Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Handelsblatt (Autor: Christoph Schlautmann)

In seinem Kommentar im Handelsblatt argumentiert Christoph Schlautmann, dass der neue gesetzliche Mindestlohn und die entsprechenden Tarifabschlüsse besonders in personalintensiven Branchen zur Kostenexplosion führen können und damit die Inflation zusätzlich anheizen würden.

Erstellt: 17.05.2022
Quelle: NDR

Zwei Jahre nach Ankündigung des "Bündnis für Gute Arbeit" im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen in Hamburg, fiel am Montag der offizielle Startschuss. Ziel des Bündnisses sei es, in öffentlichen Unternehmen prekäre Arbeit zu reduzieren und Mindestlohnstandards zu etablieren. Hamburg will damit Vorbild sein für andere Städte und hofft auf eine Signalwirkung an alle Unternehmen.

Erstellt: 16.05.2022
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nach der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro, will die Bundesregierung nun noch einen  Schritt weiter gehen: Zukünftig sollen Firmen erhöhte Sozialbeiträge auf Teilzeitarbeit zahlen. Von der Mindestlohnerhöhung besonders betroffene Branchen, wie der Einzelhandel oder Gebäudereinigung, schlagen nun Alarm und äußern Unverständnis über die drohende Mehrbelastung mitten in Krisenzeiten.

Erstellt: 13.05.2022
Quelle: Lünendonk

Der Markt für Zeitarbeit in Deutschland wächst 2021 trotz anhaltender Pandemie und Lieferkettenprobleme deutlich. Alle 25 führenden Dienstleister steigerten 2021 die Umsätze gegenüber dem Vorjahr. Das erste Mal seit der Finanz- und Wirtschaftskrise verzeichnen damit alle 25 führenden Unternehmen ein Wachstum. Zuletzt gelang dies im Geschäftsjahr 2011. Die Umsätze stiegen 2021 durchschnittlich um 20,9 Prozent gegenüber 2020. Im Vorjahr war die Entwicklung im Durchschnitt um 16,4 Prozent rückläufig. Rund die Hälfte der Listenunternehmen haben wieder das Umsatzniveau des Jahres 2019 – und damit vor der Corona-bedingten Krise – erreicht oder übertroffen. Die kumulierten Umsätze der Top 25 liegen im Jahr 2021 mit rund 9.326 Millionen Euro nur noch rund 2 Prozentpunkte unterhalb des Vorkrisenniveaus von 2019 (9.554 Mio. €). Aufgrund des hohen Kurzarbeiteranteils im Jahr 2020 steigt die Anzahl der intern und extern Beschäftigten nicht so deutlich wie der Umsatz. Das sind erste Ergebnisse der Lünendonk-Liste 2022 „Führende Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland“.

Erstellt: 11.05.2022
Quelle: Deutscher Bundestag

Der Petitionsausschuss setzt sich für eine verstärkte Kontrolle der Einhaltung geltenden Arbeitsrechts bei Mini-Jobs ein. In der Sitzung am Mittwochmorgen verabschiedete der Ausschuss mit den Stimmen der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke die Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem Bundesministerium der Finanzen als Material zu überweisen und sie den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben. Die Fraktionen von CDU/CSU und AfD votierten hingegen für den Abschluss des Petitionsverfahrens.

Erstellt: 11.05.2022
Quelle: Oldenburger Onlinezeitung

Aufgrund der aktuellen Lage (Ukraine-Krieg, Rohstoffmangel, Lieferengpässe, Inflation, etc.) wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit in vielen Unternehmen zu Sparmaßnahmen kommen. Der Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger geht daher von einer Zunahme der Zeitarbeit aus.

Erstellt: 10.05.2022
Quelle: Zeit Online / dpa

In Bernburg hat die Agentur für Arbeit ein Job-Speeddating für ukrainische Flüchtlinge angeboten, damit diese zeitnah mit potenziellen Arbeitgebern Kontakt aufnehmen können. Nach eigenen Angaben nahmen mehr als 460 ukrainische Flüchtlinge an der Sonderaktion teil. Von Arbeitgeberseite waren 16 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen vertreten.

