Die Bundesregierung hat auf Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu den Lohndifferenzen zwischen Zeitarbeitskräften und Stammbeschäftigten erneut Stellung genommen. Hierbei führt sie aus, dass die von ihr kommunizierten Vergleichszahlen nicht aussagekräftig sind. Wörtlich heißt es: „Ein einfacher Vergleich der mittleren Bruttoarbeitsentgelte greift daher zu kurz und dient nur als erster Anhaltspunkt.“ Gleichwohl wird diese „rohe Lohnlücke“ immer noch ausgewiesen und die bereinigten, realistischeren Forschungsdaten nicht transparent gemacht.

Hierzu äußert Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ): „Es ist nicht nachzuvollziehen, weshalb die Bundesregierung Zahlen kommuniziert, die von der Regierung selbst, der Bundesagentur für Arbeit und führenden Wissenschaftlern als verfehlt und nicht aussagekräftig qualifiziert werden.“

Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.