Die Union schlägt vor aufgrund des gestiegenen Mindeslohnes die Verdienstgrenze bei Minijobs von 450 auf 600 Euro anzuheben, um so eine Reduzierung der Arbeitsstunden von Minijobbern zu vermeiden. Die FDP befürwortet den Vorschlag. SPD und DGB sind jedoch weiterhin dagegen. Aus ihrer Sicht müsse mehr daran gearbeitet werden, Minijobber in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bekommen. Das Ausweiten der Geringfügigkeitsgrenze halte man für den falschen Weg.

Quelle: Handelsblatt / dpa