Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Berliner Morgenpost (Autor: Philipp Neumann)  

Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse waren Zeitarbeitnehmer im Jahr 2016 durchschnittlich 5,6 Tage länger krankgeschrieben als festangestellte Mitarbeiter. Über die Jahre sei auch ein stärkerer Anstieg der Krankzeiten bei Zeitarbeitnehmern im Vergleich zu Stammbeschäftigten zu verzeichnen. Als Ursachen indentifiziert die Studie vor allem die Einkommenssituation, ständige Wechsel der Arbeitsorte und -bereiche sowie eine relativ hohe Arbeitsunsicherheit.

Erstellt: 10.08.2017
Quelle: World Socialist Web Site (Autorin: Marianne Arens)  

Nach der Übernahme von Opel durch die PSA Group läuft beim angeschlagenen Opel-Konzern ein Sanierungsplan. Zwar sind für die Stammbeschäftigten betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2018 ausgeschlossen, für mehrere tausend Zeitarbeitnehmer und Werkvertragsmitarbeiter allerdings gibt es keine Garantien.

Erstellt: 10.08.2017
Quelle: IGZ - Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.  

Analog zur Gesamtheit aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im letzten Jahr auch die Zahl der Zeitarbeitskräfte gestiegen. „Das beweist, dass die Wirtschaft Zeitarbeit braucht, um flexibel auf schwankende Auftragslagen reagieren zu können“, bestätigt Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Statt eigenes Personal ständig auf- und abzubauen, hilft die Branche solche Puffer durch unternehmensübergreifende Einsatzwechsel sozialadäquat auszugleichen.

Erstellt: 09.08.2017
Quelle: IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit  

Im zweiten Quartal 2017 gab es bundesweit 1.099.000 offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Damit lag die Zahl um 35.000 über dem bisherigen Höchststand vom ersten Quartal 2017 mit 1.064.000 offenen Stellen. Gegenüber dem zweiten Quartal 2016 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen sogar um 114.000. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer repräsentativen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Erstellt: 08.08.2017
Quelle: BAP - Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.  

Aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken geht hervor, dass es im „Dezember 2016 mit 993.000 fast eine Million Leiharbeitskräfte, 4,4 Prozent mehr als 2015, gab.“ Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion Klaus Ernst bezeichnete Zeitarbeit als „organisierte Lohndrückerei, die mittlerweile eine fatale Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt. Die einzigen, die davon profitieren, sind Arbeitgeber.“ Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), wies diese Behauptung als ideologisch und falsch zurück

Erstellt: 08.08.2017
Quelle: Handelblatt / dpa  

Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken ist die Zeitarbeit von 2013 bis 2016 um 16,4 Prozent gestiegen. Die Linke kritisiert diesen Anstieg. Aus Sicht von Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag, ist Zeitarbeit "organisierte Lohndrückerei, die mittlerweile eine fatale Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt."

Erstellt: 08.08.2017
Quelle: taz (Autor: André Zuschlag)  

Nach dem Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG) zahlen förderwürdige Unternehmen mit besonders hohem Strombedarf nur eine geringere oder gar keine Ökostromabgabe. Dazu gehören auch Betriebe aus der Fleischindustrie. Laut eines Artikels der taz umgehen einige Fleischbetriebe die EEG-Umlage mithilfe von Werkverträgen. Die Lohnkosten von Werkvertragsmitarbeitern werden nicht in die zur Bemessung der Förderwürdigkeit herangezogene Bruttowertschöpfung einberechnet.

Erstellt: 07.08.2017
Quelle: Süddeutsche Zeitung  

Laut einer Analyse der Nürnberger Arbeitsbehörde haben Geflüchtete mithilfe der Zeitarbeit gute Aussichten im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. So haben besonders Zeitarbeitsfirmen besonders viel Erfahrung im Umgang mit Geflüchteten aufzuweisen. Die thüringische Firma GEAT zählt zu den Paradebespielen für eine erfolgreiche Integration ausländischer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt. Geschäftsführer Helmut Meyer hat bisher nur positive Erfahrungen mit Geflüchteten gemacht: "Die wollen arbeiten und Geld verdienen".

