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19.09.2007 iGZ und DGB-Tarifgemeinschaft vereinbaren neue Tarifentgelte
 

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) hat sich nach siebenmonatigem Verhandlungsmarathon mit den DGB-Gewerkschaften auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt.

Das gestrige Verhandlungsergebnis sieht folgende Eckpunkte vor:

Die Entgelte für Zeitarbeitnehmer steigen in drei Stufen bis November 2008 im Schnitt um 7, 6 Prozent.

Eine ungelernte Hilfskraft in der Entgeltgruppe 1 für die alten Bundesländer – derzeitiger Stundenlohn 7 Euro – verdient demnach

§ ab dem 1. November dieses Jahres 7, 21 Euro,

§ ab dem 1. Januar 2008 7, 31 Euro

§ und ab dem 1. November 2008 nächsten Jahres 7, 51 Euro die Stunde.

Für die Arbeitsentgelte in den neuen Bundesländern gilt entsprechendes, allerdings mit einem Abschlag gegenüber dem Westentgelt von 13, 5 Prozent.

Das Tarifentgelt der EG 1 erhöht sich sofort auf 7,51 Euro, sollte der Mindestlohntarifvertrag aus Mai 2006 von BZA und iGZ auf Grundlage des Arbeitnehmerentsendegesetzes zwingend rechtswirksam werden.

„Mit dem Tarifabschluss haben wir uns vor allem in den unteren Lohngruppen auf eine deutliche Steigerung verständigt. Mit dem spätestens im November 2008 in Kraft tretenden Einstiegslohn von 7, 51 Euro im Westen haben wir zusammen mit den Gewerkschaften ein klares politisches Signal gesetzt“, erklärt der iGZ-Verhandlungsführer Holger Piening. Er bewertete den erreichten Abschluss gerade vor dem Hintergrund der derzeit geführten öffentlichen Diskussion über den Niedriglohnsektor positiv. „Das Ergebnis ist für die Zeitarbeitgeber wirtschaftlich machbar und berücksichtigt auch die Interessen der Arbeitnehmer nach fairen und sozialverträglichen Lohnbedingungen hinreichend. Der iGZ-Bundesvorsitzende Volker Homburg betonte: „Der neue iGZ/DGB-Entgelttarifvertrag setzt ein Zeichen dafür, dass die dem iGZ angeschlossen Zeitarbeitsunternehmen keinen Lohn-, sondern einen Qualitätswettbewerb führen wollen“.

Lesen Sie hier das offizielle Verhandlungsergebnis.

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