehung, Urkundenfälschung und Beihilfe zum illegalen Aufenthalt.

Erstellt: 12.01.2022
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeber­verband der Personal­dienstleister e.V.

Auf den Arbeitsmarkt wirken derzeit viele wichtige Einflussfaktoren wie das Coronavirus, die Digitalisierung und der Fachkräftemangel ein. Doch welche Folgen haben diese Faktoren für die Personaldienstleistungsbranche? Welche Herausforderungen, aber auch Chancen bieten sich hierdurch Zeitarbeitsunternehmen? Und welche Auswirkungen hat der Eintritt von Beschäftigen aus der Generation Z auf den Arbeitsmarkt für die Arbeitgeber? In einem aktuellen Blogbeitrag des BAP-Mitgliedsunternehmens Aeneas bezieht Verbandspräsident Sebastian Lazay hierzu Stellung und ordnet im Interview zudem Fakten und Positionen ein.

Erstellt: 10.01.2022
Quelle: DHZ – Deutsche Handwerkszeitung (dpa)

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro noch in diesem Jahr umsetzen und stößt dabei auf kräftigen Widerstand auf Seiten der Arbeitgeber. So sieht Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger  in dem geplanten Gesetz "eine grobe Verletzung der Tarifautonomie" und kritisiert zudem die Umgehung der Mindestlohnkommission. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) erwäge daher juristische Schritte gegen die Erhöhung. Das Handwerk wiederum warnt vor strukturgefährdenden Folgen und kritisiert die sehr kurzfristige Umsetzung der Mindestlohnerhöhung.

Erstellt: 10.01.2022
Quelle: Personalwirtschaft (Autorin: Christina Petrick-Löhr)

Ralph Niederdrenk, Partner PwC Deals Strategy Group, erklärt im Interview mit Personalwirtschaft, welche Aspekte der aktuellen Studie ihn für die Zukunft der Branche optismstisch stimmen und erläutert die wichtigsten Entwicklungen.

Erstellt: 04.01.2022
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autorin: Britta Beeger)

Aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen durch die neue Omikron-Variante und die weiterhin bestehenden Lieferengpässe in der Industrie haben viele Forschungsinstitute Anfang 2022 ihre Wachstumsprognosen deutlich gesenkt. Sie rechnen auch für den Arbeitsmarkt mit einem Dämpfer sowie neuen Beschäftigungseinbußen. Dies beträfe vor allem kontaktintensive Wirtschaftszweige wie die Gastronomie.

Erstellt: 04.01.2022
Quelle: RP-Online (dpa)  

Im vergangen Jahr wurden bei ungefähr 1000 Kontrollen durch die nordrhein-westfälische Behörde in der Fleischbranche knapp 2000 Verstöße gegen das Arbeitsschutz- sowie Arbeitszeitrecht festgestellt.

Erstellt: 01.01.2022
Quelle: Haufe

Zwei Tage nachdem  die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP den Koalitionsvertrag unterzeichnet hatten veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Lünendonk die Ergebnisse einer Blitzumfrage zur Stimmung im Markt der Personaldienstleistungsbranche in Deutschland. Die meisten Personaldienstleister bewerteten den Koalitionsvertrag positiv, war ein Teilergebnis. Dr. Thorsten Koletschka, Managing Director Commercial der ManpowerGroup Deutschland sowie Vorstandsmitglied des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.V. (BAP) kommentiert die aktuelle Lage und Ergebnisse der Umfrage.

Erstellt: 20.12.2021
Quelle: Handelsblatt (Autoren: Jürgen Klöckner, Frank Specht)

Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), übt Kritik an dem Vorhaben der Bundesregierung, den Mindestlohn auf zwölf Euro zu erhöhen. Durch die Vorgehensweise der Bundesregierung werde nämlich die Mindestlohnkommission umgangen und ausgehebelt.

Erstellt: 20.12.2021