Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autorin: Britta Beeger)

Aus einer Umfrage der Marktforschungsgesellschaft Lünendonk geht hervor, dass die führenden Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland im Corona-Krisenjahr 2020 den stärksten Umsatzrückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise verzeichnet haben. Das Minus der 25 größten Personaldienstleister beläuft sich auf 16,4 Prozent. Das ist nur etwas weniger als im Krisenjahr 2009, wo die größten Zeitarbeitsunternehmen knapp 24 Prozent ihrer Umsätze einbüßten. Hauptgrund ist die stark gesunkene Nachfrage nach flexiblen Arbeitskräften vor allem in der Autoindustrie. Dieser Rückgang konnte durch eine höhere Nachfrage in Branchen wie Logistik, Onlinehandel, Chemie und Pharma sowie im Gesundheitswesen teilweise ausgeglichen werden. Die meisten Personaldienstleister  blicken positiv auf das laufende Jahr. Sie erwarten insgesamt wieder ein steigende Nachfrage nach flexibler Arbeitskraft. Die größten Sorgenbringer sind für viele Zeitarbeitunternehmen die Gefahr einer verstärkten Regulierung durch den Staat und die Verschärfung des Personalmangels.

Erstellt: 19.05.2021
Quelle: fleischwirtschaft.de / NOZ

Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet, hat die Fleischwirtschaft, die Gewerkschaft NGG aufgefordert die Tarifgespräche wieder aufzunehmen. Die NGG teilte mit, sie sei grundsätzlich verhandlungsbereit, allerdings müsse die Arbeitgeberseite die Punkte Lohnuntergrenze und Laufzeit des Tarifvertrages deutlich nachbessern.

Erstellt: 17.05.2021
Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

Vier Unternehmen aus der Zeitarbeitsbranche legten am vergangenen Mittwoch Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gegen das Arbeitsschutzkontrollgesetz der Bundesregierung ein. Zu den Beschwerdeführern gehören TimePartner Personalmanagement GmbH, Simul Personalmanagement GmbH, DPK Deutsche Personalkonzepte GmbH und compact Food Services GmbH. Hintergrund der Beschwerde ist das im Arbeitschutzkontrollgesetz definierte Verbot des Einsatzes von Zeitarbeitnehmern in der Schlachtung und Zerlegung. Dies sei "unverhältnismäßig und damit auch verfassungswidrig“.

Erstellt: 12.05.2021
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeber­verband der Personal­dienstleister e.V.

Arbeitgeberverbände BAP/iGZ unterstützen die Verfahren in Karlsruhe: Nach Inkrafttreten des Arbeitsschutzkontrollgesetzes, das auch ein sektorales Verbot bzw. weitgehende Restriktionen von Zeitarbeitseinsätzen in der Fleischwirtschaft vorsieht, haben betroffene Zeitarbeitsunternehmen mit ihrem Prozessbevollmächtigen Prof. Dr. Gregor Thüsing Verfassungsbeschwerden in Karlsruhe eingereicht. Die vier beschwerdeführenden Unternehmen TimePartner Personalmanagement GmbH, Simul Personalmanagement GmbH, DPK Deutsche Personalkonzepte GmbH und compact Food Services GmbH wollen damit die gerichtliche Notbremse ziehen.

Erstellt: 12.05.2021
Quelle: Frankfurter Rundschau (Autorin: Andrea Rost)

Ab sofort werden 750 Beschäftigte des Personaldienstleisters Randstad in einem neuen Bürogebäude im Eschborner Gewerbegebiet Süd unter einem Dach arbeiten, teilte das Unternehmen mit. Die Schlüsselübergabe für das siebenstöckige Bürogebäude in der Frankfurter Straße 100 hatte vor wenigen Tagen stattgefunden. Randstad hat den Sitz seiner Deutschlandzentrale seit 2000 in Eschborn. Das bisherige Firmengebäude stand dort im Gewerbegebiet Helfmannpark.

Erstellt: 07.05.2021
Quelle: Deutscher Bundestag

Ein geteiltes Echo haben Vorschläge der Opposition unter anderem für einen Rechtsanspruch auf Homeoffice hervorgerufen. Das zeigte am Montag eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales unter der Leitung von Matthias W. Birkwald (Die Linke). Zwar begrüßten alle Sachverständigen grundsätzlich das Anliegen, einen rechtlichen Rahmen für das Arbeiten von zuhause aus zu schaffen. Wie dieser im Detail ausgestaltet sein sollte, wurde von den Experten jedoch unterschiedlich beurteilt.

