Mitarbeiter aus Schlachtung, Zerlegung und Verpackung sollen bis Ende des Jahres mit einem festen Arbeitsvertrag angestellt werden. Bisher waren die Arbeitnehmer in den Bereichen meist über Werkverträge angestellt, die jedoch in der Fleischindustrie bald nicht mehr zulässig sind. Tönnies hat zu diesem Zweck 15 Tochterfirmen gegründet, die die Direktanstellungen vornehmen werden. Die Gewerkschaft NGG befürchtet, dass mit diesem Vorgehen das bisherige Werkvertrags-System unter anderem Namen weitergeführt wird.

Quelle: Handelsblatt (Autor: Michael Verfürden)