Erstellt: 07.05.2022
Quelle: Handelsblatt / dpa

Im Vorfeld der Verhandlungen über den künftigen Branchen-Mindestlohn für Gebäudereiniger hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt gefordert, auch nach Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde den bisherigen Lohnabstand einzuhalten. Als Antwort darauf erklärte der Bundesinnungsverband am Freitag, diese Forderung sei weder sinnvoll noch  realitätsnah. Der aus der Forderung resultierende Branchenmindestlohn läge bei 13,73 Euro, was einer Steigerung um rund 19 Prozent entspräche.

Erstellt: 06.05.2022
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Arbeitgeber des Produzierenden Gewerbes und wirtschaftlicher Dienstleistungen in Deutschland haben im Jahr 2021 durchschnittlich 37,30 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde bezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren die Arbeitskosten in Deutschland damit wie schon im Vorjahr die siebthöchsten in der Europäischen Union (EU-27). Dänemark hatte im EU-Vergleich mit 48,30 Euro die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde, Bulgarien mit 6,80 Euro die niedrigsten. Im Vorjahresvergleich stiegen die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde in Deutschland kalenderbereinigt um 1,4 %.

Erstellt: 05.05.2022
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autoren: Britta Beeger)

Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, nahm die Zahl der Arbeitslosen im April um 53.000 auf 2,309 Millionen ab. Die Zahl der Arbeitslosen sank demnach trotz Ukrainekriegs und schwacher Konjunktur unter das Niveau der Arbeitslosigkeit vor Beginn der Pandemie.

Erstellt: 03.05.2022
Quelle: Die Welt (Autoren: Jan Klauth, Thomas Vitzthum)

Um den quasi schon beschlossenen Mindestlohn von 12 Euro ist ein erneuter Streit zwischen Arbeitgebern und der Bundesregierung entbrannt. Die Arbeitgeber warnen vor einer Lohn-Preis-Spirale, die angesichts des Krieges in der Ukraine, explodierender Energie- und Lebensmittelpreise und einer schwächelnden Wirtschaft wieder realistischer wird.

Erstellt: 28.04.2022
Quelle: Süddeutsche Zeitung (Autoren: Sophie Kobel, Laura Terberl)

Im Podcast aus der Reihe "Das Thema" geht die SZ der Frage nach, wie es heute Zeitarbeitnehmern in Deutschland geht, im Hinblick auf Bezahlung und soziale Absicherung.  Wie belastend sind kurze Kündigungsfristen und die damit verbundenen Unsicherheiten und wie werden Zeitarbeitnehmer durch das Gesetz geschützt?

Erstellt: 28.04.2022
Quelle: BMAS – Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Mit den jährlich stattfindenden Aktionswochen bieten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der regionales Engagement zur Fachkräftesicherung und zur Gestaltung der Arbeitswelt sichtbar wird. Unternehmen, Netzwerke, Institutionen und weitere Arbeitsmarktakteure können sich mit ihren Veranstaltungen, Aktionen, Projekten und Angeboten an den Aktionswochen beteiligen.

Erstellt: 25.04.2022
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Auch während der Corona-Pandemie ist die Zahl der ausländischen Fachkräfte mit Blue Card in Deutschland weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren Ende 2021 rund 70 000 Inhaberinnen und Inhaber einer Blue Card im Ausländerzentralregister erfasst, das waren 6 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Fachkräfte mit Blue Card erreichte damit einen neuen Höchststand. Im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie verlangsamte sich das Wachstum allerdings deutlich. Im Jahr 2019 war die Zahl der Blue-Card-Inhaberinnen und -Inhaber noch um 20 % gestiegen, im Jahr 2020 war die Zahl dann nur noch um 7 % gewachsen.

Erstellt: 14.04.2022
Quelle: Randstad

Wer in der neuen Berufswelt auch künftig bestehen will, muss sich weiterbilden. Der Großteil der Arbeitnehmer:innen ist sich darüber im Klaren - jedoch nicht darüber, welche Fähigkeiten künftig wirklich relevant sind - das zeigt eine Randstad Studie.

