Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: GVP - Gesamtverband der Personaldienstleister e.V.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Formulierungshilfe für einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen für einen Gesetzentwurf zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung vorgelegt und die betroffenen Verbände zur Stellungnahme aufgefordert. Darunter war auch der GVP. Für die Personaldienstleister ist ein darin enthaltener Punkt von besonderem Interesse: „die Erlaubnis der Einwanderung von ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern in die Zeitarbeit.“

Erstellt: 07.10.2024
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) könnte bald entscheidende Vorgaben zur Zeitarbeit erlassen, die insbesondere bei Firmenverkäufen an Bedeutung gewinnen. Im Zentrum steht die Frage, wie die Rechte von Zeitarbeitnehmern in solchen Situationen geschützt werden können. Diese mögliche Neuregelung könnte weitreichende Folgen für die Arbeitswelt und die rechtlichen Rahmenbedingungen in der EU haben.

Erstellt: 01.10.2024
Quelle: ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim

Laut einer ZEW-Studie zur digitalen Transformation  half die Covid-19-Pandemie entgegen der öffentlichen Wahrnehmung nicht, die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen. Zwar gaben Unternehmen mehr Geld für Technik aus, die Homeoffice und virtuelle Zusammenarbeit ermöglicht. Gleichzeitig gingen jedoch Investitionen in modernste Produktionsmittel ebenso zurück wie solche in modernste Analyse- und Planungstechnologien sowie digital gestütztes Kundenmanagement. Vor allem größere Vorhaben wurden verschoben oder ganz aufgegeben. Das zeigt eine gemeinsam von ZEW Mannheim, dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) und weiteren Forschungseinrichtungen verfasste Studie auf Basis einer repräsentativen Betriebsbefragung.

Erstellt: 01.10.2024
Quelle: Proplanta

Die Diskussion um die Erhöhung des Mindestlohns nimmt Fahrt auf. Während Gewerkschaften für eine Anpassung plädieren, formiert sich in der Wirtschaft Widerstand. Unternehmen warnen vor möglichen negativen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit. Dieser Artikel beleuchtet die Argumente beider Seiten und die potenziellen Folgen für die Arbeitswelt in Deutschland.

Erstellt: 30.09.2024
Quelle: F.A.Z. - Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

Um Einstiege in die Arbeitswelt zu vermitteln, hat sich die Zeitarbeit als hilfreich erwiesen. Demzufolge sollen auch Zeitarbeitsunternehmen bald mithelfen dürfen, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren. Leider haben Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sowie teilweise die Regierung ein weiterhin zerrüttetes Verhältnis zu der Branche.

Erstellt: 26.09.2024
Quelle: GVP – Gesamtverband der Personaldienstleister e.V.

Voraussichtlich am kommenden Mittwoch wird das Bundeskabinett einen bisher noch nicht veröffentlichten Gesetzentwurf zum im Juli 2024 vorgestellten Papier der Bundesregierung „Wachstumsinitiative – neue wirtschaftliche Dynamik für Deutschland“ behandeln. Dieses umfasst insgesamt 49 Maßnahmenbündel zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und seiner Wettbewerbsfähigkeit. Die Maßnahme „Fachkräfteeinwanderung vereinfachen, stärken und beschleunigen“ sieht dabei die Erlaubnis vor, dass auch ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Drittstaaten künftig direkt als Zeitarbeitskräfte eingestellt werden können. Dies jedoch nur unter der Bedingung, dass ab dem ersten Tag der Beschäftigung der Grundsatz des „equal pay“ befolgt und eine Mindestbeschäftigungsdauer von 12 Monaten vereinbart wird. Dabei solle auf eine bürokratiearme Umsetzung geachtet werden. GVP-Hauptgeschäftsführer Florian Swyter bezieht hierzu eindeutig Stellung und betont: „Eine Equal-Pay-Vorschrift ab dem ersten Beschäftigungstag und eine Beschäftigungsgarantie von zwölf Monaten sind zur Gewinnung ausländischer Fachkräfte weder hilfreich noch akzeptabel."

