Die FDP-Fraktion fordert, die Chancen der privaten Arbeitsvermittlung für Arbeitssuchende besser zu nutzen. In einem entsprechenden Antrag bezeichnet die Fraktion private Arbeitsvermittlungen als wichtiges Bindeglied zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern in der Frage der beruflichen Eingliederung. Jedoch hätten Leistungsbezieher im SGB II (Zweites Sozialgesetzbuch) anders als Leistungsbezieher im SGB III (Drittes Buch Sozialgesetzbuch) keinen Rechtsanspruch auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein für die private Arbeitsvermittlung, kritisieren die Abgeordneten. Es gebe keinen rationalen Grund, aus dem dieser Personenkreis diesen Rechtsanspruch nicht haben sollte, sondern vielmehr auf das Ermessen der Jobcenter angewiesen sei.

Quelle: Deutscher Bundestag