Erstellt: 06.08.2017
Quelle: SWR  

Laut Recherchen des NDR wechseln zunehmend Pflegekräfte von einer Festanstellung in die Zeitarbeit. Auch der Bundesarbeitgeberverband für Personaldienstleister (BAP) bestätigt diese Entwicklung. Grund für den Wechsel seien insbesondere die besseren Arbeitsbedingungen für Zeitarbeitnehmer in der Pflegebranche.

Erstellt: 01.08.2017
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autoren: Dietrich Creutzburg / Manfred Schäfers)  

Laut einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und des Ifo-Instituts sind einige Regelungen des Sozial- und Steuerstaats leistungsfeindlich. So kann es in den unteren Einkommensbereichen vorkommen, dass der Arbeitnehmer zwar brutto mehr verdient, am Ende netto aber Geld verliert. Besonders gilt das, wenn neben dem Arbeitslohn auch Sozialleistungen in Anspruch genommen werden. Neben höheren Steuern kann in diesen Fällen ein höherer Lohn auch den Wegfall von Sozialleistungen bedeuten.

Erstellt: 01.08.2017
Quelle: VOICE - Bundesverband der IT-Anwender e.V.  

Die zum 1. April 2017 in Kraft getretenen Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) sind in den Augen von VOICE – IT-Bundesverbands der IT-Anwender e.V.  für IT-Anwenderunternehmen sowie für IT-Freiberufler und -Berater kontraproduktiv. Sie torpedieren nicht nur die sich gerade neu entwickelnden agilen Arbeitsformen in IT-Projekten, sondern führen auch zu einer großen Verunsicherung der auftraggebenden Unternehmen. Deshalb fordert der Bundesverband der IT-Anwender, das AÜG um eine Regelung zu erweitern, die Freiberufler und Berater über einer gewissen Honorargrenze von den Gesetzesbestimmungen ausnimmt.

Erstellt: 25.07.2017
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (Autor: Dirk Fisser)  

An der Osnabrücker Universität ist es wie an anderen Unis üblich für Aufsicht und Korrektur bei Klausuren Hilfskräfte einzustellen. Die Uni Osnabrück hatte dies über Werkverträge geregelt, die sich nun als fehlerhaft herausgestellt haben. Dadurch lag der Lohn dieser Hilfskräfte mit 6,10 Euro pro Stunde weit unter dem Mindestlohn. Laut der Uni Osnbrück handele es sich hierbei um ein Versehen. Die Verträge würden nun korrigiert und Nachzahlungen in die Wege geleitet.

Erstellt: 25.07.2017
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (Autor: Claudia Sarrazin)  

Der Osnabrücker Personaldienstleister GVO Young Professionals hat mit "SmartHands" ein neues Angebot geschaffen und möchte damit Studenten, die sich etwas zum Studium hinzuverdienen möchten,  an Privathaushalte vermitteln. Dort übernehmen die Studenten dann typische Helfertätigkeiten, die im Haushaltsalltag anfallen.

Erstellt: 21.07.2017
Quelle: Bundesregierung  

Der Pflegemindestlohn steigt ab Januar 2018 auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten. Anfang 2019 und 2020 wird er nochmals erhöht. Von diesem Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, profitieren vor allem Pflegehilfskräfte. Eine entsprechende Verordnung hat das Kabinett passiert.

Erstellt: 19.07.2017
Quelle: WirtschaftsWoche (Autor: Harald Schumacher)  

Zeitarbeit ist ein gutes Sprungbrett in den Arbeitsmarkt. Das gilt insbesondere für Flüchtlinge. Der Flüchtling, der in diesem Artikel der WirtschaftsWoche vorgestellt wird, gehört zu den vielen Beispielen, wo diese Form der Integration in den Arbeitsmarkt erneut einwandfrei funktioniert hat.

