Am Dienstag starteten die Tarifverhandlungen der DGB-Gewerkschaften mit den Zeitarbeitgeberverbänden iGZ und BAP in Berlin. Die DGB-Gewerkschaften fordern 8,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten – sowie weitere Verbesserungen bei Urlaub, Weihnachts- und Urlaubsgeld und bei den Zulagen. Die Arbeitgeber wiesen die Forderungen als „überzogen“ und „zu teuer“ zurück und begründeten dies mit einer schwächelnden Konjunktur und einem Rückgang der Zeitarbeit. Sie forderten, dies in den Tarifverhandlungen stärker zu berücksichtigen. Bezogen auf die anderen Forderungen der Gewerkschaften signalisierten die Arbeitgeber vage Verhandlungsbereitschaft, machten aber kein Angebot für eine Entgelterhöhung. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 29. Oktober angesetzt.

Quelle: IG Metall