Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund

Die DGB-Tarifgemeinschaft Leiharbeit hat sich am Freitag in Hamburg zur zweiten Verhandlungsrunde mit dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) getroffen. Nach einem Austausch über die unterschiedlichen Positionen wird deutlich: die Arbeitgeber haben sich zwar vereinzelt auf die Gewerkschaften zubewegt, ansonsten liegen die Positionen noch sehr weit auseinander. Die Gewerkschaften erwarten eine deutliche Nachbesserung des Angebots der Arbeitgeberseite, um noch in diesem Jahr zu einem Tarifabschluss zu kommen. Die Verhandlungen werden am 29./30. November 2016 in Berlin fortgesetzt.

Erstellt: 11.11.2016
Quelle: Hohenloher Tagblatt

Nach einer Untersuchung des Zeitarbeitmarktes durch das Mindelsheimer Instituts Lünendonk ist der Crailsheimer Personaldienstleister Franz & Wach mit einem Umsatzzuwachs von 35,2 % im letzten Jahr das wachstumsstärkste Unternehmen der Branche. Das Unternehmen rückt damit in der Rangliste der Top-Personaldienstleister von Platz 43 auf Platz 36 vor.

Erstellt: 09.11.2016
Quelle: Westfälische Nachrichten (Autorin: Karin Völker)

Der münsteraner Unternehmer Thomas Bäumer hat am 08.11.2016 das Bundesverdienstkreuz durch Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke im Namen des Bundespräsidenten überreicht bekommen.  Er wurde geehrt für seinen unermüdlichen Einsatz für wenig Begünstigte durch seine Unterstützung zahlreicher wohltätiger Initiativen und seine besonderen Verdienste bei der Einführung eines fairen Tarifsystems in der Zeitarbeit. Thomas Bäumer ist Beiratsvorsitzender der Tuja- und Adecco-Gruppe, Vizepräsident des BAP sowie Mitglied im Führungsgremium des BDA.

Erstellt: 08.11.2016
Quelle: IW - Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Weil die Arbeitswelt immer digitaler, flexibler und vernetzter wird, befürchten Politik und Gewerkschaften mehr prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Stellen. Doch auf die Jobsicherheit hat die Digitalisierung kaum Einfluss, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik muss nicht eingreifen.

Erstellt: 07.11.2016
Quelle: Mittelbayerische (Autoren: Bernhard Fleischmann, Christine Hochreiter)

Die starke Stellung der IG-Metall in der Automobilindustrie wird schon länger kritisch gesehen. Nun sind Vorwürfe aufgetaucht, die BMW betreffen. Dort sollen IG-Metall und Betriebsrat sich gegenseitig in die Karten spielen. Bei der Festanstellung von Zeitarbeitnehmern sollen jene bervozugt werden, die Mitglied bei der IG-Metall sind. Dadurch würden Zeitarbeitnehmer in die IG-Metall-Mitgliedschaft gedrängt werden, was die Vormachtsstellung der IG-Metall weiter ausbauen würde.

Erstellt: 03.11.2016
Quelle: Computerwoche (Autor: Hans Königes)

Laut Carlos Frischmuth, Sprecher der Allianz für selbständige Wissensarbeit (ADESW), wird der Einsatz von hochqualifizierten Fremdpersonal, besonders im Beratungs- und Projektgeschäft der IT-Branche, durch die Neuregelung der Werkverträge nicht eingeschränkt. Er bezieht sich dabei auf eine Stellungnahme des Ausschusses für Arbeit und Soziales in der Bundestags-Drucksache Nr. 18/10064.

Erstellt: 26.10.2016
Quelle: iGZ - Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz hat den Namen „Reform" nicht verdient „Zu viel neue AÜG-Bürokratie, kein erkennbarer Vorteil für Zeitarbeitskräfte und illusionsbehaftete Annahme einer Übernahmeautomatik. Dieses neue Gesetz hat nicht den Namen Reform verdient", kritisierte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz das vom Bundestag in der letzten Woche beschlossene Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Nunmehr bleibe zu hoffen, dass sowohl die Bundesagentur für Arbeit in den neu zu erlassenen Durchführungsanweisungen als auch die Tarifparteien der Einsatz- und Zeitarbeitsbranche gemeinsam versuchen werden, vorhandene Auslegungsprobleme sowie die gesetzlichen Öffnungsklauseln praxisgerechter auszugestalten.

