

Die niederländische Regierung plant eine Regulierung von Zeitarbeit in der Fleischindustrie. In einem Statement hat der Fleischverarbeiter Vion nun auf die jüngsten Vorschläge reagiert. Das Unternehmen stellt klar, dass es Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unterstütze, ein vollständiges Verbot von Zeitarbeit jedoch ablehne.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Volkswagen-Konzerns wirken sich zunehmend auf den Personaldienstleister AutoVision aus. Intern wird berichtet, dass der Bedarf an Zeitarbeitnehmern drastisch sinkt, was zu Stellenabbau und Standortschließungen führen könnte.
Die Pflegebranche sieht sich aufgrund des Fachkräftemangels einem akuten Versorgungsnotstand gegenüber, der durch die zunehmende Belastung der Mitarbeiter und die Abhängigkeit von Zeitarbeitskräften verstärkt wird. Experten kritisieren die unzureichenden Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und fordern dringend umfassende Reformen, um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern. Zudem wird in diesem Zusammenhang die Frage disktutiert, ob Zeitarbeit ein Teil der Lösung sein kann oder eher Teil des Problems ist.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Wirtschaft und dem Fachkräftemangel ist die Zahl an Zeitarbeitsfirmen und Zeitarbeitnehmern in Sachsen aktuell auf einem Niedrigstand.Viele Personaldienstleister melden Insolvenz an. Die Zahl der Insolvenzen wird wahrscheinlich einen Rekordwert in diesem Jahr ausweisen.
Die belgische Wirtschaft kämpft mit einer Abschwächung, die sich besonders deutlich im Zeitarbeitssektor bemerkbar macht. Aktuelle Zahlen zeigen einen signifikanten Rückgang der Zeitarbeitskräfte, was Experten als Frühindikator für eine breitere wirtschaftliche Abkühlung sehen. Trotz dieser Entwicklung bleibt der Arbeitsmarkt insgesamt relativ stabil, was auf strukturelle Veränderungen in der Beschäftigungslandschaft hindeutet
Unter anderem aufgrund besser planbarer Arbeitszeiten, besserer Arbeitsbedingungen und höherer Gehälter lagen Zeitarbeitsfirmen bei Pflegekräften lange Zeit hoch im Kurs. Doch mittlerweise scheint der Trend gebrochen. Laut einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit waren Ende vergangenen Jahres rund vier Prozent weniger Zeitarbeitskräfte in der Pflege beschäftigt als ein Jahr zuvor. Viele Einrichtungen im Gesundheitsbereich haben offenbar Wege gefunden der Personalknappheit auf der einen und den hohen Kosten durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften auf der anderen Seite zu entgehen.
Frits Goldschmeding, Gründer von Randstad, ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Goldschmeding gründetet Randstad 1960. Die erste Zeitarbeiterin radelte er höchstpersönlich mit dem Fahrrad zum Kundenunternehmen, so berichtet es Randstad.
Das Hauptzollamt Itzehoe hat im Rahmen von Ermittlungen durch Zollbedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit bei einem Fahrzeughändler Mindestlohnunterschreitungen in Höhe von fast 110.000,- Euro und Beitragsvorenthaltungen von über 25.000,- Euro aufgedeckt. Es hat daraufhin Bußgeldbescheide von insgesamt 265.000 Euro erlassen. Das Itzehoher Amtsericht hat zudem eine Geldstrafe von 45.000 Euro gegen den Geschäftsführer des Fahrzeughandels verhängt.
IG Metall und der Elektro-Zentralverband ZVEH haben sich darauf geeinigt, den Mindeststundenlohn um 3,3 Prozent auf 14,41 Euro anzuheben. Der neue Mindestlohn liegt damit 12,4 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn. Die Untergrenze im Elektrohandwerk soll bis 2028 auf 16,10 Euro ansteigen. Beide Tarifparteien streben an, den aktuellen Tarifabschluss als allgemeinverbindlich erklären zu lassen.
Im Rahmen der aktuellen wirtschaftlichen Lage hat sich Lidl dazu entschlossen, seinen Mindestlohn anzuheben. Ab dem ersten September 2024 erhöht der Lebensmitteleinzelhändler seinen internen Mindesteinstiegslohn auf mindestens 15 Euro brutto pro Stunde und liegt damit mehr als 20 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 12,41 Euro pro Stunde.
