Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Arbeitnehmerüberlassung 2. Halbjahr 2013

Die Bundesagentur für Arbeit hat heute die amtlichen Kennzahlen der Zeitarbeitsbranche für das zweite Halbjahr 2013 veröffentlicht. Die wichtigsten Zahlen der Branche wollen wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen.

Zahl der Verleihbetriebe und der Leiharbeitnehmer befindet sich weiter auf hohem Niveau

Ende Dezember 2013 waren in Deutschland 814.902 Leiharbeitnehmer in 17.746 Verleihbetrieben beschäftigt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer befindet sich damit im mehrjährigen Vergleich weiter auf einem vergleichsweise hohen Niveau, gegenüber dem Vorjahr ist sie aber um 0,9 Prozent leicht gesunken. Die Zahl der Verleihbetriebe mit einer Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung belief sich auf 17.746 und ist im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent gesunken. Von den Verleihbetrieben waren 10.916 oder 61,5 Prozent überwiegend oder ausschließlich in der Arbeitnehmerüberlassung tätig, dies sind 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Vergleich mit Daten aus der Beschäftigungsstatistik

Informationen zu Beschäftigten in Leiharbeitsunternehmen stehen auch in der Beschäfti­gungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Sie weichen im Wesentlichen aus zwei Gründen von den Ergebnissen aus der Arbeitnehmerüberlassungsstatistik ab:

  1. In der Beschäftigungsstatistik werden nur die Betriebe erfasst, deren wirtschaftlicher Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung ist und
  2. es wird auch die Stammbelegschaft miterfasst. In der Beschäftigungsstatistik lässt sich fest­stellen: Im Dezember 2013 arbeiteten 727.134 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Betrieben mit wirtschaftlichem Schwerpunkt in der Überlassung von Arbeitskräften. Verglichen mit Dezember 2012 ist ihre Zahl um 11.710 oder 1,6 Prozent gestiegen.

Die BA-Statistik steht unseren Beratungsvertragskunden zum Download im Kundenbereich „Fachliteratur" zur Verfügung.

Weitere interessante und aussagefähige Daten und Grafiken erhalten unsere Kunden in den nächsten Tagen wie immer in einem ausführlichen Rundschreiben.