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Heute wurden erstmals die Erzeugerpreisindizes (EPI) für Personalvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung veröffentlicht. Im Quartalsvergleich (IV. Quartal 2008 zu IV. Quartal 2009) verbilligten sich die Dienstleistungen von Unternehmen der Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung um 0,2%. Die stagnierende bzw. rückläufige Preisentwicklung besteht seit dem II. Quartal 2009, nachdem bereits in den Vorjahren nur geringe Preissteigerungen erfolgten:
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Erzeugerpreisindizes für Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften Veränderungsraten zum Vorjahr in % |
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Jahr |
Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften |
Personalvermittlung |
Arbeitnehmer- überlassung |
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1 Vorläufige Ergebnisse.
Die Klassifizierung der Wirtschaftsbereiche erfolgt in Anlehnung an die WZ2008. |
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2009 |
0,0 |
-1,0 |
0,1 |
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2008 |
1,4 |
5,7 |
1,1 |
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2007 |
1,2 |
5,3 |
1,0 |
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2006 |
- |
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- |
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2005 |
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2004 |
- |
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Aktualisiert am 26. März 2010
Die EPI messen auf repräsentativer Grundlage die Preisentwicklung. Bezugsgröße sind die Umsätze der jeweiligen Dienstleistungen im Basisjahr, z. Z. das Jahr 2006 = 100).
Weitere ausführliche Ergebnisse und Tabellen stehen unseren Beratungsvertragskunden im geschützten Downloadbereich „Fachliteratur“ zur Verfügung.
>> Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
Zum Hintergrund: Die Mitgliedsstaaten der Europäische Union sind seit dem Jahr 2007 verpflichtet, über wichtige Dienstleistungssektoren, darunter auch die Personalvermittlungs- und Arbeitnehmerüberlassungsbranche, Erzeugerpreisindizes zu veröffentlichen. Die Datenerhebung erfolgte in zwei Phasen.
- Phase 1 (einmalige Erhebung):
Das Statistische Bundesamt hat erstmals im Herbst/Winter 2008 bei rund 200 zufällig ausgewählten Personaldienstleistern eine Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt kurz zusammenfassen:
- Der Schwerpunkt der Unternehmen liegt mit über 85 Prozent Umsatzanteil bei der Arbeitnehmerüberlassung (ANÜ).
- Dreiviertel aller Umsätze erfolgt durch ANÜ in die Industrie und das Handwerk.
- Einfache Tätigkeiten (52,7 %) werden dabei doppelt so häufig bedient als Facharbeitertätigkeiten (24,5 %), danach folgen Bürotätigkeiten (auch Callcenter) mit 11,3 % vom Umsatz.
- Phase 2 (Regelmäßige Preiserhebung):
Das Ergebnis der Phase 1 dient als Grundlage für die weitere laufende Preiserhebung, erstmals ab August 2009. Die Befragung erfasst nur die in Rechnung gestellten Stundensätze für typische Tätigkeitsprofile. Ab 2010 werden die EPI vierteljährlich veröffentlicht. Wir werden zukünftig regelmäßig über die Veröffentlichungen berichten. |