Das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 war im Wesentlichen beeinflusst von verschärfter Regulierung im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, insbesondere der Überlassungshöchstdauer, und einer beginnenden Konjunkturschwäche in der Industrie. Zudem spürten die Zeitarbeitsunternehmen vor allem den Fachkräfte- und Personalmangel

Bei den 25 führenden Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland ist im Jahr 2019 der Umsatz im Durchschnitt um -8,2 Prozent gegenüber 2018 gesunken. Die zehn führenden Unternehmen im Markt verzeichnen mit durchschnittlich -12,2 Prozent einen noch größeren Umsatzrückgang als alle Unternehmen, die in der Lünendonk®-Liste erfasst sind.

Absolut belaufen sich die Umsatzrückgänge der drei größten Unternehmen in Deutschland auf minus 743,1 Millionen Euro:

Randstad -324,0 Mio. €;  Adecco -224,9 €;  Manpower -194,2 €.

Den größten relativen Umsatzrückgang verbucht I.K. Hofmann aus Nürnberg auf dem unveränderten fünften Platz des Rankings mit minus 24,0 Prozent oder 504,6 Millionen Euro Jahresumsatz (2018: 664,0 Mio. €).

Im Gegensatz dazu verbuchen die drei Unternehmen Amadeus FiRe, Hays und Robert Half jeweils eine überdurchschnittliche Umsatzsteigerung. Diese Unternehmen haben sich auf die Überlassung von Experten sowie höherqualifiziertem Personal spezialisiert.

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