Bis zu 800 Euro mehr Sozialabgaben für gut verdienende Arbeitnehmer im nächsten Jahr, welche aus den Eckwerten der turnusmäßigen Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherung hervorgehen.
Das Unternehmen Indeed bestätigte auf Nachfrage der PersonalWirtschaft, dass ab dem 4. Oktober 2023 eine Premiumanzeige mindestens 15 Euro kostet.
Ein neuer Beschluss der Pflegelohnkommission liegt vor. Dieser besagt, dass Hilfskräften ohne Ausbildung in Pflegeheimen ab Mai 2024 ein Mindestlohn von 15,50 € und ab Juli 2025 ein Mindestlohn von 16,10 € pro Stunde zusteht. Auch Pflegekräfte mit ein- bzw. dreijähriger Ausbildung steht eine Erhöhung bevor. Arbeitgeberverbände reagieren mit Kritik auf die Erhöhung.
Laut den Wirtschaftszeitungen L´Echo und De Tijd wird Randstad vorgeworfen, über künstliche Steuerkonstrukte Profite, welche in Belgien erwirtschaftet worden sind, in die Schweiz geschleust zu haben.
In diesem Beitrag befindet sich der Geschäftsführer Johannes Roggendorf (Medwing) im Interview mit Simon Schwarz (Tagesspiegel). Unter anderem geht es um Arbeitszeiten, Entlohnung und die digitale Plattform hinter Medwing.
Die Forderung nach Bürokratieabbau in Deutschland steigt, denn die deutsche Wirtschaft steckt in einer Krise. Sechs Unternehmer fragen sich, wie dieser Bürokratieabbau aussehen kann?
Zeitarbeitskräfte in der Pflege sind eine Lösung, wenn es darum geht die Ausfälle und die dünne Personaldecke aufzufangen. Gleichzeitig ist dieser meist "letzte Ausweg" ein umstrittenes Thema. Laut Christine Vogler (Präsidenting des Deutschen Pflegerates - DPR) sieht Sie die Zeitarbeitnehmer nicht als Problem sonder das Ergebnis unzureichender Arbeitsbedingungen und zum Teil auch fehlender Führungskompetenzen.
Der Schwesternverband aus dem saarländischen Ottweiler gündet sein eigenes Personaldienstungsunternehmen namens „Schwestern Joker“. Das teilte der Vorstandsvorsitzende Thomas Dane in einer Pressemitteilung mit. Statt eines "Springer-Pools" sollen mit diesem Schritt die Vorteile aus Zeitarbeit und Festanstellung zusammengebracht und so dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt werden.
In Berlin wurden Mitglieder einer kriminellen Gruppierung aufgrund von illegaler Zeitarbeit und dem gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Arbeitskräften aus Drittstaaten schuldig gesprochen. Die mutmaßliche Bande hat Menschen mit schlechten Lebensbedingungen aus Ländern wie Moldawien, Kasachstan und der Ukraine mit Hilfe gefälschter EU-Dokumente in Deutschland als Zeitarbeitnehmer eingeschmuggelt und vermittelt. Die Anklage umfasste Verbrechen von 2018 bis 2021.
Rechtsanwälte der Kanzlei Noerr analysieren in diesem Beitrag, ob es für Unternehmen möglich ist die KI-Modelle der Firma Open AI zu nutzen, ohne dabei in datenschutzrechtliche Untiefen zu geraten.
In vielen Teilen Deutschlands herrscht mittlerweile Vollbeschäftigung. Fachkräfte sitzen dadurch oftmals am längeren Hebel und haben vielfältige Möglichkeiten bei der Auswahl ihres Arbeitgebers. Entsprechend groß ist der Personalengpass, so dass das Recruiting bundesweit auf Hochtouren läuft. Die neue Ausgabe des BAP Job-Navigators zeigt dabei auf, welche Fachkräfte von Unternehmen von Januar bis Juni 2023 besonders intensiv gesucht wurden. Ein Schwerpunkt der Analyse lag auf der Entwicklung des Jobangebots im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022. Fest steht: Trotz der sehr herausfordernden wirtschaftlichen Lage suchen Unternehmen weiterhin händeringend neues Personal. Von Januar bis Juni 2023 schrieben über 532.000 Arbeitgeber deutschlandweit fast 7,3 Millionen Stellen öffentlich aus. Das entspricht einem beeindruckenden Plus von mehr als 11 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 und bedeutet einen neuen Allzeit-Höchststand.
