Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Spiegel

Laut einem Urteil des BAG vom 30.11.2021, ist es rechtens, den Urlaubsanspruch bei Kurzarbeit null zu kürzen. Arbeitnehmer müssen in diesem Fall mit einer anteiligen Kürzung ihrer Urlaubstage rechnen.

Erstellt: 30.11.2021
Quelle: Randstad

2021 hätte das Jahr des Aufschwungs werden können. Doch globale Lieferengpässe stellen viele Unternehmen trotz gefüllter Auftragsbücher vor große Herausforderungen. Auch die Konsumlaune von Verbrauchern lässt nach, nicht zuletzt aufgrund der Inflation (aktuell 4,5%). Im Frühjahr prognostizierte die Bundesregierung noch ein Wirtschaftswachstum von 3,5%. Mittlerweile haben die Wirtschaftsweisen den Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts auf 2,7% herunter korrigiert. Den Höhepunkt der bisherigen Erholung erreichte der Sommer. Dort stieg der Erwartungsindikator für die Zeitarbeit, den das ifo-Institut ermittelt, auf ein 10-Jahres-Hoch. Die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung (Q3 2021) untermauert diesen Trend: So steigt die Nutzung der Zeitarbeit von 38% (Q1 2021) auf 42%.

Erstellt: 17.11.2021
Quelle: Österreichs Personaldienstleister

»Dubiose Anbieter, wie sie beim Maskenhersteller Hygiene Austria tätig waren, bringen zu Unrecht seriöse Branchenvertreter in Verruf« | Die Bedingungen, unter denen bei der Hygiene Austria MitarbeiterInnen arbeiten mussten, machen den Verband betroffen. „So etwas darf in Österreich nicht passieren und wir setzen ein ganz klares Statement mit Null Toleranz gegen solche menschenunwürdigen Praktiken. Wenn die Medienberichte zu den Zuständen bei den von der Hygiene Austria beauftragten Unternehmen zutreffen, dann lässt dies kriminelle Strukturen erkennen, die mit seriöser Zeitarbeit nichts zu tun haben. Es darf nicht sein, dass Österreichs Zeitarbeit durch wenige schwarze Schafe, die es leider in jeder Branche gibt, in Verruf gerät.“, zeigt sich der Präsident der Interessenvertretung Österreichs Personaldienstleister Dr. Martin Zieger konsterniert.

Erstellt: 16.11.2021
Quelle: Beck aktuell (Autor: Prof. Dr. Joachim Jahn)

Laut eines Urteils des BAG vom 10.11.2021 müssen Arbeitgeber ihren Fahrradkurieren ein verkehrstauglich Fahrrad und ein Smartphone zur Verfügung stellen oder entsprechend einen angemessenen Ausgleich zahlen. Der Weg diese erforderlichen Arbeitsmittel über die AGB auszuschließen ist somit nicht mehr gangbar.

Erstellt: 10.11.2021
Quelle: Zoll.de

Am 9. November 2021 überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls in einer bundesweiten Schwerpunktprüfung die Beschäftigungsverhältnisse in der Fleischwirtschaft. Beim Hauptzollamt Köln führten mehr als 70 Beschäftigte eine Großkontrolle bei einem Fleischverarbeitungsbetrieb im Rhein-Erft-Kreis durch und befragten vor Ort 114 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen. Zudem wurden alle vorgelegten Ausweise mit einem Dokumentenprüfgerät auf Echtheit überprüft.

Erstellt: 09.11.2021
Quelle: Handelsblatt (Autor: Philipp Heimberger)

Laut einer in der ökonomischen Fachzeitschrift „Quarterly Journal of Economics“ veröffentlichen aktuellen Studie zu den Effekten der Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland im Jahr 2015, hat sich die Sorge um starke negative Auswirkungen auf die Beschäftung nicht bewahrheitet. Der Mindestlohn habe die Löhne erhöht, aber keine nennenswerte Effekte auf die Beschäftigungszahl gehabt. Zu denselben Erkenntnissen kam auch der diesjährige Wirtschaftsnobelpreisträger David Card mit seinen Studien bereits in den frühen 1990er Jahren.

Erstellt: 09.11.2021
Quelle: Lünendonk

Das Marktvolumen für Personalvermittlung in Deutschland liegt für das Jahr 2020 bei 15,1 Milliarden Euro. Coronabedingt ist der Markt im Vergleich zu 2019 um knapp 35 Prozent geschrumpft. 13,6 Prozent aller 33,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben 2020 eine Stelle in einem neuen Unternehmen angetreten. Das besagt eine Studie, die das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder erstmals auf Basis einer repräsentativen Befragung von Berufstätigen in Deutschland erstellt hat und die eine Fluktuationsquote und den Anteil der Personalvermittlungen an allen Stellenwechseln berechnet. Laut Studienautor Thomas Ball agiere Personalvermittlung nicht nur in einer Nische: Mit mehr als 15 Milliarden Euro sei das Marktvolumen deutlich größer als bisher angenommen.

