In NRW ist der Wechsel von 2500 Mitarbeitern der dortigen Autobahnmeistereien in die neugegründete Autobahn GmbH des Bundes vorgesehen. Wer wechselt scheidet aus dem Öffentlichen Dienst aus. Wer nicht wechselt behält zwar seinen Status als Beschäftigter im Öffentlichen Dienst, wird dann aber über "Personalgestellung" in andere Bereiche verliehen. Otto Dannenberg von der verdi-Bundesverwaltung betont, dass die Personalgestellung nicht unter das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz falle und für die Mitarbeiter keine Nachteile habe. Tarifverhandlungen zwischen der Autobahn GmbH und ver.di laufen zurzeit noch. Die Gewerkschaft will sicherstellen, dass die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien nach einem Wechsel nicht schlechter gestellt sind als vorher.

Quelle: Dorstener Zeitung (Autor: Robert Wojtasik)