Erstellt: 25.10.2016
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Dietrich Creutzburg)

In seinem Kommentar in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" äußert sich Wirtschaftskorrespondent Dietrich Creutzburg zur AÜG-Reform. Aus seiner Sicht scheint es den Parteien nur noch darum zu gehen Beschäftigungsmöglichkeiten einzuschränken oder zu verbieten, obwohl dies im Widerspruch steht zu anderen wirtschaftspolitischen Zielen wie die Integration von Geringqualifizierten oder Flüchtlingen in den Arbeitmarkt.

Erstellt: 21.10.2016
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

Der Deutsche Bundestag hat heute das „Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze“ beschlossen. Kernpunkte des Gesetzes sind eine Equal Pay-Vorschrift nach neun Monaten Überlassung an denselben Einsatzbetrieb und eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten bei Einsätzen im selben Kundenunternehmen. Der Bundesrat wird sich abschließend im November, wahrscheinlich am 4.11., mit dem Gesetz beschäftigen.

Erstellt: 21.10.2016
Quelle: iGZ - Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Der Deutsche Bundestag hat heute nach fast dreijährigen öffentlichen Diskussionen ein neues Arbeitnehmerüberlassungsgesetz beschlossen. „Unser wesentliches Ziel war, anstelle eines starren Gesetzes-Korsetts bei Zeitarbeitseinsätzen selbstbestimmte Tarifgestaltungs-Möglichkeiten für einen Zeitarbeits-Maßanzug auch in Zukunft zu ermöglichen. Das konnte weitgehend erreicht werden", betonte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Gleichwohl sei die Novelle eigentlich überflüssig gewesen, weil alles wesentlichen Punkte in der Novelle wie etwa die Lohnangleichung nach spätestens neun Monaten oder das Streikeinsatzverbot für Zeitarbeitskräfte schon jetzt in Tarifverträgen mit den DGB-Gewerkschaften sachgerecht geregelt sind. Zentral ist, dass nun alle Beteiligten endlich Rechtssicherheit bekommen und hinreichend lange Fristen zur Umsetzung im Unternehmensalltag. Die Sozialpartner sind gehalten, verantwortungsvoll und zeitnah die gesetzlich vorgesehenen Tariföffnungsklauseln mit praxisgerechten, unbürokratischen und flexiblen Tarifregelungen an das neue AÜG anzupassen", so Stolz.

Erstellt: 21.10.2016
Quelle: Süddeutsche Zeitung (Autor: Thomas Öchsner)

Der unabhängige Wissenschaftliche Dienst des Bundestags warnt in einem Gutachten davor, dass, trotz des Gesetzes zur Neuregelung des AÜG, Unternehmen weiter die Zeitarbeit missbrauchen könnten.

Erstellt: 21.10.2016
Quelle: BILD

Nach dem Abgas-Skandal befindet sich VW auf Sparkurs. Auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung stellte der Vorstand seine Sparpläne vor. Unter anderem sehen diese vor, dass keine Zeitarbeitnehmer mehr wie bisher üblich nach drei Jahren in die Stammbelegschaft übernommen werden sollen. Diese Sparmaßnahme würde aktuell mehre tausend Zeitarbeitsverhältnisse betreffen.

Erstellt: 20.10.2016
Quelle: BAP – Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V.

"Equal Pay ist so weder praktikabel noch administrierbar" Heute fand im Ausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages die Anhörung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Zeitarbeit statt. Dabei vertrat unter anderem Thomas Bäumer, Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) und Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), die Branche. „Equal Pay ist so weder praktikabel noch administrierbar.“ Mit diesem Statement wies Bäumer während der Anhörung auf den wichtigsten offenen Punkt des Gesetzentwurfs der Bundesregierung hin und bestätigte damit als Zeitarbeitsunternehmer eine Reihe weiterer Sachverständiger.

Erstellt: 17.10.2016
Quelle: iGZ - Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales zur geplanten Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes vertrat Sven Kramer, stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, die Zeitarbeitsbranche. Erneut wurden ernsthafte Bedenken daran geäußert, ob die Tariföffnungsklausel zur maximalen Höchstüberlassungsdauer konform mit dem Verfassungsrecht sei. Die wichtigsten Statements gibt es hier.

