Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: Deutscher Bundestag

Spätestens nach neun Monaten sollen Leiharbeiter den gleichen Lohn wie Stammarbeiter bekommen: Das möchte die Bundesregierung mit einem Gesetzentwurf zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (18/9232) erreichen, den der Bundestag am Donnerstag, 22. September 2016, erstmals beraten wird.

Erstellt: 15.09.2016
Quelle: Hohenloher Tagblatt (Autorin: Adina Möller)

Dass sich die Zeitarbeitsbranche auf Wachstumskurs befindet, können auch die in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken ansässigen Personaldienstleister bestätigen. Als Gründe für den Aufwärtstrend werden der gestiegene Bedarf an Flexibiltät in vielen Branchen und der Fachkräftemangel angeführt. Mögliche Risiken sehen die Personaldienstleister der Region im Bereich des Equal Pay und der geplanten AÜG-Reform.

Erstellt: 15.09.2016
Quelle: CityNews

Zeitarbeit bietet Unternehmen eine flexible Möglichkeit auf Autragsspitzen zu reagieren. Arbeitnehmer profitieren von neuen Chancen im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Isngesamt ist die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument der deutschen Wirtschaft. Dieser Beitrag des CityNews-Verlags gibt dem Leser einen interessanten Rundumblick.

Erstellt: 13.09.2016
Quelle: IAB

Der Sprungbretteffekt der Zeitarbeit in eine andere Beschäftigung ist bei Ausländern überdurchschnittlich ausgeprägt. Am stärksten ist der Effekt bei Leiharbeitnehmern türkischer Herkunft. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Erstellt: 13.09.2016
Quelle: Die Welt (Autor: Daniel Eckert)

Zeitarbeit ist ein gern genutztes Instrument um kurzfristige Auftragsspitzen auszugleichen ohne die Stammbelegschaft vergrößern zu müssen. Unternehmen betonen, das es dabei nur darum gehe die Stammbelegschaft zu ergänzen, aber nicht diese zu ersetzen. Laut Aussagen der IW Köln, nimmt Zeitarbeit zwar zu, es gebe aber keine Hinweise auf Verdrängung regulärer Arbeitsplätze. Gewerkschaften befürchten jedoch, dass Arbeitgeber durch den Einsatz von Zeitarbeitskräften die Stammbelegschaft unter Druck setzen und Arbeitsentgelte niedrig halten.

Erstellt: 12.09.2016
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creuztburg)

Die deutsche Wirtschaft steht der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aufgeschlossen gegenüber. Hindernisse auf dem Weg zur Integration hemmen aktuell aber noch die Vergabe von Arbeitsplätzen an Flüchtlinge. Das belegt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die der F.A.Z. vorab vorliegt.

Erstellt: 12.09.2016
Quelle: IW Köln

Die Zeitarbeits-Branche hat ihre Schwächeperiode hinter sich gelassen und wächst derzeit wieder. Von Juni 2014 bis Juni 2015 kamen knapp 50.000 Beschäftigte hinzu. Aber auch die Stammbelegschaften wachsen, ein Verdrängungswettbewerb findet also nicht statt.

Erstellt: 08.09.2016
Quelle: taz (Autorin: Barbara Dribbusch)

Laut Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linkspartei gab es im Juni 2015 einen Höchststand an Zeitarbeitnehmern. Die Linkspartei nimmt dies zum Anlass den Gesetzentwurf zur AÜG-Reform zu kritisieren und sieht die Gefahr des Verlusts von Stammarbeitsplätzen. Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Personaldienstleister, Thomas Hetz, sieht die Ursache des Höchstandes  dagegen in der gestiegenen Gesamtbeschäftigung. Die Arbeitgeber befürchten indessen hohe Bürokratiekosten durch die Umsetzung des Gesetzentwurfs.

Erstellt: 08.09.2016
Quelle: MDR

Die Pflegebranche leidet an akutem Fachkräftemangel. Um die dringend benötigten Stellen zu besetzen, werden vermehrt Zeitarbeitskräfte eingestellt. Welche Folgen das hat zeigt dieser Videobeitrag des MDR.

Erstellt: 07.09.2016
Quelle: Der Bundestag

Ende 2015 arbeiteten 156 Piloten in Deutschland als Leiharbeitnehmer. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (18/9329) auf eine Kleine Anfrage (18/9225) der Fraktion Die Linke. Darin hatte sich die Fraktion nach den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im deutschen Luftverkehr erkundigt. Die Bundesregierung verteidigt in ihrer Antwort außerdem das Tarifeinheitsgesetz.

