Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Spiegel (Autor: mamk/JurAgentur)  

Ein Arbeitnehmer muss zum regulären Arbeitsplatz zurückkehren, wenn der Arbeitgeber dies aus betrieblichen Gründen für erforderlich hält. Das Landesarbeitsgericht (LAG) München hat dazu ein Urteil (Aktenzeichen: 3SaGa 13/21) veröffentlicht. Dieses ist rechtskräftig.

Erstellt: 31.08.2021
Quelle: IAB – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer erreicht im August mit 107,6 Punkten ein neues Allzeithoch. Gegenüber dem Juli klettere der Wert um 0,8 Punkte. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) signalisiert, dass sich der Arbeitsmarkt weiterhin auf einem Erholungskurs befindet.

Erstellt: 26.08.2021
Quelle: DHZ Deutsche Handwerks Zeitung (Autorin: Jessica Schömburg)

Weiterhin gibt es Jahr für Jahr tausende Verstöße, bei denen Mitarbeitern nicht der gesetzliche Mindestlohn ausgezahlt wird. Auffällig ist, dass im Jahre 2020 gut jedes vierte Ermittlungsverfahren der Finanzkontrolle Schwarzarbeit gegen Baufirmen geleitet wurde. Um gegen solche Verstöße vorzugehen, fordern IG Bau und die Linke nun ein öffentliches Melderegister.

Erstellt: 25.08.2021
Quelle: Berliner Zeitung/dpa

Der Audi-Konzern hat eine Richtlinie eingeführt, welche die Nutzung von gendersensibler Sprache vorschreibt. Ein Mitarbeiter von Volkswagen erhebt nun Unterlassungsklage gegen Audi, da er durch die enge Zusammenarbeit mit Audi von dieser Richtlinie ebenfalls betroffen ist. „Man darf die Sprache nicht konkret vorgeben“, äußert sich Rechtsanwalt Burkhard Benecken, welcher den Mitarbeiter vertritt.

Erstellt: 19.08.2021
Quelle: Bund Verlag GmbH / Die Zeit

Laut Bundesagentur für Arbeit haben sich in 2020 275.000 Zeitarbeitnehmer arbeitslos gemeldet. Damit hat die Pandemie die Zeitarbeitsbranche besonders hart getroffen. Als Folge sehen sich beschäftigte Zeitarbeitnehmer besonders unter Druck. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse zum Gesundheitszustand von Zeitarbeitnehmern treten häufig chronische Krankheiten und Behandlung mit Antidepressiva auf. Besonders in der Krise fürchten Zeitarbeitnehmer um Ihren Arbeitsplatz, wodurch sie oftmals versuchen Krankschreibungen oder auch Corona-Tests zu vermeiden.

Erstellt: 17.08.2021
Quelle: ifo Institut

Immer mehr Unternehmen klagen über einen Mangel an Fachkräften. Das geht aus einer vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts hervor. Im Juli waren es 34,6 Prozent, nach 23,6 Prozent im April. Das war der höchste Wert seit dem zweiten Quartal 2018 und der zweithöchste jemals erreichte Wert. „Da die Konjunktur nach den Corona-Öffnungen angezogen hat, haben Firmen inzwischen Schwierigkeiten bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern“, sagt ifo-Umfrage-Experte Klaus Wohlrabe.

Erstellt: 12.08.2021
Quelle: Neue Westfälische

Bei zwei Zeitarbeitsfirmen in Nordrhein-Westfalen wurde eine großangelegte Razzia mit Einsatzkräften des Zolls und der Bundespolizeit durchgeführt. 5 Personen werden verdächtig, nicht aus der EU stammende Arbeitskräfte mit gefälschten Ausweisen augestattet und anschließend an Kundenbetriebe in Deutschland illegal überlassen zu haben.