Erstellt: 18.07.2017
Quelle: Focus (Autor: Thomas Sattelberger)  

Die digitale Arbeitswelt erfordert heute mehr Flexibilität als jemals zuvor.  Der Gastautor Thomas Sattelberger appelliert in seinem Focus-Beitrag an die Politik die Arbeitswelt nicht mit immer mehr Regulierungen flexibler Arbeitsmodelle einzuschnüren und die Luft zum Atmen zu nehmen. Aus seiner Sicht fordert nicht nur die Digitalisierung, sondern auch der moderne Arbeitnehmer selber nach flexiblerer Arbeit.

Erstellt: 17.07.2017
Quelle: WirtschaftsWoche (Autor: Harald Schumacher)  

Laut Informationen, die der WirtschaftsWoche vorliegen, wollen mehr als 30 Mitarbeiter des für Daimler tätigen Dienstleisters ISS Automotive Services, Klage gegen Daimler erheben. um wieder Teil der Stammbelegschaft zu werden. Der Vorwurf lautet in diesem Fall Missbrauch von Werkverträgen.

Erstellt: 16.07.2017
Quelle: Neue Westfälische (Autor: Martin Krause)  

Einige Zeitarbeitsfirmen aus dem Bielefelder Raum, darunter die Piening GmbH und die dortige Niederlassung der Brunel-Gruppe, habe ihren Ummut über die AÜG-Reforn geäußert. Aus ihrer Sicht produziere die Reform unnötige Mehrkosten, zuviel Bürokratie und zunehmend verunsicherte Arbeitnehmer. Besonders die Zeitarbeitnehmer selbst wären durch die Reform negativ betroffen.

Erstellt: 14.07.2017
Quelle: Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP)  

Schon im Vorfeld der Bundestagswahlen bestimmen Themen des Arbeitsmarktes den Wahlkampf. Am vergangenen Donnerstag trafen sich Vertreter von Mitgliedsunternehmen des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) aus der Region Mitte in Hannover, um eine Podiumsdiskussion mit niedersächsischen Bundestagskandidaten der SPD, FDP sowie Bündnis 90/Die Grünen zu den Themen Zeitarbeit, Arbeitsmarkt und Wirtschaft zu verfolgen. Eingeladen in die Räumlichkeiten der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN) hatte Lutz Martens, BAP-Regionalsprecher Mitte. Moderiert wurde die Diskussion von Mareike Wulf, Geschäftsführerin des UVN und Leiterin der Bereiche Arbeitsmarkt, Bildung und Gesellschaftspolitik. Neben Bundestagskandidatin Ulla Ihnen (FDP) standen Kerstin Tack (SPD), Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag sowie Sven Kindler (Bündnis 90/Die Grünen), haushaltspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, auf dem Podium.

Erstellt: 11.07.2017
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung / dpa  

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat  am Dienstag die Klagen einiger Gewerkschaften gegen das umstrittene Tarifeinheitsgesetz abgewiesen. Das von Arbeitsminsterin Andrea Nahles eingeführte Tarifeinheitsgesetz bleibt also in seinen Grundzügen bestehen. Nachgebessert hatten die Richter dabei nur den Schutz kleinerer Spartengewerkschaften.

Erstellt: 11.07.2017
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung / dpa  

Der DGB weist darauf hin, dass es selbst zweieinhalb Jahre nach Einführung des Mindestlohns immer noch zu Verstößen gegen das Mindestlohngesetz kommt. Besonders betroffen seien die Taxi-, die Gastronomie und die Baubranche. Der DGB fordert von der Politik, mehr Geld und Personal zur Verfügung zu stellen, damit häufigere Kontrollen durchgeführt werden können.

Erstellt: 03.07.2017