Erstellt: 09.11.2021
Quelle: Computerwoche (Autor: Matthias Ruff)

Beim Einsatz externer Mitarbeiter sind zahlreiche Vorschriften und Gesetze zu beachten. Je nachdem ob als Vertragsart ein Werk-/ bzw. Dienstvertrag oder Arbeitsnehmerüberlassung gewählt wird, hat diese Wahl Auswirkungen auf unterschiedliche Rechtgebiete wie Steuer- oder Arbeitsrecht bis hin zum Betriebsverfassungsgesetz. Worauf Freelancer als auch Auftraggeber bei Vertragsabschluss achten müssen, erläutert dieser ausführliche Artikel der Computerwoche.

Erstellt: 29.10.2021
Quelle: Pfälzischer Merkur

Der Kranbauer Tadano-Demag in Zweibrücken plant über 4 Jahre 370 Zeitarbeitnehmer anzustellen. Dieses Vorhaben will der Betriebsrat jedoch nicht bewilligen, da das Unternehmen erst vor einem Jahr 392 festangestellte Beschäftigte betriebsbedingt entlassen hatte. Der Betriebsrat würde lieber Angestellte aus der Kurzarbeit holen. Die Geschäftsführung argumentiert, man versuche aufgrund der unsicheren Auftragslage über die Zeitarbeit flexibler agieren zu können. Beide Parteien konnten sich bis dato nicht einigen.

Erstellt: 28.10.2021
Quelle: RND – Redaktionsnetzwerk Deutschland (Autor: Christoph Höland)

SPD, Grüne und FDP haben die ersten Änderungen für den deutschen Arbeitsmarkt in Ihren Koalitionsverhandlungen festgelegt. Dazu gehören ein Mindestlohnanstieg auf 12 Euro, Anhebung der Verdienstgrenzen bei Mini- und Midijobs sowie Flexibilisierung von Arbeitszeiten wie die Anhebung der Tageshöchstarbeitszeit. Im Artikel geben die Gewerkschafts- und Arbeitgeberseite ihrer Einschätzungen und Bedenken zu den Plänen der Koalition ab.

Erstellt: 27.10.2021
Quelle: Deutscher Bundestag

Die Zeitarbeitsbranche hat besonders stark unter der ersten Phase der Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 gelitten. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/32648) auf eine Kleine Anfrage (19/32148) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Demnach seien die Geschäftserwartungen deutlich pessimistischer als in anderen Branchen gewesen, wodurch die „personalpolitischen Reaktionen“, etwa der Einsatz von Kurzarbeit oder das Nichtnachbesetzen offener Stellen, wesentlich stärker ausfielen als in den meisten Branchen. In einigen „systemrelevanten“ Bereichen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie eine erhöhte Nachfrage nach Arbeitskräften hatten, habe es zwar eine zusätzliche Vermittlungen von Leiharbeitskräften gegeben, die aber die Ausfälle an anderer Stelle nicht kompensieren konnten, heißt es in der Antwort weiter.

Erstellt: 25.10.2021
Quelle: Merkur

Auf dem Weg zur Ampel-Koalition wollen SPD, FDP und Grüne nun in die Koalitionsverhandlungen eintreten, basierend auf dem Sondierungspapier, das der "Merkur" in diesem Beitrag im Wortlaut dokumentiert.

Erstellt: 18.10.2021
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

Recruiting-Studie „Barometer Personalvermittlung 2021“ zu aktuellen Arbeitsmarkttrends veröffentlicht | Jeder zweite Angestellte informiert sich regelmäßig über neue Stellen. 25 Prozent sind latent suchend und würden bei einem guten Angebot den Job wechseln. Gleichzeitig können sich über 60 Prozent vorstellen, bei einem Jobwechsel eine Personalvermittlung zu beauftragen. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Barometer Personalvermittlung 2021 – Wachstumspotenziale für ein modernes Recruiting“, die bereits zum zweiten Mal einen 360-Grad-Blick auf die Personalvermittlungsbranche wirft. Die Personalmarktforschung index Research hat für die Studie 1.000 Kandidaten (Arbeitnehmer), über 500 Unternehmen und knapp 300 Personalvermittler zu aktuellen Trends auf dem Arbeitsmarkt befragt.

