Die Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe (Defa) plant ausländische Pflegekräge auf dem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen und sich um die Anerkennung von Berufs-, Arbeits- und Aufenthaltserlaubnissen sowie die Vervollständigung von Visaanträgen zu kümmern. Ziel sei es den Zulassungsprozess von aktuell zwei Jahren auf sechs Monate zu verkürzen. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, kritisiert, dass diese Maßnahme alleine den Pflegenotstand nicht lindern werde. Es seien zusätzlich Reformen im Bereich Bezahlung, Arbeitsbedingungen und Kompetenzen erforderlich.

Quelle: wallstreet online / dpa