Erstellt: 05.05.2021
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts sind die Arbeitskosten in Deutschland mit rund 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. Mit 41,60 Euro in der Stunde sind die Arbeitskosten in der deutschen Industrie besonders hoch. Deutschland belegt hier Platz drei im europäischen Ländervergleich.

Erstellt: 04.05.2021
Quelle: AutoPresse (Autoren: Jutta Bernhard und Lars Wallerang)

Dekra-Chef Stefan Kölbl teilte auf der virtuellen Bilanzpressekonferenz mit, dass man die Corona-Krise als Chance für den Aufbruch sehe und sich nun verstärkt auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit konzentrieren wolle. Durch den geplanten Digital-Ausbau würde die Belegschaft um 1000 neue Mitarbeiter aufgestockt werden. Bis zum Jahr 2025 wolle man alle Dekra-Dienstleistungungen digitalisieren. Hierbei soll Cyber-Security und Künstliche Intelligenz eine große Rolle spielen.

Erstellt: 04.05.2021
Quelle: Mitteldeutsches Journal (Autor: Thomas Roth)

Das Mitteldeutsche Journal analysiert in ihrem Beitrag die Rolle der Zeitarbeit in Krisenzeiten, insbesondere die positiven Effekte, die sich in der aktuellen Corona-Krise bereits gezeigt hätten. Die essentiellen Funktionen der Zeitarbeit helfen der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt schnell wieder auf die Beine zu kommen. Zum einen erhalten Arbeitslose die Chance über die Zeitarbeit in den Arbeitsmarkt re-integriert zu werden. Zum andern können Unternehmen Auftragsspitzen durch das flexible Beschaffen von Arbeitskräfte abfedern oder Vakanzen schneller besetzen.

Erstellt: 04.05.2021
Quelle: Zeit Online / dpa

Im Jahr 2020 ist der Umsatz der Dekra das erste mal seit 16 Jahren wieder zurückgegangen. Insgesamt sorgte die Coronakrise für eine Rückgang um 6,5 Prozent. Zwei Drittel des Umsatzrückgangs entfiel dabei auf des Geschäftsfeld Zeitarbeit. Für 2021 erwarte man, an den Wachstumskurs der Vergangenheit anknüpfen zu können, sagt Vorstandschef Stefan Kölbl. Im ersten Quartal habe der Umsatz bereits über den internen Planungen gelegen.

Erstellt: 03.05.2021
Quelle: ARIVA.de

Im Jahr 2020 sorgte die Corona Pandemie für einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von 13,6 % in der Personaldienstleistungsbranche. Für das Jahr 2021 zeigen sich Personaldienstleister wieder optimistisch. Viele Dienstleister prüfen ihre aktuelle Geschäftsstrategie und versuchen durch Digitalisierung von Prozessen neue Kundenbereiche zu erschließen. Zudem setzen die Unternehmen aufgrund eines prognostizierten Marktzuwachses von 5,7 % und steigender Impfzahlen auf eine Entspannung der wirtschaftlichen Lage in der zweiten Jahreshälfte.

Erstellt: 03.05.2021
Quelle: Statistisches Bundesamt

Arbeitgeber des produzierenden Gewerbes und wirtschaftlicher Dienstleistungen in Deutschland haben im Jahr 2020 durchschnittlich 36,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde bezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der Europäischen Union (EU 27 ohne Vereinigtes Königreich) wie schon im Vorjahr auf Rang 7. Dänemark hatte mit 46,90 Euro die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde, Bulgarien mit 6,40 Euro die niedrigsten. Im Vorjahresvergleich haben sich die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde in Deutschland kalenderbereinigt um 3,0 Prozent erhöht.

Erstellt: 03.05.2021
Quelle: HAZ (Autor: Marco Seng)

Die im Arbeitschutzgesetz definierte Kontrollquote von 5 Prozent soll sicherstellen, dass das Verbot von Werkverträgen und Zeitarbeit in  der Fleischindustrie auch eingehalten wird. Aus einer Antwort von Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) auf eine Anfrage der Grünen im Landtag geht hervor, dass die Kontrollquote im Land Niedersachsen 2019 bei 1% und 2020 bei nur 0,6 % lag. Die Grünen halten selbst die vorgeschriebene 5%-Quote für nicht engmaschig genug. Hier würde jeder Betrieb im Schnitt nur alle 20 Jahre kontrolliert. Zudem bestehe aktuell die Gefahr, dass nur die kleinen Betriebe kontrolliert würden, da dies weniger aufwendig sei.