Erstellt: 12.04.2022
Quelle: anwalt.de (Autor: Jan Schubel)  | Empfehlung: Seminar „Behördliche Prüfungspraxis und die Rechtsfolgen bei Verstößen“

In letzter Zeit schreiben die Bußgeldstellen der Bundesagentur für Arbeit in Kiel, Düsseldorf und Nürnberg Zeitarbeitsunternehmen an und teilen mit, dass ein Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Auskunftsverweigerung im Rahmen der Betriebsprüfung der Bundesagentur eingeleitet wird. Anlass dieser Verfahren sind nach dem Inhalt der Anhörungsschreiben Unterlagen, die den Prüfern im Rahmen der Betriebsprüfung nicht ausgehändigt wurden.

Erstellt: 11.04.2022
Quelle: ver.di

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben sich mit dem Arbeitgeberverband der Zweckgemeinschaft des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (BBB) im Bereich der Weiterbildung auf deutliche Steigerungen beim Mindestlohn für die pädagogisch Beschäftigten geeinigt. Wie bisher werden die Tarifvertragsparteien beantragen, dass der Mindestlohntarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wird und damit über die direkt tarifgebundenen Unternehmen hinaus allen insgesamt etwa 32.000 pädagogisch Beschäftigten in der öffentlich geförderten beruflichen Weiterbildung zu Gute kommt.

Erstellt: 11.04.2022
Quelle: Süddeutsche Zeitung (Autorin: Kathrin Werner)

Per App wollen Zeitarbeitsunternehmen ihre Unternehmenskunden, die flexible Arbeitskräfte benötigen, mit Menschen zusammenbringen, die flexible Jobs suchen - und damit auch den schlechten Ruf der Zeitarbeit widerlegen.

Erstellt: 10.04.2022
Quelle: Deutschlandfunk

Der derzeitige Mindestlohn im Baugewerbe in Höhe von 12,85 € bleibt vorerst bestehen. Die Arbeitgeberverbände HDB und ZDB haben den Schlichtungsvorschlag abgelehnt. Die IG Bau ist neuen Verhandlungen nicht abgeneigt.

Erstellt: 08.04.2022
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeber­verband der Personal­dienstleister e.V.

m Rahmen einer "Berufskundlichen Veranstaltung" vor knapp 600 Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Bundesagentur für Arbeit (BA) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der bundesweit vertretenen Jobcenter informierten der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) unter Federführung von Dr. Anja Clarenbach, Leiterin Abteilung Grundsatz-Politik, Bildung und zugleich Mitglied der Geschäftsleitung beim BAP, und Prof. Dr. Jens Große, Fachbereichsleiter Bildung, Personal, Qualifizierung beim iGZ, am heutigen Donnerstag erstmals gemeinsam über das Berufsbild der Personaldienstleistungskaufleute (PDK). Damit waren sie einem Wunsch der Zentralen Koordinierungsstelle für Zeitarbeit bei der BA nachgekommen.

Erstellt: 07.04.2022
Quelle: compleet GmbH

Gut drei Monate nach der Verschmelzung von AVAX, EVINT, GermanPersonnel und compana zur compleet GmbH, stößt auch die TALOS Workforce Solutions GmbH zur compleet Group GmbH. TALOS ist spezialisiert auf Vendor Management-Systeme (VMS), das sind webbasierte Anwendungen zur rechtssicheren Beschaffung und Verwaltung von Personaldienstleistungen, sowie internem und externem Personal. Die neue Geschäftsführung der compleet GmbH hat die Weiterentwicklung der Strategie angekündigt und ist seit rund fünf Wochen mit dem Fokus am Steuer, Software-Lösungen für Workforce Management und Recruiting auf der eigenen Plattform zu vernetzen. Dies geschieht bereits durch Partnerschaften und verstärkten Schnittstellenausbau, jetzt auch durch den Zusammenschluss mit TALOS.

Erstellt: 06.04.2022