

Seit dem 25. Mai 2018 gelten die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz. Dazu erklärt Sebastian Lazay, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP): „Die Wahrung der Persönlichkeitsrechte des Einzelnen hat gerade in unserer Branche höchste Priorität. Doch der Schutz des Einzelnen wird nicht dadurch gesichert, dass wir bei der Verarbeitung von Daten in bürokratischen Anforderungen ersticken.
Gesetzlicher Mindestlohn soll steigen – Zeitarbeitsentgelt höher „Zeitarbeit ist eine gute Wahl, und angesichts des Mindestlohns sogar die bessere“, reagierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), auf die Ankündigung, den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit 8,84 Euro in zwei Stufen zu erhöhen. Im Jahr 2019 soll er zunächst auf 9,19 Euro und dann zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro steigen. In der Zeitarbeitsbranche werden aktuell 9,49 Euro im Westen und 9,27 Euro Ost gezahlt. „Auch in der Zeitarbeit wird der Tariflohn steigen“, kündigte Stolz an. „Im Westen wird es 2019 zwei Erhöhungen auf 9,79 Euro und dann zum 1. Oktober auf 9,96 Euro im Westen geben“, erläuterte der Hauptgeschäftsführer.
Neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen erste Fortschritte und die Probleme, die noch zu beheben sind. Hauptproblem seien unzureichenden Sprachkenntnisse und fehlende verwertbare Qualifikationen sowie Unterschiede in der beruflichen Bildung. Zeitarbeit bleibt weiterhin ein nützliches Instrument zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.
Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) lässt selbst Juristen ratlos zurück. Aus Sicht des Branchenkenners Christian Schefold, Rechtsanwalt der internationalen Großkanzlei Dentons, ist das ein Grund dafür, dass die vielfach befürchtete Abmahnwelle ausbleibt. Denn auch eine unberechtigte Abmahnung ist ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht und kann wiederum abgemahnt werden. Neben inhaltlichen Unklarheiten, könnten zukünftig zudem unterschiedliche Auslegungen durch Gerichte innerhalb Europas für zusätzliche Verwirrung sorgen.
Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC erwarten die 54 der 100 größten Zeitarbeitsunternehmen dieses Jahr und 2019 einen Rückgang des Wachstums auf 2 bis 3 Prozent. Die meisten Probleme werden in der Begrenzung der Überlassungsdauer von Arbeitnehmern, tariflichen Lohnanpassungen sowie dem Fachkräftemangel gesehen. Neue Möglichhkeiten für mehr Produktivität, Flexibilität und Kosteneffizienz sieht die Branche in der Digitalisierung, insbesondere in den Bereichen Verwaltung und Recruiting.
Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Lünendonk, bei der 25 der größten Zeitarbeitsunternehmen befragt wurden, sinkt die Zahl der Zeitarbeitnehmer. Die Unternehmen erwarten im Laufe des Jahres 2018 einen weiteres Absinken der Zeitarbeitnehmerzahl und einen Rückgang der Umsätze. Als Ursache für den Rückgang sehen die meisten Unternehmer die verstärkte Regulierung der Zeitarbeit durch das neue AÜG.
Für Zeitarbeitsfirmen wird es immer schwieriger, passende Bewerber zu finden. Was die Gründe für den Bewerbermangel sind und wie die Zukunft der Zeitarbeit aussieht, klärt die HNA im Interview mit Axel Blackert, Geschäftsführer der Kasseler Zeitarbeitsfirma Team-Time.
Auf einer Jobmesse auf dem Gelände der JVA Burgdorf kamen Schuldnerberater, Institutionen sowie Unternehmen zusammen, um den Strafgefangenen mit Rat und Tat bei der Wiedereingliederung in den Alltag und in das Berufsleben zur Seite zu stehen. Laut Ines Leitner, Sozialarbeiterin und Organisatorin der Jobmesse, sollen in entspannter Atmosphäre Hürden abgebaut und erste Kontakte geknüpft werden. Auch regionale Zeitarbeitsfirmen waren vor Ort, um den Strafgefangenen Möglichkeiten für den beruflichen Einstieg aufzuzeigen.
In diesem Fernsehbeitrag auf ZDF.de verteidigt Bundeskanzlerin Merkel auf die Frage des Linken-Politiker Jan Korte im Bundestag hin, Zeitarbeit als Flexibilisierungsinstrument und hält diese für "richtig und wichtig".
Die DSGVO sorgte vor Ihrem Inkrafttreten für reichlich Angst und Unsicherheit bei vielen Unternehmen. Experten befürchteten Massenabmahnungen. Seit dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO nun in Kraft und die meisten Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet. Ohne Konsquenzen blieb die Einführung allerdings auch nicht. Beck online fasst die erste Woche mit der DSGVO zusammen.
