Die aktuelle Lünendonk®-Liste 2018 „Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland“ ist veröffentlicht.
Die Schlagzeilen der Pressemitteilung lauten:

  • Regulierung dämpft Wachstumschancen für 2018 deutlich
  • Stagnierende Zeitarbeitnehmerzahl erwartet
  • Neue Equal-Pay-Regelungen wirkten sich zum Jahreswechsel bereits auf 20 Prozent der Zeitarbeitnehmer aus
  • Marktvolumen der Zeitarbeit stieg 2017 um 7,1 Prozent auf 34,5 Milliarden Euro

Für 2018 aber erwarten die Unternehmen, dass die Zahl der Zeitarbeitnehmer stagniert und der Umsatz nur noch um 2,7 Prozent steigt. „Früher galt einmal: Wenn die Wirtschaft wächst, wächst auch die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland“, sagt Hartmut Lüerßen von Lünendonk gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (siehe unseren Pressespiegel). „Diese Regel scheint außer Kraft gesetzt zu sein.“

„Zum Jahreswechsel 2017/2018 kamen beispielsweise bereits für 20 Prozent der Zeitarbeitnehmer die neuen Equal-Pay-Regelungen zum Tragen. Etwa 47 Prozent dieser Zeitarbeitnehmer wurden beim gleichen Kunden weiterbeschäftigt. Weitere 28 Prozent konnten in andere Einsätze umbesetzt werden. Vom Kunden übernommen wurden 17 Prozent, entlassen wurden mehr als 7 Prozent dieser Zeitarbeitnehmer“, so Lüerßen weiter.

Sollte die Stagnation bei der Zahl der Zeitarbeitnehmer eintreffen, würden die Umsätze der Branche durch die bevorstehenden Tariferhöhungen trotzdem um etwa 2,7 Prozent steigen. Für das eigene Umsatzwachstum sind die von Lünendonk befragten Unternehmen sogar deutlich optimistischer: So rechnen die Studienteilnehmer damit, die eigenen Umsätze im Jahr 2018 durchschnittlich um 7,3 Prozent steigern zu können.

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