Es ist schwierig, ein Verbot von Leiharbeit in Krankenhäusern zu implementieren. Das ist die Aussage eines Gutachtens des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags. Ein solches Verbot würde einen massiven Eingriff in die verfassungsmäßig garantierte freie Berufsausübung bedeuten. Die Schlechterstellung der Stammbelegschaft oder höhere Kosten seien keine hinreichende Begründung für ein Verbot.
In der Bundespressekonferenz am Freitag, den 14. Juli, gab der SPD-Politiker bekannt, dass die gesetzliche Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde eine "einmalige Intervention" darstelle. Anschließend wolle man wieder zum üblichen Verfahren zurückkehre, in dem die Mindestlohnkommission Vorschläge für die weitere Ausgestaltung des Mindeslohns erarbeite.
Die Krankschreibung per Telefon hatte sich während der Corona-Krise bewährt. Nun sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um diese Möglichkeit für bestimmte Erkrankungen wie leichte grippale Infekte wieder einzuführen.
Nachdem der Betriebsrat im Opel-Werk in Rüselsheim Unmut wegen der hohen Anzahl von Zeitarbeitnehmern geäußert hatte und ein Streit mit dem Management entbrannte, hat sich nun die Situation überraschend schnell gelöst. Beide Seiten haben sich darauf geeinigt, 150 Zeitarbeitnehmer zu übernehmen sowie die Beschäftigungsdauer der verbliebenen Zeitarbeitskräfte von 18 auf 36 Monate zu verlängern.
Gemeinsam setzen sich der Vorsitzende der SPD, Lars Klingbeil und Frank Werneke, der Präsident der Gewerkschaft Verdi für einen Stundenlohn von 14 Euro als Mindestlohn ein. Obwohl Bundeskanzler Olaf Scholz und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vergangene Woche das aktuelle Votum der Mindestlohnkommission für eine Erhöhung auf 12,82 Euro akzeptierten, brachten Klingbeil und der Verdi-Chef ein überzeugendes Gegenargument hervor. Sie verwiesen auf die neue Europäische Mindestlohnrichtlinie, die Deutschland bis Herbst 2024 in nationales Recht umsetzen müsse. Dies legt nahe, dass ein Mindestlohn von 14 Euro pro Stunde notwendig ist.
Sachverständige sehen keinen Bedarf, die existierenden Regelungen bei der Leiharbeit anzupassen. Dies zumindest war Tenor einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montag, 3. Juli 2023. Grundlage der Anhörung waren Anträge der Fraktionen Die Linke (20/5978) und der AfD (20/6003).
Die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen schlägt Alarm: Ein undifferenzierter Umgang mit dem Thema Leiharbeit in der Pflege könnte katastrophale Folgen haben. Die Kammer zweifelt daran, dass eine strikte Regulierung dieses Bereichs, sogar bis hin zu einem faktischen Verbot der Leiharbeit, eine Verbesserung der Versorgung bewirken würde. Vorstandsmitglied Carsten Hermes betont, dass Leiharbeit ein Resultat eines problematischen Systems ist und keine Krankheit darstellt.
In diesem Gastbeitrag der F.A.Z. beschreibt der Autor die aktuelle Lage der Bürokratie in Deutschland und die möglichen Folgen. Aus seiner Sicht sorgen immer mehr Vorschriften und Dokumentationspflichten bei gleichzeitig sinkender Anzahl zur Bearbeitung geeigneter Fachleute am Ende nur dafür, das der Bürger resigniert und gar nichts mehr macht.
Im April 2023 melden 42,2 % der Unternehmen in Deutschland eine Behinderung ihrer Geschäftstätigkeit durch fehlendes Fachpersonal. Das zeigt das aktuelle KfW-ifo-Fachkräftebarometer. Gegenüber dem Höchststand von 45,7 % im letzten Herbst ist damit zwar ein Rückgang zu verzeichnen, dieser ist jedoch nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht: Der Fachkräftemangel hat sich durch die konjunkturelle Abschwächung verringert, bleibt im historischen Vergleich jedoch weiter auf sehr hohem Niveau. Seit dem Jahr 2021 hat er sich trotz der Corona-Krise und den gravierenden wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine erheblich verstärkt.
Seit dem Jahr 2015 ist der Mindestlohn in Deutschland gesetzlich festgelegt. Bisher wurden Erhöhungen durch die Mindestlohnkommission meist einvernehmlich beschlossen. Die aktuell beschlossene Erhöhung des Mindestlohns von 82 Cent auf 12,41 Euro sorgt aber innerhalb der Kommision für Spannungen zwischen Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern.
Akademie der Zeitarbeit
Berater der Zeitarbeit
ES-Klassentreffen