

Immer häufiger greifen Kliniken auf Zeitarbeitskräfte zurück, wenn reguläres Personal fehlt. Gerade für Mediziner kann die Leiharbeit attraktiv sein – sie verspricht mehr Freiraum, ein höheres Einkommen und bessere Planbarkeit.
Trotz rückläufiger Umsätze und anhaltender konjunktureller Belastungen im Jahr 2024 bleibt die deutsche Zeitarbeitsbranche zuversichtlich: Die aktuelle Lünendonk-Liste zeigt, dass viele Unternehmen für 2025 mit einer wirtschaftlichen Erholung und neuen Wachstumschancen rechnen.
Die Zeitarbeitsbranche in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Seit 2017 ist die Zahl der Beschäftigten um 300.000 auf 728.000 gesunken. In diesem schrumpfenden Markt zeigt eine aktuelle Studie, dass diejenigen Unternehmen erfolgreich sind, die den Rückgang am besten abfedern können. Ein Familienunternehmen hebt sich dabei besonders hervor.
Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrats, rät von einer weiteren Erhöhung des Mindestlohns ab. Sie befürchtet, dass ein Anstieg auf 15 Euro pro Stunde, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen beeinträchtigen könnte. Grimm betont die Notwendigkeit, wirtschaftliches Wachstum und Produktivität zu fördern, anstatt auf staatlich finanzierte Maßnahmen zu setzen.
Daimler Truck plant im Rahmen des Programms „Cost Down Europe“ umfassende Einsparungen, die auch einen erheblichen Personalabbau in Deutschland vorsehen. Rund 28.000 Beschäftigte sind betroffen, wobei bis zu 5.000 Stellen abgebaut werden sollen. Das Unternehmen strebt an, bis 2030 über eine Milliarde Euro einzusparen und investiert gleichzeitig zwei Milliarden Euro in das deutsche Produktionsnetzwerk. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2034 ausgeschlossen.
In Friedrichshafen bahnt sich eine Kooperation an: Während der Autozulieferer ZF mit einem Stellenabbau ringt, sucht Rolls-Royce Power Systems händeringend Fachkräfte. Ein neues Tarifmodell soll es ermöglichen, dass ZF-Mitarbeitende vorübergehend bei dem Motorenhersteller arbeiten und so beide Seiten profitieren.
Eine aktuelle Umfrage des Personaldienstleisters doctari zeigt, dass 88 % der dort tätigen Pflegefachkräfte ihren Beruf ohne die Möglichkeit zur Zeitarbeit nicht oder nur unter veränderten Bedingungen ausüben würden. Flexiblere Arbeitszeiten, höhere Vergütung und bessere Kontrolle über die eigene Arbeitsbelastung machen die Zeitarbeit für viele zur attraktiven Alternative. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels im Gesundheitswesen wird die Rolle der Zeitarbeit damit immer bedeutender.
Im Handelsblatt erläutert Bert Rürup, warum die Suche nach dem „richtigen“ Mindestlohn ökonomisch problematisch ist. Zwar schützt eine gesetzliche Lohnuntergrenze vor Ausbeutung und entlastet den Sozialstaat, doch ein Mindestlohn kann kein Allheilmittel für wirtschaftliches Wachstum sein. Rürup plädiert für eine differenzierte Betrachtung, die sowohl ökonomische als auch soziale Aspekte berücksichtigt.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall schlägt Alarm: Ein politisch beschlossener Mindestlohn von 15 Euro könnte die deutsche Wirtschaft schwer schädigen, warnt Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. Preise würden steigen, Jobs verloren gehen. Doch führende Ökonomen wie DIW-Präsident Marcel Fratzscher widersprechen: Höhere Löhne könnten Konsum und Produktivität ankurbeln – und am Ende die Wirtschaft stärken.
Die SPD kündigt einen Mindestlohn von 15 Euro ab 2026 an, doch CDU-Chef Friedrich Merz stellt klar: Einen Automatismus gibt es nicht. Was bedeutet das für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Ein Überblick über die Debatte und den Koalitionsvertrag.
Unionsfraktionsvize Jens Spahn äußert Zweifel daran, dass der Mindestlohn bereits im kommenden Jahr auf 15 Euro steigen wird. Obwohl dies ein zentraler Punkt im Koalitionsvertrag mit der SPD ist, hält Spahn eine so schnelle Erhöhung für unwahrscheinlich.
Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union bringt bedeutende Neuerungen für das Personalwesen mit sich. Von der Fachkräftesicherung über Arbeitszeitregelungen bis hin zur Digitalisierung – die geplanten Maßnahmen haben weitreichende Auswirkungen auf HR-Abteilungen.
Michael Huwald, Geschäftsführer der Elektro Rieger GmbH in Langenhagen, setzte lange ausschließlich auf sein eigenes Team. Doch der zunehmende Fachkräftemangel zwang ihn zum Umdenken. Seit Mitte 2024 verstärken regelmäßig polnische Elektriker seinen Betrieb – eine Entscheidung, die für mehr Flexibilität sorgt und von den Mitarbeitenden positiv aufgenommen wird
Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise appelliert der Arbeitgeberverband Gesamtmetall an Union und SPD, im Koalitionsvertrag ein Sofortprogramm zur Senkung von Energiekosten, Sozialabgaben und Steuern zu verankern, um Investitionen und Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern.
Der Vorstand der VBG hat den Beitragsfuß für das Jahr 2024 gesenkt – dank gestiegener Entgelte in vielen Branchen und rückläufiger Unfallzahlen. Ab Mitte April erhalten Sie Ihren aktuellen Beitrags- und Vorschussbescheid.
Die Debatte um eine erneute Erhöhung des Mindestlohns sorgt für Unruhe - vor allem in der Lebensmittelwirtschaft. Unternehmen befürchten steigende Kosten und Wettbewerbsnachteile. Doch Gewerkschaften halten mit Fakten dagegen.
Die Anzahl der Untersuchungen und Behandlungen in der Videosprechstunde ist nicht mehr begrenzt. Außerdem können Ärzte und Psychotherapeuten jetzt mehr bekannte Patienten ausschließlich per Video versorgen. Auf diese und weitere Maßnahmen zur Flexibilisierung der Videosprechstunde haben sich KBV und GKV-Spitzenverband im Bewertungsausschuss geeinigt.
Ein geplanter Anstieg des Mindestlohns auf 15 Euro sorgt in Mecklenburg-Vorpommern für Kritik. Der Präsident des Unternehmer-Dachverbandes MV warnt vor negativen Folgen für den Arbeitsmarkt im Nordosten.
Mehr als 100 Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände, darunter der GVP, appellieren an die Verhandler der möglichen schwarz-roten Koalition, dringend tiefgreifende Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands umzusetzen. Sie warnen vor den Folgen der aktuellen Rezession und fordern Maßnahmen zur Sicherung von Wohlstand und sozialem Zusammenhalt.
Für viele Unternehmen im EU-Binnenmarkt wären sogar hohe Zölle, wie sie einst von Donald Trump in den Raum gestellt wurden, das kleinere Übel – denn die tatsächlichen Handelsbarrieren innerhalb der EU behindern den Austausch oft noch viel gravierender.
Trotz angespannter wirtschaftlicher Lage zeigt sich CEO Robert von Wülfing optimistisch: Im Gespräch mit Andreas Groß spricht er über seine Vertragsverlängerung, das Potenzial spezialisierter Personaldienstleistungen, die wachsende Bedeutung der Weiterbildung und warum er durch Aktienkauf ein klares Signal setzt.
Akademie der Zeitarbeit
Berater der Zeitarbeit
ES-Klassentreffen