Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Volkswagen Group (Autorin: Maleen Bösenberg)

Volkswagen setzt Zeitarbeit derzeit ein, um Produktionsspitzen und Kapazitätsschwankungen auszugleichen. Mit der Kündigung der bestehenden Tarifverträge will das Unternehmen künftig Zeitarbeit zu den branchenüblichen Konditionen nutzen und so die hohen Kosten im Vergleich zur Konkurrenz reduzieren.

Erstellt: 21.11.2024
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Christian Müßgens)

Die IG Metall und der Betriebsrat von Volkswagen drohen mit einem Arbeitskampf, sollte das Unternehmen an seinen Sparplänen festhalten. Im Zentrum steht ein Zukunftsfonds, der Arbeitsplätze sichern und Auslastungsprobleme ohne Werksschließungen lösen soll. Die Gewerkschaft fordert eine Reduzierung der Personalkosten durch innovative Maßnahmen und betont die Notwendigkeit einer stärkeren Steuerung des Konzerns. Im Gegenzug drohen massive Arbeitskämpfe, falls der Vorstand weiterhin auf „Maximalpositionen“ pocht. Ein neuer Konflikt könnte damit die gesamte Industrie erschüttern.

Erstellt: 20.11.2024
Quelle: Head Topics

Cai-Nicolas Ziegler, Geschäftsführer von doctari, weist den Vorwurf zurück, dass immer mehr Ärztinnen und Ärzte in Zeitarbeit wechseln. Der Anteil der Mediziner in Zeitarbeit sei seit Jahren konstant niedrig und liege unter 1,5 Prozent, so Ziegler. Der Positionspapier der Deutschen Krankenhausgesellschaft, das eine Einschränkung der Zeitarbeit fordert, halte er für überzogen, da dieser Arbeitsstil nicht für jeden Arzt geeignet sei.

Erstellt: 15.11.2024
Quelle: Staatsanzeiger (Autor: Holger Schindler)

Setzen Unternehmen auf Zeitarbeit, müssen sie die rechtlichen Vorgaben genau kennen, um arbeitsrechtliche Fallstricke zu vermeiden. Besonders wichtig: Nach 18 Monaten ununterbrochener Beschäftigung bei einem Entleiher entsteht automatisch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Wer diese Fristen nicht beachtet, riskiert unerwünschte Konsequenzen. Einen Sonderfall zur Überlassungshöchstdauer hat erst kürzlich das BAG an das EuGH übergeben, um die Frage zu klären, ob bei einem Betriebsübergang die Überlassungsdauer neu zu laufen beginnt.

Erstellt: 08.11.2024
Quelle: Markt und Mittelstand Redaktion

Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland erreicht mit 21,1 pro 1.000 Vollarbeitern einen historischen Tiefstand.Besonders auffällig ist der Rückgang bei Zeitarbeitern, deren Unfallquote sich seit 2008 halbiert hat. Dieser Erfolg spiegelt innovative Präventionsansätze und umfassende Schulungen wider, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Dennoch bleiben Unternehmen vor Herausforderungen in der Sicherheit stehen.

Erstellt: 30.10.2024
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autoren: Sebastian Klaus, Holger Kolb)

Die Ampelkoalition strebt eine Modernisierung des Ausländerbeschäftigungsrechts an. Doch die im Gesetzentwurf präsentierten Vorschläge erweisen sich nicht als zeitgemäß; vielmehr wird die Bürokratie durch neue bürokratische Hürden verstärkt.

Erstellt: 29.10.2024
Quelle: Tagesschau

Inmitten intensiver Tarifverhandlungen hat die IG Metall zu Warnstreiks aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Die Gewerkschaft fordert angemessene Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, während die Arbeitgeber unter dem Dach von Gesamtmetall vor den möglichen Folgen warnen. Die Konflikte könnten weitreichende Auswirkungen auf die Industrie haben.

Erstellt: 28.10.2024
Quelle: Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) (Autor: Tobias Hintersatz)

Bundeskanzler Olaf Scholz sorgte auf dem Deutschen Arbeitgebertag der BDA für Aufregung, als er betonte: „Es hat immer Widerstand gegen Zeitarbeit als Handlungsoption für Zuwanderung gegeben. Der wichtigste Grund dafür ist die Vermeidung von Lohndumping.“ Damit begründete er scheinbar die Regelung im Regierungsentwurf zur „Wachstumsinitiative“, dass Fachkräfte aus Drittstaaten ab dem ersten Arbeitstag in der Zeitarbeit den gleichen Lohn wie vergleichbare inländische Zeitarbeitskräfte im jeweiligen Betrieb erhalten sollen (Equal Pay).

Erstellt: 23.10.2024
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Klaus Max Smolka)

Randstad, einer der führenden Zeitarbeitsanbieter in den Niederlanden, hat den Pflegekraftspezialisten Zorgwerk übernommen. Dieser Schritt zielt darauf ab, den wachsenden Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal zu decken und die Position von Randstad im Gesundheitssektor zu stärken

Erstellt: 22.10.2024
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Patrick Welter)

Ein neues Warnsignal für die angespannte Wirtschaftslage in Deutschland: Zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren sinkt die Beschäftigung in kleinen und mittleren Unternehmen. Dies zeigt der Datev-Mittelstandsindex.

Erstellt: 21.10.2024
Quelle: NTV

Eine neue Studie schlägt Alarm: Ein signifikanter Anstieg des Mindestlohns könnte in den kommenden Jahren zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen. Experten warnen vor den Folgen für die Beschäftigungssituation, insbesondere in Branchen, die auf geringfügig Beschäftigte angewiesen sind. Die wirtschaftlichen Implikationen könnten weitreichend sein, nicht nur für die Arbeitnehmer, sondern auch für die Unternehmen und die gesamte Wirtschaft.