Erstellt: 26.09.2024
Quelle: Volkswagen

Die Verhandlungskommissionen der Volkswagen AG sowie der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben heute in Hannover die Gespräche zur Tarifrunde 2024 aufgenommen. Die Tarifvertragsparteien hatten sich im Vorfeld darauf verständigt, den ursprünglich für Ende Oktober geplanten Beginn der Verhandlungen, um einen Monat vorzuziehen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen sah sich die Volkswagen AG gezwungen, Tarifverträge zum 31. Dezember 2024 zu kündigen, um in dieser Tarifrunde erstmals eigene Verhandlungsgegenstände mit einzubringen. Darunter fallen die Standort- und Beschäftigungssicherung, die Übernahme von Auszubildenden und Dual Studierenden, Beschäftigung in Tarif Plus sowie alle Tarifverträge zum Einsatz von Zeitarbeit. Diese werden zusätzlich zur Entgeltforderung der IG Metall verhandelt.

Erstellt: 25.09.2024
Quelle: Personalwirtschaft (Autor: Lars-Thorben Niggehoff)

Die Lage ist schwierig, der Druck kommt von allen Seiten. Die volatile Lage und das geringe Wachstum waren einige der prägende Themen beim Round Table Zeitarbeit der Personalwirtschaft. „Das erste Halbjahr 2024 war nicht ganz einfach, die hohe Volatilität in der Wirtschaft führt dazu, dass viele Unternehmen vorsichtig in der Personalplanung sind“, sagt Kathrin Hess, Managing Director des Personaldienstleisters ManpowerGroup Deutschland. Zu schaffen macht den Zeitarbeitsexperten die große Unsicherheit und das unklare Bild. Die Zeitarbeitsbranche bleibt aber trotzdem optimistisch – auch das zeigte sich beim Round Table.

Erstellt: 25.09.2024
Quelle: LTO (Autorin: Tanja Podolski)

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Klage eines Wirtschaftsjuristen abgewiesen, der sich wiederholt auf nicht geschlechtsneutrale Stellen wie "Sekretärin" beworben und wegen Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Entschädigung gefordert hatte. Das Gericht sah in diesen wiederholten Klagen einen Rechtsmissbrauch, da der Kläger die Stellen offenbar nicht ernsthaft anstrebte, sondern gezielt auf Entschädigungen abzielte. Damit bestätigte das BAG das Urteil der Vorinstanz.

Erstellt: 19.09.2024
Quelle: Lünendonk

Angesichts des zunehmenden Personalmangels in Deutschland gewinnt die Zeitarbeit durch die Arbeitsmarktintegration internationaler Fachkräfte an Bedeutung. Dank ihrer langjährigen Erfahrung in der Rekrutierung und Integration ausländischer Arbeitskräfte spielen die Zeitarbeitsunternehmen eine zentrale Rolle bei der Entlastung des deutschen Arbeitsmarktes. Allein im Jahr 2023 wurden mehr als 24.000 Geflüchtete erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert und rund 18.000 Arbeitskräfte im Ausland rekrutiert – trotz bestehender gesetzlicher Hürden. Die vorliegende Studie, die in Kooperation mit der Gi Group entstanden ist, analysiert aktuelle Trends und Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche im Kontext der Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte sowie der Integration von Geflüchteten.

Erstellt: 12.09.2024
Quelle: Epoch Times

Volkswagen streicht sechs Tarifverträge, darunter den Zukunftstarifvertrag zur Beschäftigungssicherung, der betriebsbedingte Kündigungen bis 2029 verhindern sollte, oder auch den Tarifvertrag zur Zeitarbeit. Angesichts der wirtschaftlichen Lage plant der Konzern drastische Sparmaßnahmen, die auch mögliche Entlassungen und Werksschließungen betreffen. Arbeitnehmervertreter kritisieren die Entscheidung scharf und kündigen Widerstand an.

Erstellt: 10.09.2024
Quelle: fleischwirtschaft.de

Die niederländische Regierung plant eine Regulierung von Zeitarbeit in der Fleischindustrie. In einem Statement hat der Fleischverarbeiter Vion nun auf die jüngsten Vorschläge  reagiert. Das Unternehmen stellt klar, dass es Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen unterstütze, ein vollständiges Verbot von Zeitarbeit jedoch ablehne.

Erstellt: 09.09.2024
Quelle: Wirtschaftswoche (Autor: Henryk Hielscher)

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Volkswagen-Konzerns wirken sich zunehmend auf den Personaldienstleister AutoVision aus. Intern wird berichtet, dass der Bedarf an Zeitarbeitnehmern drastisch sinkt, was zu Stellenabbau und Standortschließungen führen könnte. 

