Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Das Parlament (Autorin: Susanne Kailitz)

Laut einer Antwort der Budesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion gibt es rund 1 Million Zeitarbeitnehmer in Deutschland. Das Einkommen von zwei Drittel dieser Zeitarbeitnehmer liegt unterhalb der Niedriglohnschwelle. Die Fraktionen sind sich einig, dass Zeitarbeit in dieser Form nicht weiter Bestand haben sollte. Die Koalition sieht sich mit ihrer AÜG-Form auf einem gutem Weg. Die Opposition kirisiert jedoch die dort enthaltenen Zugeständnisse an die Arbeitgeber und bezeichnet diese als "Etikettenschwindel".

Erstellt: 26.09.2016
Quelle: Generalzolldirektion

Unregelmäßigkeiten in Thüringen und Westsachsen festgestellt Bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Einzelhandel prüfte das Hauptzollamt Erfurt am 19. und 20. September 2016 350 Einzelhandelsunternehmen und führte rund 2.000 Personenbefragungen bei den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen durch. Außerdem prüften die Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an beiden Tagen die Geschäftsunterlagen von circa 120 Einzelhändlern.

Erstellt: 23.09.2016
Quelle: iGZ - Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

„Diese Debatte hat einmal mehr gezeigt, dass die AÜG-Reform völlig überflüssig ist“, reagierte der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz, auf die erste Lesung zur Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Kritik hagele es von allen Seiten, stellte Stolz fest – nicht nur Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, sondern auch die Politik selbst sei offenbar nicht wirklich glücklich mit dem Entwurf, der auf Basis der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU und SPD vor rund drei Jahren entwickelt wurde.

Erstellt: 22.09.2016
Quelle: Frankfuerter Rundschau (Autor: Stefan Sauer)

In seinem Kommentar in der Frankfurter Rundschau begrüßt der Autor Stefan Sauer die Forderung der Gewerkschaften nach einer Angleichung der Löhne von Ost und West. Im Hinblick auf die außerdem vom DGB geforderten Lohnerhöhungen, empfiehlt er jedoch, diese Vereinheitlichung der Entgeltgruppen stufenweise über zwei bis drei Jahre hinweg durchzuführen. Er befürchtet ansonsten ein zu starke Belastung durch Lohnkosten und den Abbau von Arbeitsplätzen.

Erstellt: 20.09.2016
Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

„Die Auswirkungen der bevorstehenden Zeitarbeitsreform werden für jeden dritten Zeitarbeitnehmer spürbar sein“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz. Vorgesehen ist die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf Gleichbezahlung nach neun Monaten sowie einer maximalen Überlassungsdauer von 18 Monaten. Aktuell dauern 40 Prozent der Zeitarbeitseinsätze länger als neun Monate und rund 20 Prozent länger als 18 Monate.

Erstellt: 20.09.2016
Quelle: Berliner Zeitung (Autor: Stefan Sauer)

Der DGB hat seine zentralen Forderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen in der Zeitarbeit angekündigt. Ab 1. Januar 2017 sollen die Zeitarbeitnehmer 6 Prozent mehr Lohn mindestens aber 70 Cent mehr pro Stunde erhalten. Außerdem sollen die Unterschiede in den Entgeltgruppen zwischen Ost und West angeglichen werden. Im Hinblick auf den hohen Anteil ungelernter Helfer in der Zeitarbeit, fordert der DGB zudem das Anheben der Löhne in den untersten Entgeltgruppen auf deutlich über Mindestlohn-Niveau.

Erstellt: 19.09.2016
Quelle: airportzentrale.de / VC

Nach dem Vorwurf illegaler Arbeitsverträge hat Ryanair diese zurückgezogen und den Piloten neue  Verträge angeboten. Laut Recherche des WDR wären die Piloten in dem Fall aber nicht mehr bei Ryanair, sondern bei einem Zeitarbeitsunternehmen angestellt. Die Gewerkschaft Cockpit hält auch die neuen Ryanair-Verträge nicht mit dem deutschen und  europäischen Recht vereinbar.

Erstellt: 15.09.2016
Quelle: Die Zeit (Autor: Zacharias Zacharakis)

Wenn die Zahl der Zeitarbeitnehmer steigt, ist das für einige ein Hinweis, das in der deutschen Wirtschaft etwas falsch laufen muss. Aber ist dem wirklich so?

Erstellt: 15.09.2016
Quelle: Deutscher Bundestag

Spätestens nach neun Monaten sollen Leiharbeiter den gleichen Lohn wie Stammarbeiter bekommen: Das möchte die Bundesregierung mit einem Gesetzentwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (18/9232) erreichen, den der Bundestag am Donnerstag, 22. September 2016, erstmals beraten wird.

Erstellt: 15.09.2016
Quelle: Hohenloher Tagblatt (Autorin: Adina Möller)

Dass sich die Zeitarbeitsbranche auf Wachstumskurs befindet, können auch die in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken ansässigen Personaldienstleister bestätigen. Als Gründe für den Aufwärtstrend werden der gestiegene Bedarf an Flexibiltät in vielen Branchen und der Fachkräftemangel angeführt. Mögliche Risiken sehen die Personaldienstleister der Region im Bereich des Equal Pay und der geplanten AÜG-Reform.