Erstellt: 10.08.2021
Quelle: IAB – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Der Anteil der Betriebe, die sich akut in ihrer Existenz bedroht sehen, halbierte sich von 8 Prozent im Mai auf 4 Prozent im Juli. Das ergibt eine zwischen dem 5. bis 20. Juli durchgeführte repräsentative Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Erstellt: 04.08.2021
Quelle: index Research

Von Januar bis Juni 2021 veröffentlichten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Deutschland 18 Prozent mehr Stellen als im Vorjahreszeitraum. Im April dieses Jahres bekam der Stellenmarkt einen leichten Dämpfer, entwickelte sich im ersten Halbjahr 2021 aber weitestgehend positiv. Insgesamt investierten die Arbeitgeber in Deutschland von Januar bis Juni 1,7 Milliarden Euro in die Veröffentlichung ihrer Stellenanzeigen auf Online-Jobportalen und in Printmedien. Am intensivsten suchten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Handwerker*innen und Bauarbeiter*innen, technische Fachkräfte sowie Ärzt*innen- und Pflegepersonal. Über die Hälfte aller Jobangebote wurden von Arbeitgebern in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen geschaltet. Das sind die zentralen Ergebnisse der jüngsten Stellenmarkt-Auswertung von index Research zu den veröffentlichten Stellenanzeigen in Deutschland von Januar bis Juni 2021 und im Vorjahreszeitraum. Die Berliner Personalmarktforschung hat für die Auswertung in der größten europäischen Stellendatenbank, index Anzeigendaten, Jobinserate von 193 Printmedien, 217 Jobbörsen, rund 125.000 Unternehmenswebsites und der Bundesagentur für Arbeit analysiert.

Erstellt: 03.08.2021
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung / dpa

Die guten Konditionen in der Zeitarbeit für Pflegekräfte könnten perspektivisch zu einem Problem für die Krankenhäuser werden.  Nach Ansicht von Reinhard Schaffert, Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen, könnte es zu einer umfangreichen Abwanderung von Stammpersonal aus Krankenhäusern in die Zeitarbeit kommen. Hierr müsse man rechtzeitig gegensteuern.

Erstellt: 31.07.2021
Quelle: Lünendonk

Der Zeitarbeitsmarkt schrumpft im Corona-Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um 12,5 Prozent auf 27,2 Milliarden Euro. Das ist der zweite Rückgang des Marktvolumens in Folge und der niedrigste absolute Wert seit Beginn der Lünendonk-Berechnungen im Jahr 2004. Hauptursache ist die geringe Nachfrage aus wichtigen Kundenbranchen in Folge der Corona-Pandemie. Die inzwischen eingesetzte Erholung der Wirtschaft sorgt allerdings auch bei den Zeitarbeitsunternehmen für deutlich steigende Umsätze: Für das Jahr 2021 erwarten die Unternehmen Umsatzzuwächse von durchschnittlich bis zu 26 Prozent. Als Flexibilitätsinstrument ist die Branche sowohl besonders relevant für den Wirtschaftsstandort Deutschland als auch traditionell ein Frühindikator für konjunkturelle Entwicklungen. Als Folge des Aufschwungs steigt seit Jahresbeginn auch die Anzahl der Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer wieder an. Dank der seit 2020 rechtlich zulässigen Kurzarbeit für die Branche konnten die Unternehmen viele Zeitarbeitskräfte weiter beschäftigen und sind nun in der Lage, Personal mit dringend benötigten Qualifikationen bereitzustellen. Das sind Ergebnisse der Lünendonk-Studie 2021 „Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland“, die in diesem Jahr zum 21. Mal erscheint.

Erstellt: 28.07.2021
Quelle: Handelsblatt / dpa

Für zwei Milliarden Euro übernimmt der schweizerische Personaldienstleister Adecco den Technologie-Dienstleister Akka Technologies. Ziel der Übernahme sei die weitere Umsatzsteigerung und in „Wachstumsbereichen mit höheren Margen tätig zu sein“, so Adecco-Chef Alain Dehaze. Zudem habe Akka den Vorteil, unabhängiger von der Konjunktur zu sein.