Erstellt: 21.10.2024
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Kritiker verurteilen befristete Arbeitsverhältnisse als erhebliches Problem, da Unternehmen damit die Risiken auf die Arbeitnehmer abwälzen. Inzwischen sind die befristeten Verträge stark zurückgegangen, was jedoch möglicherweise eher auf eine Krisensituation hindeutet.  

Erstellt: 21.10.2024
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autoren: Corinna Budras, Maximilian Sachse)

Die neue NIS-2-Richtlinie der EU stellt Unternehmen vor enorme Herausforderungen: Mit verschärften IT-Sicherheitsanforderungen müssen Zehntausende Betriebe, die unter die Regelungen fallen, jetzt dringend handeln. Während einige Unternehmen sich bereits auf die neuen Vorgaben vorbereiten, sieht sich die Bundesregierung mit erheblichen Verzögerungen konfrontiert. Vor allem kleinere Mittelständler und Einrichtungen wie das Rheumazentrum Mittelhessen kämpfen, nicht zuletzt angesichts der drängenden Fristen und hohen Investitionen, um die Sicherheit ihrer digitalen Infrastrukturen zu gewährleisten. Wie sich die Branche auf die bevorstehenden Veränderungen einstellt und welche Folgen die Nichteinhaltung haben kann, beleuchtet dieser Artikel.

Erstellt: 17.10.2024
Quelle: Presseportal/ AVANTGARDE Experts GmbH

Philipp Riedel, CEO von AVANTGARDE Experts, wurde mit dem APSCo Award for Excellence in der Kategorie „The Staffing Leader Award 2024“ ausgezeichnet. Seit 2011 prägt er das Unternehmen und treibt durch innovative Ansätze und den jüngsten Zusammenschluss mit der YER Group das Wachstum in der Tech- und Mobilitätsbranche voran. Riedel setzt auf Veränderungen und möchte die Personalbranche aktiv weiterentwickeln.

Erstellt: 15.10.2024
Quelle: MaschinenMarkt/ dpa

Tesla gibt bekannt, dass 500 Zeitarbeitnehmer in eine Festanstellung überführt werden. Diese Entscheidung unterstreicht das wachsende Produktionsvolumen des Unternehmens und die Notwendigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte langfristig zu sichern.

Erstellt: 15.10.2024
Quelle: Radio RSG

Viele Unternehmen sprechen sich gegen die geplante Erhöhung des Mindestlohns aus. Sie warnen vor finanziellen Belastungen und möglichen Arbeitsplatzverlusten, während Arbeitnehmerverbände die Maßnahme als notwendigen Schritt für eine bessere Lebensqualität der Beschäftigten sehen.

Erstellt: 07.10.2024
Quelle: GVP - Gesamtverband der Personaldienstleister e.V.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen für einen Gesetzentwurf zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung vorgelegt und die betroffenen Verbände zur Stellungnahme aufgefordert. Darunter war auch der GVP. Für die Personaldienstleister ist ein darin enthaltener Punkt von besonderem Interesse: „die Erlaubnis der Einwanderung von ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern in die Zeitarbeit.“

Erstellt: 07.10.2024
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) könnte bald entscheidende Vorgaben zur Zeitarbeit erlassen, die insbesondere bei Firmenverkäufen an Bedeutung gewinnen. Im Zentrum steht die Frage, wie die Rechte von Zeitarbeitnehmern in solchen Situationen geschützt werden können. Diese mögliche Neuregelung könnte weitreichende Folgen für die Arbeitswelt und die rechtlichen Rahmenbedingungen in der EU haben.

Erstellt: 01.10.2024
Quelle: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim

Laut einer ZEW-Studie zur digitalen Transformation  half die Covid-19-Pandemie entgegen der öffentlichen Wahrnehmung nicht, die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen. Zwar gaben Unternehmen mehr Geld für Technik aus, die Homeoffice und virtuelle Zusammenarbeit ermöglicht. Gleichzeitig gingen jedoch Investitionen in modernste Produktionsmittel ebenso zurück wie solche in modernste Analyse- und Planungstechnologien sowie digital gestütztes Kundenmanagement. Vor allem größere Vorhaben wurden verschoben oder ganz aufgegeben. Das zeigt eine gemeinsam von ZEW Mannheim, dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) und weiteren Forschungseinrichtungen verfasste Studie auf Basis einer repräsentativen Betriebsbefragung.

Erstellt: 01.10.2024
Quelle: Proplanta

Die Diskussion um die Erhöhung des Mindestlohns nimmt Fahrt auf. Während Gewerkschaften für eine Anpassung plädieren, formiert sich in der Wirtschaft Widerstand. Unternehmen warnen vor möglichen negativen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit. Dieser Artikel beleuchtet die Argumente beider Seiten und die potenziellen Folgen für die Arbeitswelt in Deutschland.

Erstellt: 30.09.2024
Quelle: F.A.Z. - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Um Einstiege in die Arbeitswelt zu vermitteln, hat sich die Zeitarbeit als hilfreich erwiesen. Demzufolge sollen auch Zeitarbeitsunternehmen bald mithelfen dürfen, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren. Leider haben Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sowie teilweise die Regierung ein weiterhin zerrüttetes Verhältnis zu der Branche.

Erstellt: 26.09.2024