Erstellt: 28.04.2021
Quelle: Spiegel

Die Corona-Pandemie hat den Pflegenotstand laut Zahlen der Bundesagenutr für Arbeit verschlimmert. So ging die Zahl der Pflegekräfte schon zwischen Mai und Ende Juli 2020 um 0,5% zurück. Die Arbeitsbelastung der Krankenpfleger besonders auf den Intensivstationen steigt rapide an. Ein Intensivpfleger berichtet im Interview mit dem Spiegel über die Zustände in den Krankenhäusern, wie ihn Stress und Arbeitsbelastung krank machten und warum er daher schon frühzeitig in die Zeitarbeit wechselte.

Erstellt: 28.04.2021
Quelle: StepStone

Egal ob systemrelevant und vor Ort oder mit Laptop und Kindern im Homeoffice – für Berufstätige bleibt die Pandemie eine Belastungsprobe. Bei vielen Menschen führt dies dazu, dass sie sich intensiv mit ihrer beruflichen Situation auseinandersetzen. So hat sich jede*r vierte Beschäftigte vor dem Hintergrund der Krise dazu entschieden, bald den Job zu wechseln. Und: Rund 28 Prozent haben ihre Bemühungen um einen neuen Job wegen Corona verstärkt. Das zeigt eine Studie der Jobplattform StepStone, für die rund 28.000 Menschen befragt wurden und die repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung ist.

Erstellt: 26.04.2021
Quelle: WirtschaftsWoche (Autor: Henryk Hielscher)

Die Corona-Ausnahmeregelung hinsichtlich der Insolvenzantragspflicht endet am 30. April 2021. Ab Mai müssen Unternehmen bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung wieder rechtzeitig den Insolvenzantrag stellen. Insolvenzexperten gehen aber erstmal nicht von der oft befürchteten Pleitewelle aus. Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht hätte in den letzten Monaten nur noch für einen begrenzten Kreis an Unternehmen gegolten. Zudem seien noch Hilfsprogramme aktiv und es bestünde weiterhin die Möglichkeit von Kurzarbeit.

Erstellt: 25.04.2021
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Nach einer Änderung des Infektionsschutzgesetztes sind Arbeitnehmer verpflichtet das vorgeschriebene Angebot ihres Arbeitsgebers im Homeoffice zu arbeiten, auch anzunehmen, sofern keine Gründe dem entgegenstehen. Die Änderung hat sowohl auf Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberseite Verwirrung ausgelöst, da nicht genau klar wird, welche Gründe ausreichend sind, ob diese gegenüber dem Staat nachgewiesen werden müssen oder ob Arbeitgeber diese auf Stichhaltigkeit prüfen sollten. Dieser Artikel der F.A.Z. geht genauer auf den aktuellen Interpretationsstand ein.

Erstellt: 24.04.2021
Quelle: Börsen-Zeitung / dpa

Nachdem sich der Markt stetig erholt und die Geschäfte im ersten Quartal gut liefen, geht der Vorstand der Amadeus Fire davon aus das Jahr noch besser abschließen zu können als laut der zuvor veröffentlichten Prognose. Für eine belastbare neue Prognose sei es aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten durch die Pandemie noch zu früh. Hier wolle man bis zum Halbjahr warten.

Erstellt: 22.04.2021
Quelle: Generalzolldirektion

51 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Hamburg kontrollierten am 16. April 2021 die auf zwei Großbaustellen in den Hamburger Stadtteilen Rothenburgsort und Bergedorf tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Insgesamt wurden knapp 100 Personenbefragungen durchgeführt. Die Kontrollen fanden im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung statt.

Erstellt: 19.04.2021
Quelle: Finanznachrichten / TEMPTON

Am 16.04.2021 hat die TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH mit den wesentlichen Gesellschaften der MONDI Gruppe eine Vereinbarung mit der Absicht zur Übernahme von MONDI durch TEMPTON abgeschlossen. MONDI hatte am 12. März 2021 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die Rechtswirksamkeit der Übernahme von MONDI, deren Vollzug für den 2. Juni 2021 vorgesehen ist, ist noch vom Eintritt marktüblicher Bedingungen abhängig. Über die Höhe des Kaufpreises haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Erstellt: 16.04.2021
Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

Nachdem Ende März die Tarifverhandlungen um einen Branchentarifvertrag in der Fleischindustrie nach der dritten Runde ergebnislos abgebrochen worden waren, erhält die Gewerkschaft NGG nun Unterstützung durch den Bundesvorsitzenden der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), und NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann. Er betonte, dass es einen einheitlichen Tarifvertrag in der Fleischindustrie geben müsse. Er halte diesen für das beste Instrument die Zustände in der Fleischbranche zu verbessern.

Erstellt: 16.04.2021