Erstellt: 28.07.2021
Quelle: Franz & Wach Personalservice GmbH / Pressebox.de

Studie der HAW Würzburg-Schweinfurt zeigt auf, was Beschäftigte von Personaldienstleistern schätzen. Interne Beschäftigte der Personaldienstleistung weisen eine hohe Arbeitszufriedenheit auf. Insbesondere die abwechslungsreichen Tätigkeiten und die Zusammenarbeit mit Menschen werden als positiv empfunden. Die Teilnehmenden empfehlen die Zeitarbeitsbranche als idealen Einstieg in das Berufsleben für zukünftige Personalmanager. Dies ist die zentrale Aussage einer Umfrage mit dem Titel "Mitarbeiterzufriedenheit bei internen Mitarbeitern in der Zeitarbeit" die von Studierenden der HAW Würzburg-Schweinfurt durchgeführt wurde.

Erstellt: 19.07.2021
Quelle: tagesschau.de (Autoren: Sammy Khamis und Manuel Mehlhorn, BR)

In einer bundesweiten Kontrolle hat der Zoll die Arbeitsbedingungen von Paketlieferanten überprüft. Der Fokus lag dabei auf dem Online-Versandhändler Amazon und den involvierten Paketdiensten. Zu den Feststellungen gehören u. a. Verstöße gegen die Zahlung des Mindestlohns und die sogenannte „Scheinselbstständigkeit“.

Erstellt: 16.07.2021
Quelle: Zeit Online (Autor: dpa)

Ab Januar 2022 ist eine Lohnerhöhung um 2,3 Prozent für die Zeitarbeitnehmer vorgesehen. Zudem erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung als "Corona-Beihilfe" von 1000 Euro. Dieses erhalten die Arbeitnehmer, welche das Arbeitsverhältnis vor Mai begonnen haben, mit dem Juli-Gehalt.

Erstellt: 15.07.2021
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Mit rund 1.000 Anfängern jährlich gehört die Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK) regelmäßig zu den Top 100 der beliebtesten Ausbildungsberufe. Nun wird´s noch attraktiver – die Zeitarbeitgeberverbände, der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), haben beschlossen, die Richtwerte für die PDK-Ausbildungsvergütung zum 1. August anzuheben.

Erstellt: 15.07.2021
Quelle: Tagesspiegel (Autorin: Barbara Nolte)

Pfleger und Tagesspiegel-Kolumnist Ricardo Lange stellt in diesem Beitrag Olaf Scholz (SPD) zur Rede. Im Interview sprechen Sie über das Wahlprogramm der SPD, Zeitarbeit und Pflege.

Erstellt: 10.07.2021
Quelle: Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein

Sich auf eine Stellenanzeige bewerbende Menschen dürfen gemäß §§ 1, 7 AGG nicht wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden. Eine solche Diskriminierung soll eigentlich u.a. sprachlich durch die Verwendung des sogenannten Gendersternchens (*) vermieden werden. In einer Entscheidung über eine Entschädigungsklage musste sich das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (22. Juni 2021 - 3 Sa 37 öD/21) nun damit auseinandersetzen, ob eine solche Schreibweise Menschen mit nicht binärer Geschlechteridentität benachteiligt. Das Landesarbeitsgericht hat dies verneint.

Erstellt: 09.07.2021
Quelle: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. betont die Bedeutung flexibler Beschäftigungsformen, insbesondere von Zeitarbeit und Werkverträgen. „Diese sind unverzichtbare Elemente in der modernen Arbeitswelt“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf dem vbw Kongress „Erfolgsmodelle Zeitarbeit und Werkverträge“ in Nürnberg.

Erstellt: 09.07.2021
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) | Autorin: Britta Beeger

Die Zahl der Arbeitslosen sank im Juni deutlich um 73.000 auf 2,614 Millionen, dies teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am gestrigen Mittwoch in Nürnberg mit. Der Rückgang der Arbeitslosenzahl ist der Stärkste in einem Juni seit zehn Jahren. Die Arbeitslosigkeit hat auch, wie im Vormonat Mai, saisonbedingt abgenommen.

Erstellt: 01.07.2021
Quelle: IAB – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legt erneut deutlich zu und ist im Juni gegenüber dem Vormonat um 2,7 Punkte auf 107,4 Punkte gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) klettert damit auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

Erstellt: 28.06.2021