Im November wurde bekannt, dass die Uniklinik Gießen 3 Stationen mit insgesamt 41 Betten vorübergehend schließen musste. Den befürchteten Ausbruch eines Pflegenotstandes wiesen aber Geschäftsführung und Betriebsrat zurück. Es handele sich bei insgesamt 1288 Betten um einen nicht relevanten minimalen Prozentsatz an betroffenen Betten. Ursache für die Schließung sei, dass das vorgeschriebene Verhältnis von Pflegekräften und Patienten nicht eingehalten werden konnte. In diesem Zusammenhang sieht die Geschäftsführung es kritisch, dass ab Januar 2020 Kosten für Zeitarbeitnehmer nicht mehr erstattet werden. Die Personaldecke sei zu dünn, um komplett auf Zeitarbeitnehmer verzichten zu können.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Autor: Wolfgang Oelrich)