Laut der Zeitung "Welt" hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 100 Zeitarbeitnehmern Zugriff auf sensible Asylakten gewährt. Die Zeitarbeitnehmer hatten die Aufgabe Asylanträge vorzusortieren, um so der Antragsflut Herr zu werden. Das BAMF steht seit dem in der Kritik, Externen Zugriff auf das Asylsystem gegeben zu haben, was datenschutz- und sicherheitstechnisch bedenklich sei.
Für viele Pflegekräfte ist die Zeitarbeit eine willkommene Alternative, um den erschwerten Arbeitsbedingungen in der Branche zu entkommen. Mehr Freizeit und angemessener Lohn sind das Resultat. Kritiker dieser Revolution sorgen sich allerdings, dass der häufige Personalwechsel u. a. negative Folgen für die Patienten innehat.
Immer mehr Pflegekräfte suchen, auf Grund der erschwerten Arbeitsbedingungen bei der Direktanstellung, eine Zuflucht bei Personaldienstleistern. Laut der Bundesagentur für Arbeit und dem Interessenverbund Deutscher Zeitarbeitsunternehmen, stieg die Anzahl der Leiharbeiter signifikant um 30 Prozent in den letzten drei Jahren an. Zudem seien die Pflegekräfte bei den Personaldienstleistern in puncto Gehalt in einer optimalen Verhandlungsposition.
Zurzeit herrscht keine gute Stimmung auf dem Bremerhavener Autoterminal. Die Vorwürfe seitens der SPD, dass verstärkt Personaldienstleister die Überführungsfahrten bei der BLG übernehmen, stößt bei der BLG auf Unverständnis. Das entspreche nicht der Wahrheit und sei reine Rufschädigung.
Der Zeitarbeitgeberverband iGZ hat am 17. Mai 2018 seinen Bundeskongress in Münster ausgerichtet. In diesem wurde u. a. die neue Kampagne „Zeitarbeit ist eine gute Wahl“ vorgestellt, um dem negativ behafteten Image der Branche entgegenzuwirken. Umrahmt wurde der Kongress mit Vorträgen und Diskussionen von renommierten Wirtschaftswissenschaftlern und Politikern, wie bspw. Dr. Gregor Gysi, Prof. Dr. Michael Hüther und Prof. Dr. Norbert Lammert.
Personalmangel in der Pflegebranche führt zu zunehmend schlechteren Arbeitsbedingungen für Stammbeschäftige. Pflegekräfte geben daher zunehmend ihre Festanstellung auf und wechseln in die Zeitarbeit.
In einer Umfrage, die auf dem iGZ-Bundeskongress in Münster vorgestellt wurde, sehen 28 Prozent aller Deutschen die Zeitarbeit kritisch. Im Hinblick auf diese Umfragewerte hoffte iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann, dass der Bundeskongress zu einer neuen "Aufbruchstimmung" in der Branche verhelfe.
Festakt zum 20-jährigen Bestehen des iGZ „Den iGZ würde es nicht geben, wenn nicht Dietmar Richter gewesen wäre“, lud Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), den iGZ-Ehrenvorsitzenden auf die Bühne. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens feierte der iGZ in Münster einen Festakt samt anschließender Geburtstagsparty.
Im April 2018 jährten sich die Anpassungen am Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Sie haben für große Unsicherheit sowohl für Personaldienstleister wie die ManpowerGroup als auch für deren Kunden gesorgt. Während die Auswirkungen des Equal Pays mittlerweile als gering einzuschätzen sind, steht der größte Umbruch noch bevor: Die Höchstüberlassungsdauer von Zeitarbeitern an ein Unternehmen von maximal 18 Monaten wirkt sich erstmals zum 1. Oktober 2018 aus. Die Experten der ManpowerGroup befürchten vor allem Nachteile für Gering- oder Unqualifizierte, da langfristige berufliche Qualifizierungsmaßnahmen durch die zeitliche Begrenzung nicht mehr durchzuführen sind.
"Die Abgeordnete Frau Zimmermann sollte endlich aufhören, die Branche und die Beschäftigten in der Zeitarbeit zu diffamieren.“ Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur forderte die Linke-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann unter Berufung auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit die Abschaffung „der systematischen Niedriglohnbeschäftigung in Form der Leiharbeit“ und erklärt, „ein Sprungbrett in ein normales Arbeitsverhältnis ist sie nur für wenige, für die meisten bedeutet Leiharbeit: dauerhaft Niedriglöhne, schlechte Arbeitsbedingungen und Beschäftigte zweiter Klasse zu sein“.
„Die Aussagen von Sabine Zimmermann, Linke-Bundestagsabgeordnete, mögen sich für kurzfristige PR-Zwecke eignen, der komplexen Realität in einem Feld, das verantwortungsbewusst behandelt werden muss, werden sie leider nicht gerecht“, kommentierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).
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