Erstellt: 15.09.2016
Quelle: CityNews

Zeitarbeit bietet Unternehmen eine flexible Möglichkeit auf Autragsspitzen zu reagieren. Arbeitnehmer profitieren von neuen Chancen im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Isngesamt ist die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument der deutschen Wirtschaft. Dieser Beitrag des CityNews-Verlags gibt dem Leser einen interessanten Rundumblick.

Erstellt: 13.09.2016
Quelle: IAB

Der Sprungbretteffekt der Zeitarbeit in eine andere Beschäftigung ist bei Ausländern überdurchschnittlich ausgeprägt. Am stärksten ist der Effekt bei Leiharbeitnehmern türkischer Herkunft. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Erstellt: 13.09.2016
Quelle: Die Welt (Autor: Daniel Eckert)

Zeitarbeit ist ein gern genutztes Instrument um kurzfristige Auftragsspitzen auszugleichen ohne die Stammbelegschaft vergrößern zu müssen. Unternehmen betonen, das es dabei nur darum gehe die Stammbelegschaft zu ergänzen, aber nicht diese zu ersetzen. Laut Aussagen der IW Köln, nimmt Zeitarbeit zwar zu, es gebe aber keine Hinweise auf Verdrängung regulärer Arbeitsplätze. Gewerkschaften befürchten jedoch, dass Arbeitgeber durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften die Stammbelegschaft unter Druck setzen und Arbeitsentgelte niedrig halten.

Erstellt: 12.09.2016
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creuztburg)

Die deutsche Wirtschaft steht der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aufgeschlossen gegenüber. Hindernisse auf dem Weg zur Integration hemmen aktuell aber noch die Vergabe von Arbeitsplätzen an Flüchtlinge. Das belegt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die der F.A.Z. vorab vorliegt.

Erstellt: 12.09.2016
Quelle: IW Köln

Die Zeitarbeits-Branche hat ihre Schwächeperiode hinter sich gelassen und wächst derzeit wieder. Von Juni 2014 bis Juni 2015 kamen knapp 50.000 Beschäftigte hinzu. Aber auch die Stammbelegschaften wachsen, ein Verdrängungswettbewerb findet also nicht statt.

Erstellt: 08.09.2016
Quelle: taz (Autorin: Barbara Dribbusch)

Laut Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linkspartei gab es im Juni 2015 einen Höchststand an Zeitarbeitnehmern. Die Linkspartei nimmt dies zum Anlass den Gesetzentwurf zur AÜG-Reform zu kritisieren und sieht die Gefahr des Verlusts von Stammarbeitsplätzen. Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Personaldienstleister, Thomas Hetz, sieht die Ursache des Höchstandes  dagegen in der gestiegenen Gesamtbeschäftigung. Die Arbeitgeber befürchten indessen hohe Bürokratiekosten durch die Umsetzung des Gesetzentwurfs.

Erstellt: 08.09.2016
Quelle: MDR

Die Pflegebranche leidet an akutem Fachkräftemangel. Um die dringend benötigten Stellen zu besetzen, werden vermehrt Zeitarbeitskräfte eingestellt. Welche Folgen das hat zeigt dieser Videobeitrag des MDR.

Erstellt: 07.09.2016
Quelle: Der Bundestag

Ende 2015 arbeiteten 156 Piloten in Deutschland als Leiharbeitnehmer. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (18/9329) auf eine Kleine Anfrage (18/9225) der Fraktion Die Linke. Darin hatte sich die Fraktion nach den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im deutschen Luftverkehr erkundigt. Die Bundesregierung verteidigt in ihrer Antwort außerdem das Tarifeinheitsgesetz.

Erstellt: 05.09.2016
Quelle: WAZ (Autor: Jochen Gaugele)

In diesem Interview der WAZ zieht  BDI-Präsident Ulrich Grillo einer erste kritische Bilanz seit der Öffnung der Grenze für Flüchtlinge. Er wünscht sich unter anderem ein mutigeres Vorgehen in der Integrationspolitik. Er halte es für sehr sinnvoll, das Beschäftigungsverbot in der Zeitarbeit vollständig auszusetzen.

Erstellt: 03.09.2016
Quelle: finanznachrichten.de / Rheinische Post

Die Arbeitgeber fordern von der Bundesregierung weitere Schritte zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Insbesondere die Zeitarbeit könne hier einen wichtigen Beitrag leisten und vor allem ungelernten Arbeitskräften helfen im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das aktuelle Beschäftigungsverbot wirke hier kontraproduktiv.

Erstellt: 27.08.2016
Quelle: Stern (Autor: Hans-Martin Tillack)

Die AÜG-Reform hat jetzt offenbar auch direkte Folgen für den Bundestag. Dort, wo sich  Abgeordnete für faire Löhne starkmachen, werden in der Parlamentsverwaltung Zeitarbeiter für Schreibarbeiten aktuell zu wesentlich niedrigeren Löhnen beschäftigt, als diese bei einer Festanstellung verdienen würden. Gegen diese Vorgehensweise regen sich jetzt die ersten kritischen Stimmen.

Erstellt: 26.08.2016