Am 1. Juli 2024 wurde der Randstad Financial Services GmbH, einer Tochtergesellschaft der Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, eine Erlaubnis als Zahlungsinstitut durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Mit der Erlaubnis darf die Randstad Financial Services GmbH Zahlungen für ihre Kunden abwickeln. Dadurch erweitert Randstad sein Portfolio an Dienstleistungen – ein Vorteil insbesondere bei Großprojekten, bei denen Randstad mit mehreren Dienstleistern zusammenarbeitet
In einem Exklusivinterview äußerte sich Bundesfinanzminister Christian Lindner am Rande des Tages der Personaldienstleister über die Rolle der Personaldienstleistungsbranche in Politik und Wirtschaft. → Link zum Interview
Im seinem Gastbeitrag auf Business Punk will Philipp Riedel, CEO Avantgarde Experts gängige negative Vorurteile zur Zeitarbiet aus dem Weg räumen, wie z.B. eine schlechte Bezahlung oder der Glaube, dass Zeitarbeitnehmer Mitarbeiter zweiter Klasse wären. Man dürfe nicht den Fehler machen und Arbeitsbedingugen externer Arbeitskräfte im Niedriglohnsektor mit denen von hochqualifizierten Fachkräften gleichzusetzen. Denn spezialisierte Akademikerinnen und Akademiker würden oftmals ganz bewusst dieses Arbeitsmodell wählen. Dank umfangreicher Regelungen würden hier am Ende beide Seiten profitieren – sowohl die Unternehmen als auch die Arbeitnehmer.
Die Bundesregierung hat eine Formulierungshilfe für eine Ergänzung des Vierten Bürokratieentlastungsgesetzes beschlossen. Diese soll dafür sorgen, dass im Nachweisgesetz die Schriftform durch die Textform ersetzt wird, so dass künftig Arbeitsverträge komplett digital abgeschlossen werden können.
Laut eine pwc-Studie haben Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen das vorgegebene Ziel des Gesetzgebers erreicht, Investitionen in die Beschäftigung von Pflegefachkräften zu verstärken. In den vergangenen drei Jahren sei es gelungen, mehr Vollzeitkräfte einzustellen sowie flächendeckende Tarife und Tariflohnerhöhungen einzuführen.
Am 28. Mai 2024 fand das 17. ES-Unternehmerforum in Fulda statt. Neben dem Gastgeber Edgar Schröder waren wieder viele Expert*innen anwesend. Ganz unter dem Motto „Mit Know-how auf die Welle des Erfolgs!“ gaben die Referent*innen spannende Einblicke in die Branche und hatten vielfältige Impulse für die Anwesenden dabei. Mit 23 Ausstellern war auch die integrierte Fachausstellung ein voller Erfolg. Besucher*innen konnten sich über mehr Produkte, Dienstleistungen und Neuerungen als zuvor informieren. Wir waren vor Ort und haben zahlreiche Eindrücke gesammelt.
Bisher sind Zeitarbeitsfirmen von der geplanten Einwanderungsreform ausgenommen. Nun gibt es Anzeichen, dass die Bundesregierung Zeitarbeitsfirmen doch erlauben will, Personal aus dem Ausland anzuwerben und zu vermitteln. FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner hat vorsgeschlagen, dass bisher bestehende Verbot im Rahmen des geplanten Wachstumspakets zu streichen.
Im VW-Werk in Hannover werden Ende Juni 900 Leiharbeitnehmerstellen wegfallen, aufgrund der Einstellung der Produktion des VW Transporters T 6.1.
„Wir müssen jetzt vor die Welle kommen, aktiv werden und die Zeit nutzen, um den Vertrieb wieder anzukurbeln und mit den Kundenunternehmen ins Gespräch zu kommen.“ GVP-Präsident Christian Baumann fand angesichts der aktuell wirtschaftlich schwierigen Lage in Deutschland die richtigen Worte. Unter dem Motto „Wir können mehr! – eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick“ nahm er beim gut besuchten 17. ES-Unternehmerforum in Fulda die aktuelle wirtschaftliche Situation unter die Lupe.
Seit April diesen Jahres besteht das Verbot von Zeitarbeit in der Fleischindustrie. Nun ist unklar, ob und wie die kommenden Auftragsspitzen von den Unternehmen bewältigt werden können. Der Bundesverband Deutscher Wurst- und Schinkenproduzenten befürchtet eine Knappheit von Produkten aus Deutschland und von einer Zunahme von Fleischprodukten aus dem Ausland im Einzelhandel.
Das Marktvolumen für Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland sinkt 2023 um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 32,9 Milliarden Euro. 2022 erwirtschaftete die Branche ein externes Volumen von 33,9 Milliarden Euro. Die Umsätze der 25 führenden Zeitarbeitsunternehmen steigen hingegen um durchschnittlich 2,2 Prozent. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte nimmt um 4,9 Prozent ab. Insbesondere das schwache dritte und vierte Quartal 2023 sowie ein Preiseffekt beeinflussen die Marktentwicklung. Wachstumstreiber sind Personaldienstleister mit qualifiziertem Fachpersonal und insbesondere Gesundheitsspezialisten.
Akademie der Zeitarbeit
Berater der Zeitarbeit
ES-Klassentreffen