Pressespiegel

Zusammenstellung aktueller Nachrichten

Quelle: ARD-Tagesschau (Autor: Steffen Wurzel)

Die Leiharbeitnehmer bei VW in Changchun (China) fühlen sich ungerecht behandelt. Von den mehr als 1000 Leiharbeitnehmer protestierten ca. 500 Arbeiter auf den Straßen von Changchun. Die Forderung: gleiches Geld für gleiche Arbeit.

Erstellt: 02.03.2017
Quelle: Handelsblatt / Reuters

Personalvermittler Adecco ist weiter im Aufwärtstrend und hat seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr vervielfacht. Adecco hat besonders von einem positivem Wirtschaftswachstum in Europa und besonders in Frankreich profitiert. Konzernchef Alain Dehaze bewertet den postiven Start dennoch vorsichtig: „Die Aussichten für die Weltwirtschaft bleiben ungewiss“

Erstellt: 02.03.2017
Quelle: Wirtschaftswoche (Autor: Max Haerder)

Laut Umfragen ist die Konstellation Rot-Rot-Grün nach der Bundestagswahl im kommenden Herbst nicht unwahrscheinlich. Korrespondent Max Haerder in Berlin analysiert anhand der Wahlprogramme und Aussagen der beteiligten Parteien, was Rot-Rot-Grün für Deutschland bedeuten würde. Besonders die wirtschaftlichen und außenpolitischen Folgen sieht er kritisch.

Erstellt: 27.02.2017
Quelle: Express (Autor: Philipp J. Meckert)

Das Bundesarbeitgericht hat entschieden, dass für Zeitarbeitnehmer, die bei Ford in der Motorenproduktion eingesetzt waren, der Tarif der Metall- und Elektroindustrie gelte. Sie hätten damit ein Anrecht auf die dort vereinbarten Branchenzuschläge. Die rund 60 betroffenen Zeitarbeitnehmer erhalten dadurch jeweils Nachschläge von bis zu 30.000 Euro. Die Gewerkschaft IG Metall sieht dieses Urteil als Präzedensfall und ermutigt Zeitarbeitnehmer aus dem Kölner Raum und ähnlichen Einsatzbereichen die Branchenzuschläge nachzufordern.

Erstellt: 23.02.2017
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Marcus Jung)

Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts verlieren die ca. 25.000 DRK-Schwestern arbeitsrechtlich ihren Sonderstatus, wodurch künftig das AÜG auf sie angewendet wird. Das könnte für viele Krankenhäuser und Heime gravierende Folgen haben, da DRK-Schwestern nur noch zeitlich begrenzt eingesetzt werden dürften. Eine Ausnahmeregelung von Seiten der Bundesregierung ist jedoch schon auf dem Weg.

Erstellt: 22.02.2017
Quelle: Hannoversche Allgemeine

Nach einer Betriebsversammlung des VW-Konzerns können Zeitarbeitnehmer wieder hoffen. Nachdem Arbeitnehmervertreter schon befürchtet hatten, dass man alle Zeitarbeitsverträge auslaufen lassen werde, plant VW nun doch mehr als die Hälfte der Zeitarbeitnehmer fest anzustellen.

Erstellt: 21.02.2017
Quelle: Zoll Online

Komfortable und unkomplizierte Online-Abgabe der Meldungen von nach Deutschland entsandten ausländischen Arbeitnehmern Das Meldeportal-Mindestlohn des Zolls zur Anmeldung von nach Deutschland entsandten ausländischen Arbeitnehmern ist seit dem 1. Januar 2017 erfolgreich am Start. Arbeitnehmer, die aus dem Ausland entsandt werden, müssen in Deutschland Mindestlohn erhalten. Arbeitgeber mit Sitz im Ausland, die Arbeitnehmer nach Deutschland entsenden, müssen ihre Arbeitnehmer dem Zoll melden und versichern, dass sie die entsprechenden Arbeitsbedingungen einhalten. Seit Beginn des Jahres können diese Meldungen mithilfe des Meldeportals-Mindestlohn komfortabel und unkompliziert online abgeben werden.

Erstellt: 21.02.2017
Quelle: Berliner Zeitung / dpa

Das Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich mit der Frage, ob DRK-Schwestern weiterhin als Vereinsmitglieder oder als normale Arbeitnehmer eingestuft werden. In letzterem Fall würde für das Beschäftigen von DRK-Schwestern ausßerhalb des DRK das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz gelten und somit auch die ab 01.04.2017 geltende Überlassungshächstdauer von 18 Monaten. Um das für das Gesundheitswesen wichtige Modell der Schwesternschaften nicht zu gefährden, verständigten sich daher Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und DRK-Präsident Rudolf Seiters auf eine Sonderregelung bzgl. der Überlassungshöchstdauer.

Erstellt: 21.02.2017
  Quelle: Produktion - Technik und Wirtschaft für die deutsche Industrie (Autor: Stefan Weinzierl)

Bei VW gibt es weiter Streit um den Zukunftspakt und die Zukunft der Zeitarbeiter. Der Betriebsrat verlangt, dass alle Zeitarbeitnehmer, die drei Jahre im Unternehmen sind übernommen werden müssen. Das Handelsblatt berichtet, dass VW bereit sei, 2000 Zeitarbeitnehmer zu übernehmen.

Erstellt: 14.02.2017
Quelle: Haufe

Laut einer Studie der Jobbörse Indeed sind aus Sicht der Wähler Lohngerechtigkeit und Flüchtlingsintegration aktuell die beiden arbeitspolitischen Top-Themen. Abgeschlagen auf den hinteren Rängen liegen die Themen Automatisierung und Digitalisierung.

