iGZ-Hauptgeschäftsführer reagiert auf Aussage des Bundesgesundheitsministers |

„Im Jahr 2017 arbeiteten 43.000 Zeitarbeitnehmer in der Gesundheits- und Pflegebranche, darunter 2.819 Ärzte. Da diese gesamte Branche 2017 über 3,3 Millionen Arbeitsplätze umfasste, entsprach die Zeitarbeit lediglich einem Anteil von 1,3 Prozent“, reagierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf eine Aussage des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zur Zeitarbeit im Pflegebereich. Spahn vermutete in einem Interview im ZDF-Morgenmagazin einen „hohen Anteil an Zeitarbeitnehmern in der Pflege“. „Er hätte lieber weniger Leiharbeit". In dem Gespräch ging's um eine bessere Bezahlung von Pflegekräften und Milliardeninvestitionen in diesem Bereich. Seiner Meinung nach sollten „Gehälter bis zu 3.000 Euro im Monat und damit deutlich mehr als derzeit möglich sein".

Quelle: iGZ – Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.