Erstellt: 17.10.2016
Quelle: Die Welt (Autorin: Dorothea Siems)

Zunehmend findet man Menschen im Arbeitsmarkt, die selbständig oder befristet arbeiten oder zusätzlich zu Ihrem Hauptberuf in einem Nebenjob tätig sind. Oft werden solche Arbeitsverhältnisse als "prekäre Jobs" bezeichnet – mit schlechten Arbeitsbedingungen und schlechter Bezahlung. EIne neue Studie zeigt nun, das das nicht der Realität entspricht, sondern sich ein Trend zu einer gewünscht unabhängigen Arbeitsweise abzeichnet, der von aktuellen Arbeitsmarktstatitstiken nur unzureichend erfasst werden kann.

Erstellt: 14.10.2016
Quelle: IG Metall

Die DGB-Tarifgemeinschaft Leiharbeit hat am 7. Oktober mit den Arbeitgeberverbänden der Leiharbeitsbranche verhandelt. In dieser ersten Runde in Hannover stellten die Gewerkschaften ihre Forderungen nach mehr Geld und einer Angleichung der Entgelte in Ost und West vor. Die Arbeitgeber reagierten – mit einem völlig unzureichenden Angebot.

Erstellt: 12.10.2016
Quelle: RP-Online

Aus Sicht des Arbeitgeberverbandes "Unternehmerverband" aus Nordrhein-Westfalen ist der schlechte Ruf der Zeitarbeitsbranche nicht gerechtfertigt. Das belege auch eine Studie des IAB. Diese bescheinige der Zeitarbeit eine gute Integration von Erwerbslosen und Flüchtlingen. Zeitarbeitnehmer machen im Arbeitsmarkt zudem nur 2,2 Prozent der Gesamt-Erwerbstätigen aus. Zeitarbeit sei demnach längst nicht so verbreitet wie häufig angenommen.

Erstellt: 12.10.2016
Quelle: Hamburger Abendblatt

Der belgische Zeitarbeitskonzern House of HR hat 75% der Anteile am Hamburger Zeitarbeitsunternehmen Timepartner übernommen. Der Übernahmepreis wurde nicht bekanntgegeben. Timepartner beschäftigt bundesweit über 7500 Zeitarbeitnehmer auf Vollzeitbasis in unterschiedlichen Branchen u.a. in der Luftfahrt insbesondere bei Airbus. Für House of HR sind etwa 35.000  Menschen in ganz Europa im Einsatz.

Erstellt: 11.10.2016
Quelle: VBG

Am 11. Oktober 2016 fällt der Startschuss für die neue App der bundesweiten VBG-Zeitarbeitskampagne „Sicherheit zählt!“. Die gesetzliche Unfallversicherung VBG stellt die App auf der Fachmesse Arbeitsschutz Aktuell in Hamburg vor. Die Kampagne startete im März 2016 und richtet sich speziell an die Helfer in der Zeitarbeit, die dadurch verstärkt auf Gefahren am Arbeitsplatz aufmerksam gemacht werden.

Erstellt: 10.10.2016
Quelle: DGB

Die DGB-Tarifgemeinschaft Leiharbeit hat sich am Freitag in Hannover zur ersten Verhandlungsrunde mit dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) getroffen. Die Gewerkschaften haben den Arbeitgeberverbänden ihre Forderungen in Hinblick auf den Entgelttarifvertrag vorgestellt und begründet. Das erste Angebot der Arbeitgeber-Seite war für die Gewerkschaften jedoch nicht annehmbar. Der nächste Verhandlungstermin ist der 11. November 2016 in Hamburg.

Erstellt: 07.10.2016
Quelle: Welt N24

Die Koalition hat sich nach langen Verhandlungen auf ein Gesetz geeinigt, dass Lohngerichtigkeit zwischen Männer und Frauen sicherstellen soll. Das Gesetz betrifft Unternehmen ab 200 Mitarbeitern. Ausgenommen sind Unternehmen, die an gültige Tarifverträge gebunden sind.

Erstellt: 07.10.2016