Die Große Koalition plant die Regelungen des Kurzarbeitergeldes auszuweiten, um die Wirtschaft in der Corona-Virus-Krise weiter zu unterstützen. Kurzarbeitergeld soll bereits einführbar sein, wenn nur 10 Prozent statt wie bisher ein Drittel der Beschäftigten arbeitsunfähig werden. Zudem sollen auch Zeitarbeitskräfte von den Kurzarbeit-Regelungen profitieren. Dies ist ein weitere Schritt zur Lockerung der Kurzarbeit-Regelungen, nachdem die Bundesregierung bereits im Januar beschlossen hatte, dass das Kurzarbeitergeld leichter von 12 auf 24 Monate verlängert werden kann. Die Regierung soll die Neuerungen per Verordnungsermächtigungen in Kraft setzen können, befristet bis Ende 2021. Sie sollen am Mittwoch im Zuge des „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vom Bundeskabinett beschlossen werden.

Quelle: Frankfurter Rundschau / dpa