Erstellt: 07.10.2021
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Die Bundesregierung hat auf Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu den Lohndifferenzen zwischen Zeitarbeitskräften und Stammbeschäftigten erneut Stellung genommen. Hierbei führt sie aus, dass die von ihr kommunizierten Vergleichszahlen nicht aussagekräftig sind. Wörtlich heißt es: „Ein einfacher Vergleich der mittleren Bruttoarbeitsentgelte greift daher zu kurz und dient nur als erster Anhaltspunkt.“ Gleichwohl wird diese „rohe Lohnlücke“ immer noch ausgewiesen und die bereinigten, realistischeren Forschungsdaten nicht transparent gemacht. Hierzu äußert Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ): „Es ist nicht nachzuvollziehen, weshalb die Bundesregierung Zahlen kommuniziert, die von der Regierung selbst, der Bundesagentur für Arbeit und führenden Wissenschaftlern als verfehlt und nicht aussagekräftig qualifiziert werden.“

Erstellt: 07.10.2021
Quelle: Lündendonk

Laut Ergebnissen der Lünendonk-Studie 2021 wird Personalvermittlung für immer mehr Zeitarbeitsunternehmen ein wichtiges zweites Geschäftsmodell. Rund 90 Prozent der von Lünendonk analysierten führenden Anbieter von Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland vermitteln gegen Honorar Personal in eine Festanstellung. Der Anteil am Umsatz der Dienstleister beträgt inzwischen durchschnittlich 4,4 Prozent und ist damit nach Arbeitnehmerüberlassung die zweitwichtigste Umsatzquelle.

Erstellt: 06.10.2021
Quelle: Stuttgarter Nachrichten (Autor: Matthias Schiermeyer)

Die Ankündigung des Daimler-Konzern in der letzten Woche im Raststatter Werk rund 600 Zeitarbeitnehmer kurzfristig zu entlassen, war auf massiven Gegenwind des Betriebsrates und der IG Metall gestoßen. Nun hat der Konzern eingelenkt und plant 400 der 600 Zeitarbeitnehmer schrittweise vom Februar 2022 bis März 2023 in die Stammbelegschaft zu übernehmen. Betriebsrat und IG Metall zeigten sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis.

Erstellt: 30.09.2021
Quelle: DER SPIEGEL

Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat im Auftrag der „Wirtschaftswoche“ eine Befragung von Führungskräften deutscher Unternehmen durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass die Mehrheit der Befragten eine Ampelkoalition bevorzugen (45 Prozent). Für eine Jamaikakoalition haben sich 30 Prozent der Befragten ausgesprochen.

Erstellt: 29.09.2021
Quelle: Lünendonk

Die Umsätze der führenden zehn Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern sinken im Corona-Jahr 2020 um 6,5 Prozent. Die Umsätze sind somit bereits das zweite Jahr in Folge rückläufig (2019: ‑2,1 %). Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Personaldienstleister für IT-Freelancer ein Wachstum um 12 Prozent. Auch auf die folgenden Jahre blicken die Anbieter optimistisch: Die IT-Ausgaben der Auftraggeber steigen und damit auch die Nachfrage nach den ohnehin beschränkt verfügbaren Expertinnen und Experten. Personaldienstleister können durch die Vermittlung selbstständiger IT-Fachkräfte die Bedarfe der Unternehmen schnell und flexibel decken. Das sind Ergebnisse der Lünendonk-Marktsegmentstudie 2021 „Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland“, die in diesem Jahr zum 13. Mal erscheint.

Erstellt: 29.09.2021
Quelle: Handelsblatt (Autor: Lazar Backovic)

Laut einer aktuellen Arbeitsmarktstatistik-Prognose der Jobplattform Stepstone für den Monat September wird die Arbeitslosenzahl weiter sinken und zwar um 116.000 auf 2,46 Millionen. Das entspräche einer Arbeitslosenquote von 5,4 % und damit fast dem Niveau vor der Pandemie.

Erstellt: 28.09.2021
Quelle: Badische Neueste Nachrichten (Autor: Holger Siebnich)

Der Daimler-Konzern hat am Standort Rastatt kurzfristig 607 Zeitarbeitnehmer abbestellt. Hintergrund sei laut Pressesprecher des Automobilherstellers der Halbleitermangel, aufgrund dessen die geplanten dritten Schichten nicht mehr aufgebaut werden könnten. Einige der Betroffenen und auch der Betriebrat vermuten allerdings, dass der wahre Grund für die Abbestellung die Vermeidung der sonst nach 36-monatiger Einsatzzeit vorgeschriebene Übernahme von Zeitarbeitnehmern in die Stammbelegschaft. Besonders kritisch sieht der Betriebsrat allerding vor allem die sehr kurzfristige Abbestellung der Zeitarbeitnehmer.

Erstellt: 23.09.2021