Erstellt: 05.09.2016
Quelle: WAZ (Autor: Jochen Gaugele)

In diesem Interview der WAZ zieht  BDI-Präsident Ulrich Grillo einer erste kritische Bilanz seit der Öffnung der Grenze für Flüchtlinge. Er wünscht sich unter anderem ein mutigeres Vorgehen in der Integrationspolitik. Er halte es für sehr sinnvoll, das Beschäftigungsverbot in der Zeitarbeit vollständig auszusetzen.

Erstellt: 03.09.2016
Quelle: finanznachrichten.de / Rheinische Post

Die Arbeitgeber fordern von der Bundesregierung weitere Schritte zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Insbesondere die Zeitarbeit könne hier einen wichtigen Beitrag leisten und vor allem ungelernten Arbeitskräften helfen im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das aktuelle Beschäftigungsverbot wirke hier kontraproduktiv.

Erstellt: 27.08.2016
Quelle: Stern (Autor: Hans-Martin Tillack)

Die AÜG-Reform hat jetzt offenbar auch direkte Folgen für den Bundestag. Dort, wo sich  Abgeordnete für faire Löhne starkmachen, werden in der Parlamentsverwaltung Zeitarbeiter für Schreibarbeiten aktuell zu wesentlich niedrigeren Löhnen beschäftigt, als diese bei einer Festanstellung verdienen würden. Gegen diese Vorgehensweise regen sich jetzt die ersten kritischen Stimmen.

Erstellt: 26.08.2016
Quelle: WAZ.de (Autor: Bernd Richter)

Ralf Stoffels, Firmenchef der Biw in Ennepetal und Vizepräsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), fordert bei dem Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf den Abbau bürokratischer Hürden für die Anträge auf Beschäftigung eines Flüchtlings. "Das die Anträge auf Beschäftigung eines Flüchtlings bis zu einem halben Jahr dauere, ist nicht nachvollziehbar", so Stoffels, der momentan drei Asylbewerber aus Afghanistan, Bangladesh und Eritrea beschäftigt.

Erstellt: 23.08.2016
Quelle: BAP - Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister

Volker Enkerts, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), im BAP-Serieninterview „Drei Fragen an…“

Erstellt: 16.08.2016
Quelle: Sat1 Regional

Die Beschäftigung von ca. 40 Leiharbeitnehmern, die für Aufräumarbeiten über ein Subunternehmen nach dem schwerwiegenden Brand im März eingestellt worden seien, soll der Grund für die eingereichte Klage beim Arbeitsgericht Oldenburg sein. Der Betriebsrat spricht von Behinderung seiner Arbeit, da er dazu nicht wie vorgeschrieben angehört wurde.

Erstellt: 15.08.2016
Quelle: REUTERS (Autor: Fabrizio Bensch)

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erteilte im Rahmen der sogenannten Vorrangprüfung rund 41.800 Asylbewerbern und geduldeten Flüchtlingen eine Arbeitserlaubnis. Die BA hat damit bereits jetzt ca.2500 mehr Arbeitserlaubnisse erteilt, als im gesamten vorigen Jahr. Abgelehnt wurden seit Jahresanfang ca. 12.000 Anträge. Im Jahr 2015 waren es insgesamt rund 16.500.

Erstellt: 15.08.2016
Quelle: Spiegel / dpa  

In Deutschland sind nach einer IAB-Analyse fast eine Millionen Stellen unbesetzt. Besonders die Nachfrage nach Lehrkräften und Erziehern ist stark gestiegen. Arbeitsmarktforscher führen das auf den höheren Bedarf durch die Zuwanderung von Flüchtlingen zurück.

Erstellt: 10.08.2016
Quelle: Focus / dpa  

Beim Personalvermittler Adecco stehen trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten die Zeichen auf Wachstum. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um zwei Prozent und der Überschuss um sieben Prozent. Adecco liegt mit diesem Ergebnis vor den Erwartungen der Analysten.

Erstellt: 10.08.2016
Quelle: WirtschaftsWoche  

Die niederländische Firma Randstadt übernimmt das Stellenportal Monster für 429 Mio. Dollar. Randstad stärkt damit die eigene Position in den USA und erhält Zugriff auf eine etablierte Technologie-Plattform.

Erstellt: 09.08.2016
Quelle: Antidiskriminierungstelle des Bundes  

Zehn Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) spricht sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes für eine Reform des Gesetzes aus. Sie stützt sich dabei auf Ergebnisse eines unabhängigen Evaluierungsgremiums. Demnach müssten Schutzlücken geschlossen werden, damit Menschen wirksamer gegen Diskriminierung vorgehen können.

Erstellt: 09.08.2016