Erstellt: 06.09.2024
Quelle: Deutschlandfunk (Autorin: Birgit Augustin)

Die Pflegebranche sieht sich aufgrund des Fachkräftemangels einem akuten Versorgungsnotstand gegenüber, der durch die zunehmende Belastung der Mitarbeiter und die Abhängigkeit von Zeitarbeitskräften verstärkt wird. Experten kritisieren die unzureichenden Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und fordern dringend umfassende Reformen, um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern. Zudem wird in diesem Zusammenhang die Frage disktutiert, ob Zeitarbeit ein Teil der Lösung sein kann oder eher Teil des Problems ist.

Erstellt: 05.09.2024
Quelle: Sächsische Zeitung (Autoren: Ulrich Wolf und Tobias Winzer)

Aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Wirtschaft und dem Fachkräftemangel ist die Zahl an Zeitarbeitsfirmen und Zeitarbeitnehmern in Sachsen aktuell auf einem Niedrigstand.Viele Personaldienstleister melden Insolvenz an. Die Zahl der Insolvenzen wird wahrscheinlich einen Rekordwert in diesem Jahr ausweisen.

Erstellt: 31.08.2024
Quelle: vrt nws (Autor: Andreas Kockartz)

Die belgische Wirtschaft kämpft mit einer Abschwächung, die sich besonders deutlich im Zeitarbeitssektor bemerkbar macht. Aktuelle Zahlen zeigen einen signifikanten Rückgang der Zeitarbeitskräfte, was Experten als Frühindikator für eine breitere wirtschaftliche Abkühlung sehen. Trotz dieser Entwicklung bleibt der Arbeitsmarkt insgesamt relativ stabil, was auf strukturelle Veränderungen in der Beschäftigungslandschaft hindeutet

Erstellt: 29.08.2024
Quelle: Handelsblatt (Autor: Frank Specht)

Unter anderem aufgrund besser planbarer Arbeitszeiten, besserer Arbeitsbedingungen und höherer Gehälter lagen Zeitarbeitsfirmen bei Pflegekräften lange Zeit hoch im Kurs. Doch mittlerweise scheint der Trend gebrochen. Laut einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit waren Ende vergangenen Jahres rund vier Prozent weniger Zeitarbeitskräfte in der Pflege beschäftigt als ein Jahr zuvor. Viele Einrichtungen im Gesundheitsbereich haben offenbar  Wege gefunden der Personalknappheit auf der einen und den hohen Kosten durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften auf der anderen Seite zu entgehen.

Erstellt: 21.08.2024
Quelle: FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung (smo)

Frits Goldschmeding, Gründer von Randstad, ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Goldschmeding gründetet Randstad 1960. Die erste Zeitarbeiterin radelte er höchstpersönlich mit dem Fahrrad zum Kundenunternehmen, so berichtet es Randstad.

Erstellt: 30.07.2024
Quelle: presseportal.de / Hauptzollamt Itzehoe

Das Hauptzollamt Itzehoe hat im Rahmen von Ermittlungen durch Zollbedienstete der  Finanzkontrolle Schwarzarbeit bei einem Fahrzeughändler Mindestlohnunterschreitungen in Höhe von fast 110.000,- Euro und Beitragsvorenthaltungen von über 25.000,- Euro aufgedeckt. Es hat daraufhin Bußgeldbescheide von insgesamt 265.000 Euro erlassen. Das Itzehoher Amtsericht hat zudem eine Geldstrafe von 45.000 Euro gegen den Geschäftsführer des Fahrzeughandels verhängt.

Erstellt: 19.07.2024
Quelle: DHZ – Deutsche Handwerks Zeitung

IG Metall und der Elektro-Zentralverband ZVEH haben sich darauf geeinigt, den Mindeststundenlohn um 3,3 Prozent auf 14,41 Euro anzuheben. Der neue Mindestlohn liegt damit 12,4 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn.  Die Untergrenze im Elektrohandwerk soll bis 2028 auf 16,10 Euro ansteigen. Beide Tarifparteien streben an, den aktuellen Tarifabschluss als allgemeinverbindlich erklären zu lassen.

Erstellt: 17.07.2024
Quelle: presseportal.de / Lidl

Im Rahmen der aktuellen wirtschaftlichen Lage hat sich Lidl dazu entschlossen, seinen Mindestlohn anzuheben. Ab dem ersten September 2024 erhöht der Lebensmitteleinzelhändler seinen internen Mindesteinstiegslohn auf mindestens 15 Euro brutto pro Stunde und liegt damit mehr als 20 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 12,41 Euro pro Stunde.

Erstellt: 11.07.2024