Erstellt: 10.02.2017
Quelle: Weser Kurier (Autorin: Lisa Boekhoff)

Einer Studie der Bremer Arbeitnehmerkammer zufolge werden in der Bremer Luft- und Raumfahrtbranche ca. 15 Prozent Zeitarbeitnehmer beschäftigt. Dies stellt einen überdurchschnittlich hohen Wert da. Als Begründung führt die Studie fehlende strategische Personalentwicklungsprogramme an.

Erstellt: 09.02.2017
Quelle: Computerwoche (Autor: Albrecht Müllerschön)

In der heutigen schnell veränderlichen und komplexen Arbeitswelt greifen langfristig orientierte strategische Personalentwicklungskonzepte oft nicht mehr. Vielfach kann nicht mehr vorhergesagt werden wieviele Mitarbeiter mit welchen Fähigkeiten in Zukunft gebraucht werden. Um flexibel Kompetenzdefizite auszugleichen, werden Mitarbeiter zukünftig mehr Eingenverantortung in Bereich der eigenen Weiterbildung zeigen müssen. Personalentwickler müssen im Gegenzug geeignete Tools zur selbstständigen Kompetenzentwicklung zur Verfügung stellen. Durch den steigenden Bedarf an Flexibilität wird auch die Zeitarbeit eine verstärkte Rolle spielen.

Erstellt: 01.02.2017
Quelle: Spiegel Online

Laut einer Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit gab es Mitte 2016 1,006 Millionen Zeitarbeitnehmer in Deutschland. Das sind ca. 45.000 Mehr als im Jahr davor. Der Anteil Zeitarbeitnehmer an den sozialpflichtig Beschäftigten liegt damit bei 3 Prozent.

Erstellt: 31.01.2017
Quelle: Wolfsburger Nachrichten (Autor: Thomas Kruse)

Im VW-Stammwerk in Wolfsburg wurden  die ersten auslaufenden Verträge von Zeitarbeitnehmern nicht verlängert. In den nächsten Wochen sollen weitere Zeitarbeitnehmer folgen, die dann das Unternehmen verlassen oder an andere Standorte wechseln. Ursachen sind die instabilen Verkäufe des Golf und besonders der Zukunftspakt.

Erstellt: 25.01.2017
Quelle: Orizon

Worauf Jobsuchende bei potentiellen Arbeitgebern Wert legen. Laut Orizon Arbeitsmarktstudie 2016, einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung, waren im vergangenen Jahr wieder mehr Arbeitnehmer auf Jobsuche als im Vorjahr. Rund 27 Prozent der über 2.000 Befragten gaben an, sich aktiv nach einer neuen Anstellung umzuschauen. In manchen Branchen ist die Nachfrage nach Arbeitskräften jedoch größer als die Zahl geeigneter Bewerber – Unternehmen müssen sich kreativ um künftige Mitarbeiter bemühen und ihre Attraktivität unter Beweis stellen. Doch worauf legen Arbeitnehmer eigentlich Wert? Auch darauf gibt die Studie differenzierte Antworten.

Erstellt: 25.01.2017
Quelle: gründerszene.de (Autor: Georg Räth)

Im Interview mit dem Onlinemagazin gründerszene.de beschreibt Unternehmer Fritz Trott die Geschäftsidee seines Startups ZenJob, mit der er die Zeitarbeit verbessern will. Kernstück seiner Idee ist die Vermittlung komplett und zentral über eine Smartphone-App ablaufen lassen. Das spart den Unternehmen Verwaltungsaufwand. Alle registrierten Arbeitswilligen erhalten bei Annahme eines Jobs grundsätzlich einen Stundenlohn von 10 Euro. So will er faire Bezahlung sicherstellen und dem Bild des unterbezahlten Zeitarbeitnehmers entgegenwirken.

Erstellt: 25.01.2017
Quelle: Junge Welt (Autor: Johannes Supe)

Stefan Körzell, Mitglied des Bundesvorstand des DGB, nimmt in diesem Interview Stellung zum neuen Tarifvertrag in der Zeitarbeitsbranche und der Kritik, mit diesem die Zeitarbeitnehmer schlechter zu stellen als Sie es durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz wären.

Erstellt: 24.01.2017
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autorin: Corinna Budras)

Das Tarifeinheitsgesetz hat das Ziel, die Macht von kleinen Gewerkschaften wie Cockpit oder GDL einzugrenzen. Da die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes noch nicht geklärt ist, wagt es bisher keiner sich darauf zu berufen und es anzuwenden. So können die kleinen Gewerkschaften so verfahren bisher.

Erstellt: 20.01.2017
Quelle: Capital (Autorin: Marina Zapf)

Um sich im Ausland flexibel neu orientieren zu können und aufgrund des Fachkräftemangels setzen deutsche mittelständische Unternehmen verstärkt auf ausländiches Fachkräfte. Der Mittelstand ist daher auf die gerade stattfindende Zuwanderung angewiesen. Das zeigt eine Analyse von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanel.

Erstellt: 17.01.2017
Quelle: WirtschaftsWoche (Autor: Harald Schumacher)

Wie Recherchen der Wirtschaftswoche und des ARD-Magazins "Polit München" ergeben haben, ermittelt die Staatsanwaltschafts gegen die Hofer Group wegen des Verdachts auf Sozialversicherungsbetrug aufgrund illegaler Wergverträge. Hofer ist ein bekannter Dienstleister aus der Event-Branche, der Chauffeure und Hostessen für Veranstaltungen zur Verfügung stellt und unter anderem auch für den Autobauer BMW oder KBB, eine Tochter des Bundes, tätig geworden ist. Sollte sich der Verdacht bestätigen und sich die Werkverträge als illegale Arbeitnehmerüberlassung herausstellen, wären auch BMW und KBB betroffen.

Erstellt: 17.01.2017